Statistiken zur Internetkriminalität

Die Kategorie Internetkriminalität beinhaltet relevante Daten zur Entwicklung der Fallzahlen und Schäden durch Straftaten im Bereich Internetkriminalität, aber auch Umfrageergebnisse z.B. zur Wahrnehmung von Internetkriminalität in Deutschland oder dem Grad der Besorgnis in der Bevölkerung. Unter anderem zeigen die Statistiken die polizeilich erfassten Fälle von Computerbetrug, des Ausspähens von Daten sowie dem Betrug mit Zugangsberechtigungen zu Kommunikationsdiensten. Zunehmend wird das Internet für Straftaten wie zum Beispiel Phishing, Daten-Spionage oder Klickbetrug genutzt.


Der Begriff Phishing setzt sich laut dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik aus den Wörtern "Password" und "fishing" zusammen und benennt das Vorgehen, illegal Daten von Internetnutzern über gefälschte Webseiten, E-Mails oder Kurznachrichten zu beschaffen, um damit einen Identitätsdiebstahl zu begehen. Ziel dieser Form der Internetkriminalität sind die vertraulichen Daten des Nutzers, wie z.B. Passwörter, Kreditkartennummern oder Kontodaten, um mit den erhaltenen Daten beispielsweise Kontoplünderungen zu begehen. Optisch fällt es schwer, gefälschte Internetseiten von ihren echten Vorbildern zu unterscheiden und auch inhaltlich wirken die sogenannten Phishing-Seiten mittlerweile seriös und vertrauenswürdig. Das gilt auch für sogenannte Phishing-Mails. Hier bittet man beispielsweise um Zusendung von Passwort (PIN) und Transaktionsnummer (TAN), die angeblich für eine Systemumstellung des Kreditinstituts benötigt werden. Auch diese Anfragen wirken täuschend echt, so dass selbst kundige Nutzer die Tricks der Kriminellen nicht immer erkennen.

Ein weiteres Thema in diesem Bereich sind sogenannte Bots oder Botnetze. Das Internet wird inzwischen mehr von diesen kleinen Computerprogrammen genutzt als von Menschen. Im besten Fall kategorisieren die sogenannten Bots im Auftrag von Suchmaschinen die Webseiten, schädliche Bots dagegen spionieren meist Internetseiten aus, sammeln E-Mailadressen um sie später für SPAM zu verwenden oder installieren Schad-Software.

Die Kosten, die durch kriminelle Handlungen im Web entstehen, sind weltweit gestiegen, die Zahl der Opfer ist hingegen gesunken. Laut Norton Report beliefen sich die Gesamtkosten durch Internetkriminalität in Deutschland im Jahr 2013 auf knapp 3 Milliarden Euro, die durchschnittlichen Kosten pro Nutzer lagen im gleichen Zeitraum bei umgerechnet rund 200 Euro. Cyberkriminelle können mit modernen Methoden wie Erpressersoftware oder gezielten Phishing-Angriffen höheren finanziellen Schaden anrichten als vor ein paar Jahren. Hinzu kommt, dass die Täter leichter Zugriff auf interne Firmendaten erhalten, weil etwa ein Drittel der Smartphonebesitzer ihr Gerät sowohl privat als auch geschäftlich nutzt. Ein weiterer Punkt ist die Tatsache, dass die meisten Smartphones permanent mit dem Internet verbunden sind – das macht sie leichter zugänglich für Betrüger.



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Internetkriminalität in Deutschland - Wichtige Statistiken

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