Staatsverschuldung in den EU-Ländern in Relation zum BIP 4. Quartal 2018

Europäische Union: Staatsverschuldung in den Mitgliedsstaaten im 4. Quartal 2018 in Relation zum Bruttoinlandsprodukt (BIP)

Staatsverschuldung in den EU-Ländern in Relation zum BIP 4. Quartal 2018Griechenland weist im vierten Quartal 2018 mit rund 181,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts die höchste Staatsschuldenquote innerhalb der Europäischen Union auf. Am anderen Ende der Liste befindet sich Estland, dessen Schuldenquote rund 8,4 Prozent des BIP beträgt. Die EU-Länder sind im Durchschnitt mit rund 80 Prozent der Wirtschaftsleistung verschuldet, die Mitglieder der Euro-Zone durchschnittlich mit rund 85,1 Prozent des BIP.
Ausblick

Laut Prognosen der Europäischen Kommission wird sich die Schuldenlast der EU-Mitgliedsstaaten bis zum Jahr 2020 kontinuierlich verringern. Elf Mitgliedsstaaten (exklusive Großbritannien) werden aber auch im Hinblick auf dieser Prognose das EU-Konvergenzkriterium (Maastricht-Kriterium) einer nationalen Schuldenquote von unter 60 Prozent des jeweiligen BIP, verfehlen.

Staatsverschuldung verständlich erklärt

Die Staatsverschuldung wird in absoluter Höhe der Landeswährung ausgedrückt.
Die Schuldenquote/Staatsschuldenquote bezeichnet das Verhältnis der Staatsverschuldung zum Bruttoinlandsprodukt (BIP). Übersteigen die Staatsausgaben die Staatseinnahmen, wird dies als Haushaltsdefizit bezeichnet (Gegenteil: Haushaltsüberschuss).
Der Staat benötigt Fremdkapital, um die Mehrausgaben finanzieren zu können. Dieses Fremdkapital versucht sich der Staat über die Ausgabe von Staatsanleihen am Kapitalmarkt zu leihen. Staatsanleihen sind verzinste Wertpapiere. Die Höhe der Verzinsung wird maßgeblich durch die Bonität (Kreditwürdigkeit) des Staates bestimmt. Die Kreditwürdigkeit wird von Ratingagenturen eingeschätzt, die den Staaten Bonitätsnoten verleihen. Je zuverlässiger der jeweilige Staat von den Ratingagenturen eingeschätzt wird, desto höher ist sein Bonitätsranking und folglich desto geringer die Verzinsung seiner Wertpapiere (Je sicherer die Anlage, desto geringer die Verzinsung).
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Staatsverschuldung in Relation zum BIP
Griechenland 181,1%
Italien 132,2%
Portugal 121,5%
Zypern 102,5%
Belgien 102%
Frankreich 98,4%
Spanien 97,1%
Großbritannien86,8%
EuroZone 85,1%
EU 80%
Kroatien 74,6%
Österreich 73,8%
Ungarn 70,8%
Slowenien 70,1%
Irland 64,8%
Deutschland 60,9%
Finnland 58,9%
Niederlande 52,4%
Polen 48,9%
Slowakei 48,9%
Malta 46%
Schweden 38,8%
Lettland 35,9%
Rumänien 35%
Litauen 34,2%
Dänemark 34,1%
Tschechien 32,7%
Bulgarien 22,6%
Luxemburg 21,4%
Estland 8,4%
Staatsverschuldung in Relation zum BIP
Griechenland 181,1%
Italien 132,2%
Portugal 121,5%
Zypern 102,5%
Belgien 102%
Frankreich 98,4%
Spanien 97,1%
Großbritannien86,8%
EuroZone 85,1%
EU 80%
Kroatien 74,6%
Österreich 73,8%
Ungarn 70,8%
Slowenien 70,1%
Irland 64,8%
Deutschland 60,9%
Finnland 58,9%
Niederlande 52,4%
Polen 48,9%
Slowakei 48,9%
Malta 46%
Schweden 38,8%
Lettland 35,9%
Rumänien 35%
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Griechenland weist im vierten Quartal 2018 mit rund 181,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts die höchste Staatsschuldenquote innerhalb der Europäischen Union auf. Am anderen Ende der Liste befindet sich Estland, dessen Schuldenquote rund 8,4 Prozent des BIP beträgt. Die EU-Länder sind im Durchschnitt mit rund 80 Prozent der Wirtschaftsleistung verschuldet, die Mitglieder der Euro-Zone durchschnittlich mit rund 85,1 Prozent des BIP.
Ausblick

Laut Prognosen der Europäischen Kommission wird sich die Schuldenlast der EU-Mitgliedsstaaten bis zum Jahr 2020 kontinuierlich verringern. Elf Mitgliedsstaaten (exklusive Großbritannien) werden aber auch im Hinblick auf dieser Prognose das EU-Konvergenzkriterium (Maastricht-Kriterium) einer nationalen Schuldenquote von unter 60 Prozent des jeweiligen BIP, verfehlen.

Staatsverschuldung verständlich erklärt

Die Staatsverschuldung wird in absoluter Höhe der Landeswährung ausgedrückt.
Die Schuldenquote/Staatsschuldenquote bezeichnet das Verhältnis der Staatsverschuldung zum Bruttoinlandsprodukt (BIP). Übersteigen die Staatsausgaben die Staatseinnahmen, wird dies als Haushaltsdefizit bezeichnet (Gegenteil: Haushaltsüberschuss).
Der Staat benötigt Fremdkapital, um die Mehrausgaben finanzieren zu können. Dieses Fremdkapital versucht sich der Staat über die Ausgabe von Staatsanleihen am Kapitalmarkt zu leihen. Staatsanleihen sind verzinste Wertpapiere. Die Höhe der Verzinsung wird maßgeblich durch die Bonität (Kreditwürdigkeit) des Staates bestimmt. Die Kreditwürdigkeit wird von Ratingagenturen eingeschätzt, die den Staaten Bonitätsnoten verleihen. Je zuverlässiger der jeweilige Staat von den Ratingagenturen eingeschätzt wird, desto höher ist sein Bonitätsranking und folglich desto geringer die Verzinsung seiner Wertpapiere (Je sicherer die Anlage, desto geringer die Verzinsung).
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Dr. Felix Wunderer

Dr. Felix Wunderer
VP Business Communication Products, Deutsche Telekom AG

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