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Statistiken zu Bildungsmedien

Bildungsmedien beschreiben verschiedene Mediengattungen, die der Bildung dienen. Dazu zählen insbesondere Printmedien für Schulen und Hochschulen, aber auch zur beruflichen Weiterbildung. Von stark zunehmender Bedeutung sind in den letzten Jahren digitale Angebote wie Lernsoftware und -plattformen. Im Jahr 2020 wurden laut Schätzung von Ilas Körner-Wellershaus (Vorstandsmitglied beim Klett-Verlag und des Branchenverbands Bildungsmedien) rund 650 bis 700 Millionen Euro mit Bildungsmedien in Deutschland umgesetzt. Jährlich erscheinen in Deutschland rund 8.000 neue Titel, insgesamt sind rund 40.000 Titel lieferbar.

Welches sind die wichtigsten internationale Bildungsmedienkonzerne?

Von den acht größten Verlage für Bildungsmedien weltweit kommen drei aus den USA und zwei aus Deutschland: Den Spitzenplatz belegte 2020 mit einem Umsatz von knapp 3,4 Milliarden Britischen Pfund jedoch mit Pearson ein britisches Verlagshaus. Auf den Plätzen zwei und drei liegen mit McGraw-Hill und Cengage Learning zwei US-Konzerne, die über jeweils ein starkes Digitalsegment verfügen. Weitere europäische Vertreter sind die finnische Sanoma Oyj (die zuletzt nach Italien und mit dem Kauf des Stark-Verlags auch nach Deutschland expandierte) und der spanische Verlag Santillana (der zu Penguin Random House und damit zu Bertelsmann gehört).

Klett, Cornelsen und Westermann - die deutschen Bildungsmedienanbieter

In Deutschland bestimmen drei Konzerne die Landschaft der Bildungsmedien, die insbesondere durch ihre Schulbuchsegmente bekannt geworden sind:
  • Ernst Klett AG: Mit einem Konzernumsatz von mehr als 900 Millionen Euro (davon rund 333 Millionen Euro im deutschsprachigen Raum ohne Weiterbildungsangebote) ist Klett der mit Abstand größte der drei Konzerne. Im Jahr 2020 waren rund 8.900 Mitarbeiter bei dem Stuttgarter Verlag beschäftigt und es konnte ein Gewinn von rund 14,8 Millionen Euro erzielt werden.
  • Westermann Verlagsgruppe: Zweitgrößter Verlag ist die Westermann Gruppe aus Braunschweig, die im Jahr 2020 einen Umsatz von rund 300 Millionen Euro erwirtschaften konnte und rund 1.400 Mitarbeiter zählte. Westermann ist ein Tochterunternehmen der Medien Union aus Ludwigshafen.
  • Franz Cornelsen Bildungsholding GmbH & Co. KG: Dritter Verlag ist die Franz Cornelsen Bildungsholding aus Berlin. Im Jahr 2020 wurde mit mehr als 1.600 Mitarbeitern ein Umsatz von rund 254 Millionen Euro erwirtschaftet. Dabei stammten rund 200 Millionen Euro aus dem inländischen Geschäft.

Digitalisierung in Zeiten von Corona

91 Prozent der Deutschen sehen laut einer Umfrage des Branchenverbandes Bitkom eine beschleunigte Digitalisierung im Schulbereich positiv. Zugleich wird dem Staat laut IfD Allensbach gerade in diesem Bereich ein zu langsames Vorankommen attestiert. In der Bewertung der Medien für den Schulerfolg sind mehr als zwei Drittel der Eltern bzw. der Haupterzieher der Meinung, dass das Buch immer noch am wichtigsten für den Schulerfolg der Kinder ist. Jugendliche kamen indes mit dem Online-Lernen als Folge der Corona-Pandemie recht gut klar: Mehr als 60 Prozent bewerteten das Lernen mit den Noten eins bis drei (von Sechs).

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