Statistiken zu Sachsen

Sachsen ist ein Bundesland im Osten der Bundesrepublik Deutschland. Mit über 4 Millionen Einwohnern ist es das sechstgrößte Bundesland Deutschlands. Bei der Betrachtung der Fläche der deutschen Bundesländer reiht sich Sachsen mit rund 18.450 km² im unteren Drittel ein. Die Landeshauptstadt ist Dresden.

Gemessen an der Wirtschaftsleistung lag Sachsen mit einem Bruttoinlandsprodukt von rund 121,74 Milliarden Euro im Jahr 2017 im mittleren Feld der Bundesländer. Beim BIP je Erwerbstätigen erzielte Sachsen mit 59.262 Euro einen weit unterhalb des deutschen Durchschnitts liegenden Wert. Die Arbeitslosenquote betrug im Jahr 2017 in Sachsen 6,7 Prozent und lag damit über dem bundesweiten Durchschnitt von 5,7 Prozent.

Mit einem Schuldenstand von ca. 1,4 Milliarden Euro war Sachsen zur Mitte des Jahres 2018 das am wenigsten verschuldete Bundesland. Rechnet man die Schulden des Bundeslandes und der zugehörigen Gemeinden auf die Anzahl der Einwohner um, ergibt sich mit ca. 1.084 Euro Schulden pro Kopf ebenfalls der niedrigste Wert bundesweit. Das Bundesland Sachsen gehörte zu den Empfänger-Ländern beim Länderfinanzausgleich 2017. Mit über 1 Milliarde Euro erhielt Sachsen nach Berlin und Nordrhein-Westfalen den zweitgrößten Betrag.

Die Anzahl der Wohnungen je 1.000 Einwohner betrug im Jahr 2017 in Sachsen 577. Nur in Sachsen-Anhalt gab es ähnlich viele Wohnungen je Einwohner im genannten Jahr. Die durchschnittlich dabei zur Verfügung stehende Wohnfläche je Einwohner war mit 43,6 m² vergleichsweise klein.

Beim Primärenergieverbrauch je Einwohner reihte sich Sachsen in der Nähe des deutschen Durchschnitts ein. Der Endenergieverbrauch je Einwohner war hingegen deutlich geringer als der in vielen anderen Bundesländern.

Wie eingangs erläutert leben in Sachsen über 4 Millionen Menschen. Der Anteil der erwerbsfähigen Bevölkerung war im Jahr 2017 landesweit der niedrigste und lag bei lediglich 61 Prozent. Ähnlich verhält es sich mit dem Anteil der ausländischen Bevölkerung, der im genannten Jahr bei 4,4 Prozent lag und damit im Vergleich mit anderen Bundesländern gering war.
Die Anzahl der Straftaten pro 100.000 Einwohner ist im Jahr 2017 im Vergleich zum Vorjahr auf einem ähnlichem Niveau geblieben. Von 7.917 Straftaten im Jahr 2017 konnten 59,2 Prozent aufgeklärt werden, was in etwa der durchschnittlichen deutschen Aufklärungsquote entspricht.

Sachsen wies im Jahr 2017 mit rund 39,3 Prozent im Vergleich mit den anderen Bundesländern einen niedrigen Anteil der Schulabsolventen/-innen mit allgemeiner Hochschulreife an der gleichaltrigen Bevölkerung auf. Der Anteil der Schulabgänger/-innen ohne Schulabschluss lag mit 8 Prozent deutlich über dem deutschen Durchschnitt von 6 Prozent.

Eine Vielzahl von Statistiken zu Sachsen sind im Statista-Dossier zu Sachsen zusammengestellt. Die vielfältigen Statistiken zu diversen Themen werden dabei in der Regel mit entsprechenden Statistiken für alle Bundesländer ergänzt, um einen Vergleich Sachsens mit den anderen deutschen Bundesländern zu ermöglichen.


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