Einwohnerzahl in EU und Euro-Zone 2018

Europäische Union & Euro-Zone: Gesamtbevölkerung von 2008 bis 2018 (in Millionen Einwohner)

Einwohnerzahl in EU und Euro-Zone 2018 Die Gesamtbevölkerung der Europäischen Union (EU) wächst weiter und hat mit circa 512,4 Millionen Einwohnern im Jahr 2018 ihren vorläufigen Höchststand erreicht. Die Einwohnerzahl hat sich gegenüber dem Vorjahr zwar absolut um rund eine Million Einwohner erhöht, dies entspricht aber nur einem niedrigen Bevölkerungswachstum von circa 0,2 Prozent. Der Abwärtstrend in der Bevölkerungsentwicklung von EU und Euro-Zone setzt sich demnach fort. Die Zuzüge durch die “Flüchtlingskrise“ sind hier bereits inkludiert.
Mythos Umvolkung – Migrationssaldo ist überschaubar

Der aggregierte Migrationssaldo der Europäischen Union betrug für das Jahr 2017 rund 1,27 Millionen Menschen, die, aus einem Nicht-EU-Staat kommend, ihren Wohnsitz dauerhaft in einen Mitgliedsstaat der EU verlagerten. Ohne diese Nettomigration würde sich die Einwohnerzahl der EU aufgrund der geringen Fertilitätsrate eher verringern. Zum Vergleich: Die Gesamtbevölkerung der USA erhöht sich jährlich um rund zwei Millionen Einwohner, wovon rund ein bis 1,2 Millionen Personen nur auf legale Einwanderungen entfallen.
Insgesamt leben derzeit rund 22 Millionen Drittstaatangehörige (Nicht-EU-Ausländer) in den Mitgliedsstaaten der EU. Dies entspricht einem Anteil von circa 4,35 Prozent an der Gesamtbevölkerung der Europäischen Union.

Natürliche Bevölkerungsentwicklung oder Migration?

Grundsätzlich kann bei der Bevölkerungsentwicklung zwischen dem natürlichen Bevölkerungswachstum und der Zuwachsrate (allgemeines Bevölkerungswachstum) unterschieden werden:
  • natürliches Bevölkerungswachstum
  • Das natürliche Bevölkerungswachstum ergibt sich aus der Verrechnung von Geburten und Todesfällen.
  • Zuwachsrate
  • Bei der Zuwachsrate wird das natürliche Bevölkerungswachstum mit dem Migrationssaldo, also dem Saldo aus Immigration (Einwanderung) und Emigration (Auswanderung) verrechnet.
  • Zusammenhang
  • Industrieländer benötigen im Allgemeinen eine Geburtenrate (Fertilitätsrate) von durchschnittlich 2,1 Kindern je Frau, um den Bestand der Population konstant zu halten (Bestandhaltungsniveau). Für ein positives Bevölkerungswachstum wird dementsprechend eine höhere Geburtenrate oder ein positiver Migrationssaldo benötigt.
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Europäische Union & Euro-Zone: Gesamtbevölkerung von 2008 bis 2018 (in Millionen Einwohner)

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EUEuro-Zone
2018**512,38341,15
2017* **511,37340,54
2016**510,18339,79
2015*508,52338,56
2014*507,24337,76
2013505,16336,04
2012*504,05335,29
2011*502,96334,57
2010*503,17335,27
2009502,09334,47
2008*500,3333,1
EUEuro-Zone
2018**512,38341,15
2017* **511,37340,54
2016**510,18339,79
2015*508,52338,56
2014*507,24337,76
2013505,16336,04
2012*504,05335,29
2011*502,96334,57
2010*503,17335,27
2009502,09334,47
2008*500,3333,1
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Die Gesamtbevölkerung der Europäischen Union (EU) wächst weiter und hat mit circa 512,4 Millionen Einwohnern im Jahr 2018 ihren vorläufigen Höchststand erreicht. Die Einwohnerzahl hat sich gegenüber dem Vorjahr zwar absolut um rund eine Million Einwohner erhöht, dies entspricht aber nur einem niedrigen Bevölkerungswachstum von circa 0,2 Prozent. Der Abwärtstrend in der Bevölkerungsentwicklung von EU und Euro-Zone setzt sich demnach fort. Die Zuzüge durch die “Flüchtlingskrise“ sind hier bereits inkludiert.
Mythos Umvolkung – Migrationssaldo ist überschaubar

Der aggregierte Migrationssaldo der Europäischen Union betrug für das Jahr 2017 rund 1,27 Millionen Menschen, die, aus einem Nicht-EU-Staat kommend, ihren Wohnsitz dauerhaft in einen Mitgliedsstaat der EU verlagerten. Ohne diese Nettomigration würde sich die Einwohnerzahl der EU aufgrund der geringen Fertilitätsrate eher verringern. Zum Vergleich: Die Gesamtbevölkerung der USA erhöht sich jährlich um rund zwei Millionen Einwohner, wovon rund ein bis 1,2 Millionen Personen nur auf legale Einwanderungen entfallen.
Insgesamt leben derzeit rund 22 Millionen Drittstaatangehörige (Nicht-EU-Ausländer) in den Mitgliedsstaaten der EU. Dies entspricht einem Anteil von circa 4,35 Prozent an der Gesamtbevölkerung der Europäischen Union.

Natürliche Bevölkerungsentwicklung oder Migration?

Grundsätzlich kann bei der Bevölkerungsentwicklung zwischen dem natürlichen Bevölkerungswachstum und der Zuwachsrate (allgemeines Bevölkerungswachstum) unterschieden werden:
  • natürliches Bevölkerungswachstum
  • Das natürliche Bevölkerungswachstum ergibt sich aus der Verrechnung von Geburten und Todesfällen.
  • Zuwachsrate
  • Bei der Zuwachsrate wird das natürliche Bevölkerungswachstum mit dem Migrationssaldo, also dem Saldo aus Immigration (Einwanderung) und Emigration (Auswanderung) verrechnet.
  • Zusammenhang
  • Industrieländer benötigen im Allgemeinen eine Geburtenrate (Fertilitätsrate) von durchschnittlich 2,1 Kindern je Frau, um den Bestand der Population konstant zu halten (Bestandhaltungsniveau). Für ein positives Bevölkerungswachstum wird dementsprechend eine höhere Geburtenrate oder ein positiver Migrationssaldo benötigt.
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Dr. Felix Wunderer

Dr. Felix Wunderer
VP Business Communication Products, Deutsche Telekom AG

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