Statistiken zu Büroflächen

Der Markt für Büroflächen gehört zum Wirtschaftszweig der Immobilienwirtschaft, der sich mit der Entwicklung, Produktion, Bewirtschaftung und Vermarktung von Immobilien beschäftigt. Büroflächen bzw. Büroimmobilien lassen sich dem Teilmarkt der Gewerbeimmobilien zuordnen. Aktuell liegt das jährliche Investitionsvolumen auf dem Investmentmarkt für Büroimmobilien bei rund 17 Milliarden Euro. Damit stellen Büroimmobilien derzeit das gefragteste Segment auf dem gewerblichen Immobilien-Investmentmarkt dar. Das gesamte Transaktionsvolumen auf dem Investitionsmarkt für Gewerbeimmobilien beläuft sich auf etwa 39,8 Milliarden Euro. Die erzielten Spitzenrenditen auf dem Büroimmobilienmarkt in Deutschlands größten Immobilienzentren liegen etwa zwischen 4 Prozent und 4,5 Prozent.


Die Städte München, Berlin, Hamburg und Frankfurt am Main besitzen den größten Bestand an Büroflächen im Vergleich zu anderen Großstädten Deutschlands. Allein München weist eine bestehende Bürofläche von rund 20 Millionen Quadratmetern auf. Danach folgt Berlin mit etwa 17 Millionen Quadratmetern.
Im Jahr 2014 wurden in der Bundeshauptstadt Berlin rund 700 Tausend Quadratmeter an Büroflächen umgesetzt, gefolgt von München, wo sich der Büroflächenumsatz auf etwa 620 Tausend Quadratmeter belief. Der Flächenumsatz ist die Summe aller Flächen, die innerhalb eines definierten Zeitraums vermietet, verleast oder verkauft werden. Durchschnittlich lag der Büroflächenumsatz im Jahr 2014 in Deutschlands größten Immobilienzentren bei rund 430 Tausend Quadratmetern. Die Abnehmer bzw. Mieter kommen häufig aus den Branchen des Finanzwesens, der Öffentlichen Hand sowie der Industrie.

Die höchsten Mietpreise für Büroflächen wurden im Jahr 2014 in Frankfurt am Main aufgerufen. In der hessischen Bankenmetropole zahlte man bis zu 38 Euro für den Quadratmeter. Auf den Plätzen folgten München und Düsseldorf. Dort wurden Spitzenmieten von etwa 34,50 Euro bzw. 26 Euro pro Quadratmeter verlangt. Die durchschnittlichen Mietpreise in Deutschlands größten Städten, wie Berlin, München, Hamburg, Köln und Frankfurt am Main befinden sich in einem Intervall von 10 Euro bis 20 Euro pro Quadratmeter.

Die Leerstandsquote von Büroflächen in den bereits genannten Großstädten erreichte im Jahr 2014 teilweise über 10 Prozent. Frankfurt am Main und Düsseldorf weisen hierbei die höchsten Leerstandsquoten auf. Diese belaufen sich auf 12,5 Prozent bzw. 10,4 Prozent. Die Leerstandsquote misst die Zahl der leerstehenden Büroeinheiten in Bezug zum gesamten Büroflächenbestand.

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