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Anzahl der Filialen der Aldi-Gruppe in Deutschland in den Jahren 2007 bis 2017
Filialen der Aldi-Gruppe in Deutschland bis 2017
Zum Filialnetz der Aldi-Gruppe zählten zuletzt rund 4.135 Läden, dabei teilt sich das Netz in 2.249 Filialen von Aldi Nord und 1.886 Lebensmittelgeschäfte von Aldi Süd auf. Zudem haben beide Handelsketten mittlerweile ein weitreichendes internationales Filialnetz aufbauen können, wobei sich Aldi Nord auf den europäischen Markt konzentriert, Aldi Süd dagegen ebenfalls Geschäfte in Australien, China oder den USA betreibt. In Deutschland gehört die Aldi-Gruppe zu den erfolgreichsten Konzernen des Lebensmittelhandels.

Die Albrecht-Brüder und die Erfindung des Discounters

Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahmen die Gebrüder Karl und Theo Albrecht den elterlichen Tante-Emma-Laden in Essen und etablierten als erstes Einzelhandelsunternehmen das Konzept des Selbstbedingungsladens. Dieses Geschäftsmodell gilt als Grundstein des Discounters, indem durch niedrige Personalkosten und ein schlichtes Interieur niedrige Produktpreise garantiert werden sollen. Im Jahre 1961 trennten die beiden Brüder Karl und Theo Albrecht das Geschäft auf, angeblich im Streit um den Verkauf von Zigaretten in ihren Läden, seitdem teilt sich die Republik in den nördlichen und südlichen Teil der Aldi-Gruppe. Der sogenannte „Aldi-Äquator“ reicht dabei quer durch Deutschland: Zum Einzugsgebiet von Aldi Nord gehören die neuen Bundesländer, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, alle drei Stadtstaaten sowie die nördlichen Teile Hessens und Nordrhein-Westfalens. Aldi Süd betreibt Filialen im südlichen (und dichter besiedelten) Teil des Landes. Bei der Wahl der Firmensitze sind beide Konzerne ihren Wurzeln treu geblieben: Aldi Nord bezieht seinen Firmensitz in Essen, im nur 21 Kilometer entfernten Mühlheim an der Ruhr sitzt die Zentrale von Aldi Süd. Durch den großen Erfolg des Discount-Geschäftskonzepts zählen die Erben von Karl und Theo Albrecht weiterhin zu den reichsten deutschen Familien.

Der deutsche Lebensmittelhandel als umkämpfter Markt

Die Konkurrenz im deutschen Lebensmittelhandel ist groß, gerade im Segment der Lebensmittel-Discounter herrscht ein großer Preisdruck, der Kampf um die Kunden ist immens. Die Aldi-Gruppe kämpft daher um den Verbleib an der Spitze, bei Aldi-Nord stagnierten in den vergangenen Jahren jedoch die Umsatzzahlen. Die größten Konkurrenten auf dem deutschen Discount-Markt sind Lidl (unter Regie der Schwarz-Gruppe), Netto Marken-Discount (gehört zur Edeka-Gruppe) und Penny (unter dem Dach der Rewe-Gruppe).
Anzahl der Filialen der Aldi-Gruppe in Deutschland in den Jahren 2007 bis 2017
Aldi-GruppeAldi Nord Aldi Süd
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Filialen der Aldi-Gruppe in Deutschland bis 2017
Zum Filialnetz der Aldi-Gruppe zählten zuletzt rund 4.135 Läden, dabei teilt sich das Netz in 2.249 Filialen von Aldi Nord und 1.886 Lebensmittelgeschäfte von Aldi Süd auf. Zudem haben beide Handelsketten mittlerweile ein weitreichendes internationales Filialnetz aufbauen können, wobei sich Aldi Nord auf den europäischen Markt konzentriert, Aldi Süd dagegen ebenfalls Geschäfte in Australien, China oder den USA betreibt. In Deutschland gehört die Aldi-Gruppe zu den erfolgreichsten Konzernen des Lebensmittelhandels.

Die Albrecht-Brüder und die Erfindung des Discounters

Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahmen die Gebrüder Karl und Theo Albrecht den elterlichen Tante-Emma-Laden in Essen und etablierten als erstes Einzelhandelsunternehmen das Konzept des Selbstbedingungsladens. Dieses Geschäftsmodell gilt als Grundstein des Discounters, indem durch niedrige Personalkosten und ein schlichtes Interieur niedrige Produktpreise garantiert werden sollen. Im Jahre 1961 trennten die beiden Brüder Karl und Theo Albrecht das Geschäft auf, angeblich im Streit um den Verkauf von Zigaretten in ihren Läden, seitdem teilt sich die Republik in den nördlichen und südlichen Teil der Aldi-Gruppe. Der sogenannte „Aldi-Äquator“ reicht dabei quer durch Deutschland: Zum Einzugsgebiet von Aldi Nord gehören die neuen Bundesländer, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, alle drei Stadtstaaten sowie die nördlichen Teile Hessens und Nordrhein-Westfalens. Aldi Süd betreibt Filialen im südlichen (und dichter besiedelten) Teil des Landes. Bei der Wahl der Firmensitze sind beide Konzerne ihren Wurzeln treu geblieben: Aldi Nord bezieht seinen Firmensitz in Essen, im nur 21 Kilometer entfernten Mühlheim an der Ruhr sitzt die Zentrale von Aldi Süd. Durch den großen Erfolg des Discount-Geschäftskonzepts zählen die Erben von Karl und Theo Albrecht weiterhin zu den reichsten deutschen Familien.

Der deutsche Lebensmittelhandel als umkämpfter Markt

Die Konkurrenz im deutschen Lebensmittelhandel ist groß, gerade im Segment der Lebensmittel-Discounter herrscht ein großer Preisdruck, der Kampf um die Kunden ist immens. Die Aldi-Gruppe kämpft daher um den Verbleib an der Spitze, bei Aldi-Nord stagnierten in den vergangenen Jahren jedoch die Umsatzzahlen. Die größten Konkurrenten auf dem deutschen Discount-Markt sind Lidl (unter Regie der Schwarz-Gruppe), Netto Marken-Discount (gehört zur Edeka-Gruppe) und Penny (unter dem Dach der Rewe-Gruppe).
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Lebensmittel-Discounter in Deutschland
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Dr. Felix Wunderer

Dr. Felix Wunderer
VP Business Communication Products, Deutsche Telekom AG

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