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Statistiken zur Internetkriminalität in der Schweiz

Unter Internetkriminalität versteht man das Begehen von Straftaten mit Hilfe des Internets. Im Jahr 2020 wurden in der Schweiz 24.398 Fälle von Internetkriminalität gemeldet, die Aufklärungsquote betrug 31,6 Prozent. Internetkriminalität tritt am häufigsten in Form von Betrugsdelikten auf. Im Vergleich mit ihren deutschen und österreichischen Nachbarn schneidet die Schweiz eher unterdurchschnittlich ab, was Cybersecurity angeht. Schweizer werden deutlich häufiger Opfer von Malware oder Viren. Und auch bei Identitätsdiebstahl im Internet liegt die Schweiz deutlich über dem europäischen Schnitt. Fast die Hälfte der Internetnutzer in der Schweiz wurde schon einmal Opfer eines Identitätsdiebstahls.

Internetkriminalität gegen Unternehmen

Rund ein Drittel der Geschäftsführenden kleiner Unternehmen in der Schweiz schätzen das Risiko eines Cyberangriffs von geringem Ausmaß als sehr klein ein. Nur zwei Prozent der befragten Geschäftsführenden sehen ein großes oder sehr großes Risiko für einen existenzgefährdenden Cyberangriff auf ihr Unternehmen. Das liegt möglicherweise daran, dass die meisten Unternehmen auf umfangreiche technische Maßnahmen zur Prävention von Cyberangriffen setzen. Fast alle Unternehmen machen regelmäßig Backups sowie Software-Updates und setzen Antivirus-Programme ein. Außerdem gibt es in vielen Unternehmen einen Support für IT-Sicherheit. Das Marktvolumen für IT-Security in der Schweiz steigt stetig an. Nichtsdestotrotz ist die Anzahl der Cyberangriffe gegen Industriecomputer seit dem Jahr 2020 gestiegen. Am weitesten verbreitet sind dabei Datendiebstahl oder die Ausführung von Schadcodes über Fernzugriff.

Internetkriminalität gegen Privatpersonen

In über der Hälfte der Schweizer Haushalte gab es im Jahr 2019 Sicherheitsvorfälle bei der Internetnutzung. Damit liegt die Schweiz deutlich über dem EU-weiten Schnitt. Das häufigste Sicherheitsproblem für Privatpersonen im Internet ist der Empfang von Spam. Die hohe Rate von Sicherheitsvorfällen könnte sich unter anderem damit erklären lassen, dass bei privaten Internetnutzern im Gegensatz zu Unternehmen Sicherheitssoftware weniger hoch im Kurs steht. In den letzten zehn Jahren nahm der Anteil der Internetnutzer, die eine Sicherheitssoftware nutzen, stetig ab. Nur etwa die Hälfte der Privatpersonen erstellen regelmäßig Sicherheitskopien ihrer Daten auf einem externen Speicher oder einem Online-Speicherplatz. Außerdem achten die Schweizer mehrheitlich bei ihren Handys weniger auf Cybersecurity als bei ihren Computern, obwohl das Smartphone inzwischen das am meisten genutzte Endgerät für den Internetzugriff ist.
Im Internet fühlen sich die Schweizer vor allem durch Kriminelle und Hacker bedroht. Vor Datenmissbrauch durch staatliche Institutionen und Behörden haben private Internetnutzer hingegen weniger Angst. Das größte Vertrauen bezüglich des sicheren Umgangs mit Kundendaten haben die Schweizer in Banken und Behörden. Social Media und Datingportalen wird von allen Organisationen am wenigsten Vertrauen entgegengebracht.

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