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Statistiken zur Internetkriminalität in Österreich

Unter Internetkriminalität versteht man das Begehen von Straftaten mit Hilfe des Internets. Im Jahr 2020 wurden in Österreich 35.915 Fälle von Internetkriminalität angezeigt. Die Zahl der Anzeigen im Cybercrime-Bereich steigt seit einigen Jahren immer weiter an. Etwa jede dritte dieser Anzeigen führt auch zu einer Aufklärung der Straftat. Im Vergleich mit der durchschnittlichen Aufklärungsquote von Straftaten in Österreich werden Internetdelikte eher selten aufgeklärt.
Betrugsdelikte sind die am häufigsten mit Hilfe des Internets begangenen Straftaten. Sie machen über die Hälfte der Internetkriminalität insgesamt aus. Dahinter folgt Cybercrime im engeren Sinne, also Delikte, bei denen mit dem Tatmittel Internet direkte Angriffe auf Daten- und Computersysteme erfolgen.

Formen von Internetkriminalität

Aufgrund der zahlreichen Möglichkeiten, die das Internet bietet, ist auch Internetkriminalität äußerst vielfältig. Sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen sind am häufigsten von Phishing betroffen. Phishing gehört zu den Betrugsdelikten. Es zielt darauf ab, Benutzer über Mails oder anderen Nachrichten auf fingierte Websites zu locken und an ihre persönliche Daten wie z.B. Passwörter zu gelangen. Etwa jeder dritte Internetnutzer in Österreich hat schon einmal Phishing-Mails erhalten. Weitere Delikte, mit denen Privatpersonen häufig konfrontiert sind umfassen Kreditkartenbetrug, Hacking und Identitätsdiebstahl. Und auch beim Onlinekauf kommt es gelegentlich zu Betrugsfällen. Am häufigsten berichten Befragte, die Internetbetrug erlebt haben, dass ihnen trotz Zahlung die Ware nicht geliefert wurde.
Unternehmen bieten ebenfalls attraktive Ziele für Internetkriminalität. Mehr als die Hälfte der österreichischen Unternehmen hat im Jahr 2020 Versuche von Cyberangriffen festgestellt. Das Hauptmotiv der Angreifer war dabei meist das Zufügen finanzieller Schäden. Die häufigsten Störfälle in Unternehmen sind neben Phishing der Befall mit Schadsoftware wie Viren oder Trojanern sowie Hacker-Angriffe. Außerdem sind vor allem Unternehmen im Onlinehandel oft mit Betrugsfällen wie der Angabe falscher Namens- oder Adressdaten betroffen.

Schutzmaßnahmen und Meldestellen für Internetkriminalität in Österreich

Die am häufigsten ergriffene Schutzmaßnahme gegen Cyberangriffe ist die Installation von Antivirus-Software. Mehr als die Hälfte der Privatpersonen und über zwei Drittel der Unternehmen in Österreich nutzen solche Programme. Privatpersonen gaben außerdem häufig an, keine Mails von unbekannten Absendern zu öffnen, nur den eigenen Computer zu verwenden und die Preisgabe persönlicher Daten zu vermeiden. Unternehmen setzen dagegen eher auf technische Schutzmaßnahmen. Nur 22 Prozent der österreichischen Unternehmen gaben an, ihre Mitarbeiter für Cybersecurity zu sensibilisieren, um Cyberangriffe zu vermeiden.
Darüber hinaus gibt es verschiedene Meldestellen in Österreich, die sich mit unterschiedlichen Aspekten von Sicherheit im Internet beschäftigen. Rund um das Thema Betrug beim Einkaufen im Internet bietet der staatlich anerkannte Internet Ombudsmann Hilfe an. Der Internet Ombudsmann ist eine kostenlose und unabhängige Streitschlichtungs- und Beratungsstelle bezüglich E-Commerce in Österreich. Im Jahr 2020 wurden hier 6.534 Beschwerden im Online-Handel bearbeitet. Hauptgrund für Beschwerden der Online-Käufer sind Abofallen. Bei 40 Prozent der eingegangenen Beschwerden im Jahr 2020 konnte eine Einigung erzielt werden.
Eine weitere anerkannte österreichische Meldestelle für Internetkriminalität ist stopline.at. Bei Stopline können speziell sexuelle Missbrauchsdarstellungen Minderjähriger und nationalsozialistische Online-Inhalte anonym gemeldet werden. Im Jahr 2020 wurden hier fast 27.000 Meldungen verzeichnet. Davon wurden rund 29 Prozent als illegal eingestuft. Der Großteil der gemeldeten Inhalte betraf sexuellen Missbrauch.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Internetkriminalität in Österreich" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Internetkriminalität gegen Unternehmen

Meldestellen für Internetkriminalität

Interessante Statistiken

In den folgenden 6 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 57 Statistiken aus dem Thema "Internetkriminalität in Österreich".

Internetkriminalität in Österreich

Dossier zum Thema

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Statistiken zur Internetkriminalität in Österreich

Unter Internetkriminalität versteht man das Begehen von Straftaten mit Hilfe des Internets. Im Jahr 2020 wurden in Österreich 35.915 Fälle von Internetkriminalität angezeigt. Die Zahl der Anzeigen im Cybercrime-Bereich steigt seit einigen Jahren immer weiter an. Etwa jede dritte dieser Anzeigen führt auch zu einer Aufklärung der Straftat. Im Vergleich mit der durchschnittlichen Aufklärungsquote von Straftaten in Österreich werden Internetdelikte eher selten aufgeklärt.
Betrugsdelikte sind die am häufigsten mit Hilfe des Internets begangenen Straftaten. Sie machen über die Hälfte der Internetkriminalität insgesamt aus. Dahinter folgt Cybercrime im engeren Sinne, also Delikte, bei denen mit dem Tatmittel Internet direkte Angriffe auf Daten- und Computersysteme erfolgen.

Formen von Internetkriminalität

Aufgrund der zahlreichen Möglichkeiten, die das Internet bietet, ist auch Internetkriminalität äußerst vielfältig. Sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen sind am häufigsten von Phishing betroffen. Phishing gehört zu den Betrugsdelikten. Es zielt darauf ab, Benutzer über Mails oder anderen Nachrichten auf fingierte Websites zu locken und an ihre persönliche Daten wie z.B. Passwörter zu gelangen. Etwa jeder dritte Internetnutzer in Österreich hat schon einmal Phishing-Mails erhalten. Weitere Delikte, mit denen Privatpersonen häufig konfrontiert sind umfassen Kreditkartenbetrug, Hacking und Identitätsdiebstahl. Und auch beim Onlinekauf kommt es gelegentlich zu Betrugsfällen. Am häufigsten berichten Befragte, die Internetbetrug erlebt haben, dass ihnen trotz Zahlung die Ware nicht geliefert wurde.
Unternehmen bieten ebenfalls attraktive Ziele für Internetkriminalität. Mehr als die Hälfte der österreichischen Unternehmen hat im Jahr 2020 Versuche von Cyberangriffen festgestellt. Das Hauptmotiv der Angreifer war dabei meist das Zufügen finanzieller Schäden. Die häufigsten Störfälle in Unternehmen sind neben Phishing der Befall mit Schadsoftware wie Viren oder Trojanern sowie Hacker-Angriffe. Außerdem sind vor allem Unternehmen im Onlinehandel oft mit Betrugsfällen wie der Angabe falscher Namens- oder Adressdaten betroffen.

Schutzmaßnahmen und Meldestellen für Internetkriminalität in Österreich

Die am häufigsten ergriffene Schutzmaßnahme gegen Cyberangriffe ist die Installation von Antivirus-Software. Mehr als die Hälfte der Privatpersonen und über zwei Drittel der Unternehmen in Österreich nutzen solche Programme. Privatpersonen gaben außerdem häufig an, keine Mails von unbekannten Absendern zu öffnen, nur den eigenen Computer zu verwenden und die Preisgabe persönlicher Daten zu vermeiden. Unternehmen setzen dagegen eher auf technische Schutzmaßnahmen. Nur 22 Prozent der österreichischen Unternehmen gaben an, ihre Mitarbeiter für Cybersecurity zu sensibilisieren, um Cyberangriffe zu vermeiden.
Darüber hinaus gibt es verschiedene Meldestellen in Österreich, die sich mit unterschiedlichen Aspekten von Sicherheit im Internet beschäftigen. Rund um das Thema Betrug beim Einkaufen im Internet bietet der staatlich anerkannte Internet Ombudsmann Hilfe an. Der Internet Ombudsmann ist eine kostenlose und unabhängige Streitschlichtungs- und Beratungsstelle bezüglich E-Commerce in Österreich. Im Jahr 2020 wurden hier 6.534 Beschwerden im Online-Handel bearbeitet. Hauptgrund für Beschwerden der Online-Käufer sind Abofallen. Bei 40 Prozent der eingegangenen Beschwerden im Jahr 2020 konnte eine Einigung erzielt werden.
Eine weitere anerkannte österreichische Meldestelle für Internetkriminalität ist stopline.at. Bei Stopline können speziell sexuelle Missbrauchsdarstellungen Minderjähriger und nationalsozialistische Online-Inhalte anonym gemeldet werden. Im Jahr 2020 wurden hier fast 27.000 Meldungen verzeichnet. Davon wurden rund 29 Prozent als illegal eingestuft. Der Großteil der gemeldeten Inhalte betraf sexuellen Missbrauch.

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