Statistiken zur Internetkriminalität weltweit

Das Reich der Mitte zählte zu den Ländern mit den meisten Opfern von Internetkriminalität: Im Jahr 2018 belief sich die Anzahl der Opfer von Internetkriminalität in China auf knapp 529 Millionen. Mit großem Abstand folgten die USA mit rund 105 Millionen Cybercrime-Opfern. Auch bezogen auf die Höhe der finanziellen Schäden durch Internetkriminalität liegt China vorn. Im Jahr 2017 verursachten dort kriminelle Vorfälle im Internet einen finanziellen Gesamtschaden in Höhe von rund 66 Milliarden US-Dollar. Finanziell am zweitstärksten betroffen war in diesem Zeitraum Brasilien mit Schäden in Höhe von 22,5 Milliarden US-Dollar.

Internetkriminalität tritt in verschiedenen Formen in Erscheinung. Nach einer Definition des Bundeskriminalamtes umfasst Internetkriminalität (im engeren Sinne) alle „Straftaten, die sich gegen das Internet, Datennetze, informationstechnische Systeme oder deren Daten richten“.

Eine dieser Formen von Internetkriminalität ist Phishing. Der Begriff Phishing setzt sich laut dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik aus den Wörtern "Password" und "fishing" zusammen und benennt das Vorgehen, illegal Daten von Internetnutzern über gefälschte Webseiten, E-Mails oder Kurznachrichten zu beschaffen, um damit einen Identitätsdiebstahl zu begehen. Ziel dieser Form der Internetkriminalität sind die vertraulichen Daten des Nutzers, wie z.B. Passwörter, Kreditkartennummern oder Kontodaten, um mit den erhaltenen Daten beispielsweise Kontoplünderungen zu begehen. Im März 2019 belief sich die Anzahl der entdeckten Phishing-Webseiten auf rund 81.100. Optisch fällt es schwer, gefälschte Internetseiten von ihren echten Vorbildern zu unterscheiden. Auch inhaltlich wirken die sogenannten Phishing-Seiten mittlerweile seriös und vertrauenswürdig.

Das gilt auch für sogenannte Phishing-Mails. Hier bittet man beispielsweise um Zusendung von Passwort (PIN) und Transaktionsnummer (TAN), die angeblich für eine Systemumstellung des Kreditinstituts benötigt werden. Auch diese Anfragen wirken täuschend echt, so dass selbst kundige Nutzer die Tricks der Kriminellen nicht immer erkennen. Nach einer Erhebung von Kaspersky Lab entfielen im ersten Quartal 2019 rund 26 Prozent aller Phishing-Angriffe auf Banken. Am zweithäufigsten waren globale Internetportalen von solchen Attacken betroffen.

Interessante Statistiken

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