Statistiken zu Magersucht und Essstörungen

Veröffentlicht von Statista Research Department, 05.03.2014
Magersucht (Anorexie) ist die am weitesten verbreitete Essstörung in Deutschland. Die Anzahl der in deutschen Krankenhäusern diagnostizierten Fälle von Anorexie belief sich 2012 auf rund 7.000. Menschen mit Magersucht leiden in der Regel an einer gestörten Selbstwahrnehmung: trotz Untergewicht empfinden sie sich selbst als zu dick. Entsprechend versuchen Magersüchtige immer weiter Gewicht zu verlieren. Dabei kommt es vor, dass sich die Betroffenen zu Tode hungern. 2012 wurden in Deutschland 70 Todesfälle aufgrund von Essstörungen gezählt. Die Anzahl der Todesfälle ist seit den späten 90ern deutlich gestiegen.
Als Ursache für Magersucht wird immer wieder das in der Gesellschaft weit verbreitete und von den Medien transportierte Schlankheitsideal angeführt. Weitere Gründe für die Entwicklung dieser Essstörung können etwa mangelndes Selbstwertgefühl oder Probleme im persönlichen Umfeld sein. Grundsätzlich kommen Essstörungen häufiger bei Frauen als bei Männern vor. Laut einer Umfrage sind über 50 Prozent der Mädchen zwischen 16 und 17 Jahren mit ihrem Gewicht unzufrieden.

Wichtige Kennzahlen

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