Gesamtbevölkerung in Griechenland bis 2018

Griechenland: Gesamtbevölkerung von 2008 bis 2018 (in Millionen Einwohner)

von Bruno Urmersbach, zuletzt geändert am 29.04.2019
Gesamtbevölkerung in Griechenland bis 2018 Die Gesamtbevölkerung von Griechenland hat sich das siebte Jahr in Folge verringert und beträgt im Jahr 2018 nunmehr geschätzt rund 10,7 Millionen Einwohner. Griechenlands Bevölkerungsentwicklung ist seit Jahren negativ. Dies hat zwei wesentliche Gründe: Die Geburtenrate von Griechenland ist eine der geringsten weltweit und Griechenland ist im Zuge der Schulden- und Finanzkrise mit einer massiven Auswanderungswelle konfrontiert worden.

Brain drain – Die verlorene Generation

Über 700.000 Einwohner verließen Griechenland allein im Zeitraum 2010 bis 2016. Dass zeitgleich auch Menschen nach Griechenland einwanderten, kann dabei kaum als Trost herhalten. Der negative Migrationssaldo beträgt für den genannten Zeitraum nicht nur rund 250.000 Menschen. Aufgrund der Perspektivlosigkeit auf dem Arbeitsmarkt kehrte vor allem die gut ausgebildete Jugend dem Land den Rücken zu. Dieser Umstand verschärft den demographischen Wandel zusätzlich. Es verbleiben immer weniger Frauen im Land, die überhaupt im gebärfähigen Alter sind.

Natürliche Bevölkerungsentwicklung oder Migration?

Grundsätzlich kann bei der Bevölkerungsentwicklung zwischen dem natürlichen Bevölkerungswachstum und der Zuwachsrate (allgemeines Bevölkerungswachstum) unterschieden werden:
  • natürliches Bevölkerungswachstum
  • Das natürliche Bevölkerungswachstum ergibt sich aus der Verrechnung von Geburten und Todesfällen.
  • Zuwachsrate
  • Bei der Zuwachsrate wird das natürliche Bevölkerungswachstum mit dem Migrationssaldo, also dem Saldo aus Immigration (Einwanderung) und Emigration (Auswanderung) verrechnet.
  • Zusammenhang
  • Industrieländer benötigen im Allgemeinen eine Geburtenrate (Fertilitätsrate) von durchschnittlich 2,1 Kindern je Frau, um den Bestand der Population konstant zu halten (Bestandhaltungsniveau). Für ein positives Bevölkerungswachstum wird dementsprechend eine höhere Geburtenrate oder ein positiver Migrationssaldo benötigt.
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Griechenland: Gesamtbevölkerung von 2008 bis 2018 (in Millionen Einwohner)

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Einwohner in Millionen
2018*10,74
201710,77
201610,78
201510,86
201410,93
201311
201211,09
201111,12
201011,12
200911,1
200811,06
Einwohner in Millionen
2018*10,74
201710,77
201610,78
201510,86
201410,93
201311
201211,09
201111,12
201011,12
200911,1
200811,06
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von Bruno Urmersbach, zuletzt geändert am 29.04.2019
Die Gesamtbevölkerung von Griechenland hat sich das siebte Jahr in Folge verringert und beträgt im Jahr 2018 nunmehr geschätzt rund 10,7 Millionen Einwohner. Griechenlands Bevölkerungsentwicklung ist seit Jahren negativ. Dies hat zwei wesentliche Gründe: Die Geburtenrate von Griechenland ist eine der geringsten weltweit und Griechenland ist im Zuge der Schulden- und Finanzkrise mit einer massiven Auswanderungswelle konfrontiert worden.

Brain drain – Die verlorene Generation

Über 700.000 Einwohner verließen Griechenland allein im Zeitraum 2010 bis 2016. Dass zeitgleich auch Menschen nach Griechenland einwanderten, kann dabei kaum als Trost herhalten. Der negative Migrationssaldo beträgt für den genannten Zeitraum nicht nur rund 250.000 Menschen. Aufgrund der Perspektivlosigkeit auf dem Arbeitsmarkt kehrte vor allem die gut ausgebildete Jugend dem Land den Rücken zu. Dieser Umstand verschärft den demographischen Wandel zusätzlich. Es verbleiben immer weniger Frauen im Land, die überhaupt im gebärfähigen Alter sind.

Natürliche Bevölkerungsentwicklung oder Migration?

Grundsätzlich kann bei der Bevölkerungsentwicklung zwischen dem natürlichen Bevölkerungswachstum und der Zuwachsrate (allgemeines Bevölkerungswachstum) unterschieden werden:
  • natürliches Bevölkerungswachstum
  • Das natürliche Bevölkerungswachstum ergibt sich aus der Verrechnung von Geburten und Todesfällen.
  • Zuwachsrate
  • Bei der Zuwachsrate wird das natürliche Bevölkerungswachstum mit dem Migrationssaldo, also dem Saldo aus Immigration (Einwanderung) und Emigration (Auswanderung) verrechnet.
  • Zusammenhang
  • Industrieländer benötigen im Allgemeinen eine Geburtenrate (Fertilitätsrate) von durchschnittlich 2,1 Kindern je Frau, um den Bestand der Population konstant zu halten (Bestandhaltungsniveau). Für ein positives Bevölkerungswachstum wird dementsprechend eine höhere Geburtenrate oder ein positiver Migrationssaldo benötigt.
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Dr. Felix Wunderer

Dr. Felix Wunderer
VP Business Communication Products, Deutsche Telekom AG

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