Statistiken zur Migros

Die Migros-Gruppe ist mit einem Umsatz von rund 28,1 Milliarden Schweizer Franken (davon 25,2 Milliarden im Inland) und einem Marktanteil von 21,8 Prozent das führende Unternehmen im Detailhandel in der Schweiz. Das Unternehmen wurde 1925 von Gottlieb Duttweiler in Zürich ursprünglich als Aktiengesellschaft gegründet und nach dem Tode Duttweilers in die Organisationsform einer Genossenschaft überführt. Der Name weist auf die ursprüngliche Positionierung als preislich mittlere Alternative zu klassischen Detailhändlern und Großhändlern.

Die Migros-Gruppe besteht heute aus einem Geflecht von Unternehmen verschiedener Rechtsformen, die zentral vom Migros-Genossenschaftsverbund gesteuert werden, in dem die zehn Regionalgenossenschaften der Migros vertreten sind. Prinzipiell kann jeder Einwohner der Schweiz (oder des grenznahen Auslands) unentgeltlich Genossenschafter werden und so Einfluss auf die Geschäftspolitik nehmen. Fast 2,2 Millionen Schweizer Haushalte sind heute Mitglied. Ihre philanthropischen Statuten verpflichten die Konsumgenossenschaft zu einem starken kulturellen Engagement (Migros Kulturprozent) und verbieten bis heute den Verkauf der meisten Alkoholika in ihren Märkten (Tochterunternehmen wie Denner sind von dieser Regelung ausgenommen).

Innerhalb der Gruppe lassen sich die Geschäftsbereiche Genossenschaftlicher Detailhandel, nicht genossenschaftlich organisierter Handel, Industrie und Großhandel, Reisen sowie Finanzdienstleistungen unterscheiden. Der genossenschaftliche Detailhandel stellt das wichtigste Standbein dar; hier wurden 2017 rund 21,6 Milliarden Schweizer Franken umgesetzt. Den Kern dieses Unternehmensbereichs bildet der Lebensmitteldetailhandel mit einem Umsatz von 11,6 Milliarden Schweizer Franken im Inland. Hier ist Coop der wichtigste Konkurrent. Neben den Super- und Verbrauchermärkten (nach Verkaufsfläche als M, MM oder MMM klassifiziert) gehören der Elektrohändler M-Electronics, die Sporthandelskette SportXX, der Möbelhändler Micasa und Do It+Garden in diesen Bereich. Außerdem werden Obi-Baumärkte als Franchise der deutschen DIY-Handelskette betrieben.

Zu den nicht genossenschaftlich organisierten Tochterunternehmen der Gruppe zählen der führende Lebensmittel-Discounter Denner sowie die Tankstellenkette Migrol, das Convenience-Format Migrolino, die Warenhauskette Magazine zum Globus, der Haushaltswarenartikler Depot, der PBS-Fachhändler Office-World, der Möbelhändler Interio und der Buchhändler Ex Libris. Zudem engagiert sich die Migros mit Le Shop.ch auch im Online-Lebensmittelhandel im Internet. Die Migros bezeichnet sich mit einem gesamten E-Commerce-Umsatz von fast 2 Milliarden Schweizer Franken als führenden Online-Händler der Schweiz.

Der Unternehmensbereich Industrie und Großhandel stellt vor allem die gruppeninterne Versorgung mit Handelsmarken sicher, die bei der Migros traditionelle eine größere Rolle spielen als bei der Konkurrenz. Weiterhin betreibt die Migros eigene Restaurants sowie Hotels und weitere Freizeiteinrichtungen.

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