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Weltweite Fleischindustrie

Fleisch findet sich weltweit auf den Speiseplan vieler Verbraucher wieder. Dennoch lassen sich internationale Unterschiede in den Essgewohnheiten und -kulturen entdecken. So ist in einigen Regionen der Welt der Verzehr von bestimmten Fleischsorten verboten – wie etwa Schweinefleisch bei Muslimen. In anderen Regionen ist gar kompletter Fleischverzicht in weiten Teilen der Gesellschaft verankert. Ein Beispiel hierfür ist Indien. In keinem Land ist der Anteil der Vegetarier größer. Der Fleischkonsum unterliegt dabei nicht nur kulturellen Faktoren, sondern auch einem historischen Wandel. Beispielsweise sollen die Menschen im Mittelalter in Europa über 100 Kilogramm Fleisch im Jahr gegessen haben; teilweise übertraf der Pro-Kopf-Konsum damit sogar den heutigen Fleischverbrauch in Westeuropa. Bedingt durch eine „Kleine Eiszeit“ sowie einen rasanten Bevölkerungswachstum wurde diesem hohen Fleischverzehr im 16. Jahrhundert jedoch ein Ende gesetzt.

Geflügel ist die meistverzehrte Fleischsorte weltweit

Heutzutage isst ein Mensch pro Jahr etwa 35 Kilogramm Fleisch. Weltweit betrachtet ist dabei Geflügel das am meisten verzehrte Fleisch. Über 14 Kilogramm Geflügelfleisch konsumiert eine Person im Durchschnitt. Darauf folgen Schweinefleisch, Rind- und Kalbfleisch sowie Schaffleisch. Dabei zeigt sich, dass in entwickelten Ländern der durchschnittliche Pro-Kopf-Verzehr von Fleisch deutlich höher liegt als in den sogenannten Entwicklungsländern. So liegt der prognostizierte Pro-Kopf-Konsum von Fleisch allgemein für das Jahr 2020 in den Industrieländern bei 69,5 Kilogramm und in den Entwicklungsländern bei 25,6 Kilogramm. Dieser Trend zeichnet sich bei allen Fleischarten ab – mit Ausnahme von Schaffleisch. Trotz der nach wie vor erheblichen Unterschiede im Pro-Kopf-Konsum von Fleisch, wird künftig gerade in den Entwicklungs- und Schwellenländern ein Anstieg des Fleischkonsums erwartet. Mit zunehmendem Wohlstand gewinnt der Fleischkonsum in diesen Ländern an Bedeutung. So wird in den Entwicklungsländern für das Jahr 2029 mit einem Pro-Kopf-Konsum von Fleisch in Höhe von 27,4 Kilogramm gerechnet, was einem Zuwachs von fast zwei Kilo pro Person entspricht.

Kein Land produziert mehr Fleisch als China

Das weltweit führende Erzeugerland von Fleisch insgesamt stellt China dar. Angesichts der Bevölkerungsgröße von über eine Milliarde Einwohner ist der enorme Bedarf von Fleisch in diesem asiatischen Land nicht verwunderlich. Dabei gehört China sowohl bei Rind-, Schweine- als auch Geflügelfleisch zu den weltweiten Top-Produzenten. Dennoch importiert kaum ein Land so viel Fleisch wie China, so etwa beim Schweinefleisch. Das deutet darauf hin, dass China mit der eigenen Produktion von Fleisch die Binnennachfrage nicht komplett stillen kann.
In der Europäischen Union wiederum beträgt der Selbstversorgungsgrad bei Fleisch insgesamt 122 Prozent. Das bedeutet, dass die EU ausreichend Fleisch für die Binnennachfrage erzeugen kann. Jedoch variiert der Selbstversorgungsgrad innerhalb der EU stark. Während Dänemark mit einem Selbstversorgungsgrad von 400 Prozent mehr als genug für den Eigenbedarf produziert, genügt die Eigenproduktion der griechischen Fleischindustrie bei einem Selbstversorgungsgrad von etwas über 50 Prozent bei weitem nicht für die Deckung des Eigenbedarfs.

Wichtige Kennzahlen

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Weltweite Fleischindustrie

Fleisch findet sich weltweit auf den Speiseplan vieler Verbraucher wieder. Dennoch lassen sich internationale Unterschiede in den Essgewohnheiten und -kulturen entdecken. So ist in einigen Regionen der Welt der Verzehr von bestimmten Fleischsorten verboten – wie etwa Schweinefleisch bei Muslimen. In anderen Regionen ist gar kompletter Fleischverzicht in weiten Teilen der Gesellschaft verankert. Ein Beispiel hierfür ist Indien. In keinem Land ist der Anteil der Vegetarier größer. Der Fleischkonsum unterliegt dabei nicht nur kulturellen Faktoren, sondern auch einem historischen Wandel. Beispielsweise sollen die Menschen im Mittelalter in Europa über 100 Kilogramm Fleisch im Jahr gegessen haben; teilweise übertraf der Pro-Kopf-Konsum damit sogar den heutigen Fleischverbrauch in Westeuropa. Bedingt durch eine „Kleine Eiszeit“ sowie einen rasanten Bevölkerungswachstum wurde diesem hohen Fleischverzehr im 16. Jahrhundert jedoch ein Ende gesetzt.

Geflügel ist die meistverzehrte Fleischsorte weltweit

Heutzutage isst ein Mensch pro Jahr etwa 35 Kilogramm Fleisch. Weltweit betrachtet ist dabei Geflügel das am meisten verzehrte Fleisch. Über 14 Kilogramm Geflügelfleisch konsumiert eine Person im Durchschnitt. Darauf folgen Schweinefleisch, Rind- und Kalbfleisch sowie Schaffleisch. Dabei zeigt sich, dass in entwickelten Ländern der durchschnittliche Pro-Kopf-Verzehr von Fleisch deutlich höher liegt als in den sogenannten Entwicklungsländern. So liegt der prognostizierte Pro-Kopf-Konsum von Fleisch allgemein für das Jahr 2020 in den Industrieländern bei 69,5 Kilogramm und in den Entwicklungsländern bei 25,6 Kilogramm. Dieser Trend zeichnet sich bei allen Fleischarten ab – mit Ausnahme von Schaffleisch. Trotz der nach wie vor erheblichen Unterschiede im Pro-Kopf-Konsum von Fleisch, wird künftig gerade in den Entwicklungs- und Schwellenländern ein Anstieg des Fleischkonsums erwartet. Mit zunehmendem Wohlstand gewinnt der Fleischkonsum in diesen Ländern an Bedeutung. So wird in den Entwicklungsländern für das Jahr 2029 mit einem Pro-Kopf-Konsum von Fleisch in Höhe von 27,4 Kilogramm gerechnet, was einem Zuwachs von fast zwei Kilo pro Person entspricht.

Kein Land produziert mehr Fleisch als China

Das weltweit führende Erzeugerland von Fleisch insgesamt stellt China dar. Angesichts der Bevölkerungsgröße von über eine Milliarde Einwohner ist der enorme Bedarf von Fleisch in diesem asiatischen Land nicht verwunderlich. Dabei gehört China sowohl bei Rind-, Schweine- als auch Geflügelfleisch zu den weltweiten Top-Produzenten. Dennoch importiert kaum ein Land so viel Fleisch wie China, so etwa beim Schweinefleisch. Das deutet darauf hin, dass China mit der eigenen Produktion von Fleisch die Binnennachfrage nicht komplett stillen kann.
In der Europäischen Union wiederum beträgt der Selbstversorgungsgrad bei Fleisch insgesamt 122 Prozent. Das bedeutet, dass die EU ausreichend Fleisch für die Binnennachfrage erzeugen kann. Jedoch variiert der Selbstversorgungsgrad innerhalb der EU stark. Während Dänemark mit einem Selbstversorgungsgrad von 400 Prozent mehr als genug für den Eigenbedarf produziert, genügt die Eigenproduktion der griechischen Fleischindustrie bei einem Selbstversorgungsgrad von etwas über 50 Prozent bei weitem nicht für die Deckung des Eigenbedarfs.

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