Preisentwicklung in Deutschland

Die Preisentwicklung zeigt grundsätzlich die Veränderung des Betrags, der für den Erwerb von Waren und Dienstleistungen investiert werden muss. Daten zur Preisentwicklung in Deutschland veröffentlicht das Statistische Bundesamt. Wichtigster Gradmesser für die Entwicklung der Verbraucherpreise ist die Inflationsrate in Deutschland. Diese bezeichnet die Geldentwertung, die durch ein beständiges Ansteigen des Preisniveaus für Endprodukte (Konsumgüter, Investitionsgüter) gekennzeichnet ist. Die Berechnung der Inflation basiert auf der Preisentwicklung eines definierten Warenkorbs aus unterschiedlichen Produkten und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs.

Besonders wichtig aus Verbrauchersicht ist die Preisentwicklung bei Energie und Rohstoffen, die wiederum einen großen Einfluss der Preise von Konsumgütern sowie Lebensmitteln hat. Die Preisentwicklung der Rohöle war in den vergangenen Jahren eher unstetig. Nach einer steigenden Preisentwicklung zum Jahr 2012 auf durchschnittlich 109,45 US-Dollar je Barrel sank der Rohölpreis auf durchschnittlich auf rund 57,72 US-Dollar je Barrel im Jahr 2020.

Der Anteile der Konsumausgaben orientieren sich nach den Preisentwicklungen in den jeweiligen Bereichen. Die größten Konsumausgaben fielen 2019 in den Bereich Wohnen - rund 34,6 Prozent der Konsumausgaben eines Haushalts wurden in dem genannten Jahr für Wohnen, Energie und Wohnungsinstandhaltung ausgegeben. Angestiegen sind ebenfalls die Preise für baureifes Land in Deutschland. Kostete im Jahr 2011 ein Quadratmeter Bauland in Deutschland durchschnittlich 128 Euro, so mussten im Jahr 2019 bereits durchschnittlich 190 Euro dafür ausgegeben werden. Ebenso stiegen die Kosten für Strom in den vergangenen Jahren stetig an. Der Index zur Entwicklung des Strompreises für Haushalte steigerte sich von 81 Indexpunkten im Jahr 2000 auf 186 Indexpunkte im Jahr 2020.



Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Preisentwicklung" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Preisentwicklung Konsum & FMCG

Preisentwicklung Wohnen & Bauen

Interessante Statistiken

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Inflation und Verbraucherpreise

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Preisentwicklung in Deutschland

Die Preisentwicklung zeigt grundsätzlich die Veränderung des Betrags, der für den Erwerb von Waren und Dienstleistungen investiert werden muss. Daten zur Preisentwicklung in Deutschland veröffentlicht das Statistische Bundesamt. Wichtigster Gradmesser für die Entwicklung der Verbraucherpreise ist die Inflationsrate in Deutschland. Diese bezeichnet die Geldentwertung, die durch ein beständiges Ansteigen des Preisniveaus für Endprodukte (Konsumgüter, Investitionsgüter) gekennzeichnet ist. Die Berechnung der Inflation basiert auf der Preisentwicklung eines definierten Warenkorbs aus unterschiedlichen Produkten und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs.

Besonders wichtig aus Verbrauchersicht ist die Preisentwicklung bei Energie und Rohstoffen, die wiederum einen großen Einfluss der Preise von Konsumgütern sowie Lebensmitteln hat. Die Preisentwicklung der Rohöle war in den vergangenen Jahren eher unstetig. Nach einer steigenden Preisentwicklung zum Jahr 2012 auf durchschnittlich 109,45 US-Dollar je Barrel sank der Rohölpreis auf durchschnittlich auf rund 57,72 US-Dollar je Barrel im Jahr 2020.

Der Anteile der Konsumausgaben orientieren sich nach den Preisentwicklungen in den jeweiligen Bereichen. Die größten Konsumausgaben fielen 2019 in den Bereich Wohnen - rund 34,6 Prozent der Konsumausgaben eines Haushalts wurden in dem genannten Jahr für Wohnen, Energie und Wohnungsinstandhaltung ausgegeben. Angestiegen sind ebenfalls die Preise für baureifes Land in Deutschland. Kostete im Jahr 2011 ein Quadratmeter Bauland in Deutschland durchschnittlich 128 Euro, so mussten im Jahr 2019 bereits durchschnittlich 190 Euro dafür ausgegeben werden. Ebenso stiegen die Kosten für Strom in den vergangenen Jahren stetig an. Der Index zur Entwicklung des Strompreises für Haushalte steigerte sich von 81 Indexpunkten im Jahr 2000 auf 186 Indexpunkte im Jahr 2020.



Interessante Statistiken

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