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Handel und Konsum von Fleisch in der Schweiz

Nirgendwo auf der Welt ist Fleisch so teuer wie in der Schweiz: 2017 lag der Preis für ein Kilogramm Fleisch in der Schweiz rund 142 Prozent über dem globalen Durchschnittspreis. Etwa ein Viertel der Nahrungsmittelausgaben der Schweizer wird für Fleisch aufgewendet, mehr als für Obst, Gemüse, Kartoffeln und Pilze zusammen. Der Fleischkonsum in der Schweiz ist jedoch seit Jahren rückläufig. So ist der Konsum von Kalbfleisch in den letzten 10 Jahren rund um einen Viertel gesunken. Pro Kopf der Bevölkerung werden knapp 48 Kilogramm Fleisch konsumiert. Im Vergleich zu 2010 ist der Konsum von Fleisch pro Kopf damit um fünf Kilogramm gesunken. Rund die Hälfte davon ist Schweinefleisch (20,5 Kilogramm), der Geflügelkonsum liegt bei 14 Kilogramm im Jahr und der Rindfleischkonsum bei durchschnittlich 11,3 Kilogramm pro Person.
Insgesamt wurden im Jahr 2019 in der Schweiz rund 411.301 Tonnen Fleisch verzehrt. Dies entspricht einem leichten Rückgang um knapp 2.900 Tonnen (-0,6%) gegenüber dem Vorjahr.

Der Konsument setzt vermehrt auf Qualität und Quantität

Das Bewusstsein und die Sensibilität zu den Themen Tierethik und Nachhaltigkeit haben in den letzten Jahren zugenommen. Der Anteil von Bio-Fleisch am Gesamtumsatz mit Fleisch in der Schweiz wächst. Aktuell wurden rund 293 Millionen Schweizer Franken mit Fleisch und Fisch in Bioqualität umgesetzt. Bio-Frischfleisch legte 2020 im Detailhandel weiter zu und erlangt damit einen Marktanteil von 6,2 Prozent (2017: 5,6 Prozent). Die Bio-Schweineproduktion bleibt jedoch mit 1,7 Prozent Produktionsanteil weiterhin eine Nische. Wer Bio-Fleisch kauft, muss bereit sein, dafür mehr Geld auszugeben als für konventionelle Alternativen. Für konventionell erzeugtes Fleisch würde eine 4-köpfige Familie im Monat durchschnittlich rund 42 CHF ausgeben, für die selbe Menge Bio-Fleisch rund 63 CHF. Bei Fleisch beträgt der Zuschlag für Bio-Lebensmittel demnach durchschnittlich 46 Prozent.

Die Schweiz kann sich selbst versorgen

Mit einem hohen Inlandanteil kann die Versorgungssicherheit durch sie heimische Fleischproduktion gewährleistet werden. Mit einem Selbstversorgungsgrad von 83,8 Prozent beim Rind, 92,7 Prozent beim Schwein und 67,2 Prozent beim Geflügel weist die Produktion bei den drei beliebtesten Fleischarten einen sehr guten Wert aus. Insgesamt beträgt der Inlandanteil über die gesamte Fleischproduktion 81 Prozent. Bei den Fleischimporten in die Schweiz liegt das Geflügelfleisch mit Abstand an der Spitze. Insgesamt hat die Schweiz einen großen Importüberschuss: es werden beinahe viermal so viel Fleisch und genießbare Schlachtnebenerzeugnisse eingeführt als exportiert. Das wichtigste Exportland für Fleisch und Fleischprodukte aus der Schweiz ist Deutschland. Mit deutlichem Abstand dahinter folgen Frankreich, die Niederlande und Österreich.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Markt für Fleischprodukte in der Schweiz" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Pro-Kopf-Konsum

Bio-Fleisch

Interessante Statistiken

In den folgenden 7 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 49 Statistiken aus dem Thema "Markt für Fleischprodukte in der Schweiz".

Markt für Fleischprodukte in der Schweiz

Dossier zum Thema

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Handel und Konsum von Fleisch in der Schweiz

Nirgendwo auf der Welt ist Fleisch so teuer wie in der Schweiz: 2017 lag der Preis für ein Kilogramm Fleisch in der Schweiz rund 142 Prozent über dem globalen Durchschnittspreis. Etwa ein Viertel der Nahrungsmittelausgaben der Schweizer wird für Fleisch aufgewendet, mehr als für Obst, Gemüse, Kartoffeln und Pilze zusammen. Der Fleischkonsum in der Schweiz ist jedoch seit Jahren rückläufig. So ist der Konsum von Kalbfleisch in den letzten 10 Jahren rund um einen Viertel gesunken. Pro Kopf der Bevölkerung werden knapp 48 Kilogramm Fleisch konsumiert. Im Vergleich zu 2010 ist der Konsum von Fleisch pro Kopf damit um fünf Kilogramm gesunken. Rund die Hälfte davon ist Schweinefleisch (20,5 Kilogramm), der Geflügelkonsum liegt bei 14 Kilogramm im Jahr und der Rindfleischkonsum bei durchschnittlich 11,3 Kilogramm pro Person.
Insgesamt wurden im Jahr 2019 in der Schweiz rund 411.301 Tonnen Fleisch verzehrt. Dies entspricht einem leichten Rückgang um knapp 2.900 Tonnen (-0,6%) gegenüber dem Vorjahr.

Der Konsument setzt vermehrt auf Qualität und Quantität

Das Bewusstsein und die Sensibilität zu den Themen Tierethik und Nachhaltigkeit haben in den letzten Jahren zugenommen. Der Anteil von Bio-Fleisch am Gesamtumsatz mit Fleisch in der Schweiz wächst. Aktuell wurden rund 293 Millionen Schweizer Franken mit Fleisch und Fisch in Bioqualität umgesetzt. Bio-Frischfleisch legte 2020 im Detailhandel weiter zu und erlangt damit einen Marktanteil von 6,2 Prozent (2017: 5,6 Prozent). Die Bio-Schweineproduktion bleibt jedoch mit 1,7 Prozent Produktionsanteil weiterhin eine Nische. Wer Bio-Fleisch kauft, muss bereit sein, dafür mehr Geld auszugeben als für konventionelle Alternativen. Für konventionell erzeugtes Fleisch würde eine 4-köpfige Familie im Monat durchschnittlich rund 42 CHF ausgeben, für die selbe Menge Bio-Fleisch rund 63 CHF. Bei Fleisch beträgt der Zuschlag für Bio-Lebensmittel demnach durchschnittlich 46 Prozent.

Die Schweiz kann sich selbst versorgen

Mit einem hohen Inlandanteil kann die Versorgungssicherheit durch sie heimische Fleischproduktion gewährleistet werden. Mit einem Selbstversorgungsgrad von 83,8 Prozent beim Rind, 92,7 Prozent beim Schwein und 67,2 Prozent beim Geflügel weist die Produktion bei den drei beliebtesten Fleischarten einen sehr guten Wert aus. Insgesamt beträgt der Inlandanteil über die gesamte Fleischproduktion 81 Prozent. Bei den Fleischimporten in die Schweiz liegt das Geflügelfleisch mit Abstand an der Spitze. Insgesamt hat die Schweiz einen großen Importüberschuss: es werden beinahe viermal so viel Fleisch und genießbare Schlachtnebenerzeugnisse eingeführt als exportiert. Das wichtigste Exportland für Fleisch und Fleischprodukte aus der Schweiz ist Deutschland. Mit deutlichem Abstand dahinter folgen Frankreich, die Niederlande und Österreich.

Interessante Statistiken

In den folgenden 7 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 49 Statistiken aus dem Thema "Markt für Fleischprodukte in der Schweiz".

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