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Coop (Schweiz)

Die Coop Genossenschaft hat im Krisenjahr 2020 zwar weniger Umsatz erzielt, konnte jedoch ihr Jahresergebnis um 8 Millionen auf 539 Millionen Schweizer Franken steigern. Der Schweizer Detailhandel profitierte davon, dass die Gastro zeitweilig geschlossen war und deshalb mehr zuhause kocht und gegessen wurde. Die Sparte Detailhandel wuchs dadurch überdurchschnittlich, Großhandel und Produktion mussten einen Rückgang hinnehmen. So gingen die Umsätze im Großhandel um 11 Prozent zurück. Größtenteils kompensiert werden konnten die Umsatzausfälle aufgrund der Lockdowns von den Fachformaten.



Die Schweizer Coop ist nach Zahl der Mitglieder die größte Konsumgenossenschaft der Schweiz und eine der größten Unternehmensgruppen im Schweizer Handel. Im Bereich des Lebensmittelhandels stellt Coop den zweiten Großverteiler neben der Migros dar. Während Coop über das ausgedehntere Filialnetz verfügt, setzt die Migros in ihren größeren Verkaufsstellen insgesamt mehr um. Im Geschäft mit Lebensmitteln konnte Coop 2020 jedoch deutlich stärker wachsen als die Migros: Der Nettoerlös der Coop-Supermärkte legte um 14,3 Prozent auf 12 Milliarden Schweizer Franken zu. Zum Vergleich: Die Supermärkte der Migros steigerten ihren Umsatz um 7,4 Prozent auf 12,5 Milliarden Schweizer Franken. Auch im Zukunftssegment des Onlinehandels mit Lebensmitteln hat die Migros die Nase vorn. Coop wuchs mit seinem Online-Supermarkt coop.ch im Jahr 2020 um 42,6 Prozent und hält einen Marktanteil von rund 44,2 Prozent.



Klare Nummer 1 ist Coop im Bereich Nachhaltigkeit. Mit Produkten mit ökologischem oder sozialem Mehrwert hat der Konzern 2020 rund 5,4 Milliarden Franken Umsatz erzielt. Das sind 738 Millionen Franken mehr als im Vorjahr. Ebenfalls weiterhin Marktführer ist Coop mit einem Anteil von 42,2 Prozent im Schweizer Markt für Bio-Lebensmittel. Der Umsatz mit Bio-Produkten stieg 2020 um 14 Prozent auf 1,63 Milliarden Schweizer Franken.



Typisch für den Schweizer Detailhandel ist die Coop vertikal integriert und bietet ein breites Sortiment an Handelsmarken aus eigener Produktion an. So befindet sich mit der Bell Food Group z.B. der größte Fleischverarbeiter der Schweiz im mehrheitlichen Besitz der Genossenschaft.



Neben dem Lebensmitteldetailhandel und den Produktions- und Großhandelsbetrieben bilden die Fachformate die dritte Säule der Coop-Unternehmensfamilie. Hier stellen die Tankstellenkette Coop Mineraloel, die Elektrofachhändler Fust und Interdiscount sowie die Warenhauskette Coop City die wichtigsten Unternehmen dar. Ferner zählen auch die Baumärkte Coop Bau+Hobby, die Möbelmärkte Livique/Lumimart, die Import Parfumerie, Christ Uhren & Schmuck, die Filialapotheke Coop Vitality sowie die Schweizer Filialen von The Body Shop (als Franchisenehmer) zur Unternehmensgruppe. Zudem gab Coop Anfang April 2021 bekannt, die 40 Filialen der Baumarkt Kette Jumbo zu übernehmen. Mit 73 Märkten war die DIY-Vertriebslinie Coop Bau + Hobby Marktführer in der Schweiz, Jumbo stand bislang auf Platz zwei.



Ende 2020 beschäftigte Coop 90.800 Mitarbeiter, davon 29.200 im Bereich des Lebensmitteldetailhandels in der Schweiz.



Wichtige Kennzahlen

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Die Coop Genossenschaft hat im Krisenjahr 2020 zwar weniger Umsatz erzielt, konnte jedoch ihr Jahresergebnis um 8 Millionen auf 539 Millionen Schweizer Franken steigern. Der Schweizer Detailhandel profitierte davon, dass die Gastro zeitweilig geschlossen war und deshalb mehr zuhause kocht und gegessen wurde. Die Sparte Detailhandel wuchs dadurch überdurchschnittlich, Großhandel und Produktion mussten einen Rückgang hinnehmen. So gingen die Umsätze im Großhandel um 11 Prozent zurück. Größtenteils kompensiert werden konnten die Umsatzausfälle aufgrund der Lockdowns von den Fachformaten.



Die Schweizer Coop ist nach Zahl der Mitglieder die größte Konsumgenossenschaft der Schweiz und eine der größten Unternehmensgruppen im Schweizer Handel. Im Bereich des Lebensmittelhandels stellt Coop den zweiten Großverteiler neben der Migros dar. Während Coop über das ausgedehntere Filialnetz verfügt, setzt die Migros in ihren größeren Verkaufsstellen insgesamt mehr um. Im Geschäft mit Lebensmitteln konnte Coop 2020 jedoch deutlich stärker wachsen als die Migros: Der Nettoerlös der Coop-Supermärkte legte um 14,3 Prozent auf 12 Milliarden Schweizer Franken zu. Zum Vergleich: Die Supermärkte der Migros steigerten ihren Umsatz um 7,4 Prozent auf 12,5 Milliarden Schweizer Franken. Auch im Zukunftssegment des Onlinehandels mit Lebensmitteln hat die Migros die Nase vorn. Coop wuchs mit seinem Online-Supermarkt coop.ch im Jahr 2020 um 42,6 Prozent und hält einen Marktanteil von rund 44,2 Prozent.



Klare Nummer 1 ist Coop im Bereich Nachhaltigkeit. Mit Produkten mit ökologischem oder sozialem Mehrwert hat der Konzern 2020 rund 5,4 Milliarden Franken Umsatz erzielt. Das sind 738 Millionen Franken mehr als im Vorjahr. Ebenfalls weiterhin Marktführer ist Coop mit einem Anteil von 42,2 Prozent im Schweizer Markt für Bio-Lebensmittel. Der Umsatz mit Bio-Produkten stieg 2020 um 14 Prozent auf 1,63 Milliarden Schweizer Franken.



Typisch für den Schweizer Detailhandel ist die Coop vertikal integriert und bietet ein breites Sortiment an Handelsmarken aus eigener Produktion an. So befindet sich mit der Bell Food Group z.B. der größte Fleischverarbeiter der Schweiz im mehrheitlichen Besitz der Genossenschaft.



Neben dem Lebensmitteldetailhandel und den Produktions- und Großhandelsbetrieben bilden die Fachformate die dritte Säule der Coop-Unternehmensfamilie. Hier stellen die Tankstellenkette Coop Mineraloel, die Elektrofachhändler Fust und Interdiscount sowie die Warenhauskette Coop City die wichtigsten Unternehmen dar. Ferner zählen auch die Baumärkte Coop Bau+Hobby, die Möbelmärkte Livique/Lumimart, die Import Parfumerie, Christ Uhren & Schmuck, die Filialapotheke Coop Vitality sowie die Schweizer Filialen von The Body Shop (als Franchisenehmer) zur Unternehmensgruppe. Zudem gab Coop Anfang April 2021 bekannt, die 40 Filialen der Baumarkt Kette Jumbo zu übernehmen. Mit 73 Märkten war die DIY-Vertriebslinie Coop Bau + Hobby Marktführer in der Schweiz, Jumbo stand bislang auf Platz zwei.



Ende 2020 beschäftigte Coop 90.800 Mitarbeiter, davon 29.200 im Bereich des Lebensmitteldetailhandels in der Schweiz.



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