Batteriespeicher sollen ein wesentliches Problem der Erneuerbaren Energien lösen: Strom fließt nur dann, wenn die Sonne scheint beziehungsweise der Wind weht. Ist das nicht der Fall springen derzeit vor allem Kohle- oder Gasraftwerke ein, um den Strombedarf zu decken. In Zukunft könnten Batteriespeicher diese Aufgabe übernehmen.
Der Statistical Review of World Energy zufolge hat sich deren Kapazität in den letzten Jahren stark erhöht. Konnten 2020 weltweit rund 19 Gigawatt gespeichert werden, waren es zuletzt über 300 Gigawatt - allein 2025 belief sich der Zubau auf annährend 120 Gigawatt. Fast die Hälfte der gesamten Batteriespeicherkapazität entfällt auf China. Dahinter folgen mit weitem Abstand die USA. Deutschland liegt in diesem Ranking mit 17,5 Gigawatt auf dem dritten Platz.
Das Gros der existierenden Anlagen wird hierzulande übrigens nicht von Energieunternehmen betrieben. 82 Prozent der Kapazität verteilen sich auf sogenannte Behind-the-Meter-Speicher. Das sind Batterien, die auf der Kund:innenseite des Stromzählers installiert sind. In China und den USA dominieren dagegen jeweils Front-of-the-Meter-Speicher - also Großspeicher, die von Energieunternehmen betrieben werden.









