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Statistiken zu den Auswirkungen des Coronavirus (COVID-19) auf die Psyche

Anfang des Jahres 2020 löste die Corona-Pandemie eine weltweite Krise aus. Wie die meisten Länder hat auch Deutschland weitreichende Maßnahmen erlassen, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen bzw. stoppen. Die neuen Regeln betreffen alle Lebensbereiche - die Auswirkungen auf das gesellschaftliche Leben und das Privatleben der Menschen sind weitreichend.

Wie wirkt sich die Pandemie auf die Psyche aus?

Die Veränderungen im Alltag stellen für viele Menschen eine Belastung der Psyche dar: Durch Isolations- und Quarantänemaßnahmen werden die sozialen Kontakte eingeschränkt, wodurch sich viele Menschen einsam fühlen, was Folgen für die psychische Gesundheit haben kann und sogar als eine der wichtigsten Ursachen für psychische Belastungen in der Corona-Krise gilt. Dabei leiden die Jüngeren deutlich häufiger unter Einsamkeit als die älteren Generationen: Nach einer Umfrage aus dem Oktober 2020 hat sich rund die Hälfte der 18- bis 24-Jährigen in den letzten zwei Monaten laut eigener Aussage sehr bzw. eher oft einsam gefühlt. Unter den Befragten ab 55 Jahren traf dies auf rund 16 Prozent zu. Hinzu kommen mitunter die Angst vor Ansteckung, Existenzängste und auch die Unsicherheit über den weiteren Verlauf der Pandemie. Symptome sind Stress, Überforderung und depressive Verstimmungen. Diese werden auch durch die fehlenden Strukturen, die negativen Eindrücke, die nicht kompensiert werden können, sowie fehlende Inspiration ausgelöst. Daneben kann sich der emotionale Stress auch durch physische Symptome bemerkbar machen. Im Jahr 2020 berichteten noch rund 27 Prozent der Deutschen, dass sie in Zeiten von Corona weniger Stress hatten, im Vergleich zu vorher. Im Jahr 2021 traf dies auf rund 11 Prozent der Befragten zu, während rund ein Viertel angab, vermehrt Stress zu verspüren. Vor allem Menschen, die von der Pandemie weniger stark betroffen waren, nutzten die ersten Monate der Pandemie als Auszeit und genossen ihre gewonnene Freizeit.

Wer ist besonders betroffen?

Während die einen ihren Alltag entschleunigen, stehen andere seit dem Pandemieausbruch unter einem besonders starken Druck: Das Gesundheitspersonal wie Krankenpfleger:innen und Ärzt:innen ist im Vergleich mit der deutschen Allgemeinbevölkerung überdurchschnittlich stark von Depressionen und Angststörungen betroffen. Besonders gefährdet, was die Auswirkungen der Corona-Maßnahmen auf die Psyche angeht, sind Menschen mit einer psychischen Vorerkrankung. Und auch Menschen, die Teil einer Risikogruppe sind, begeben sich deutlich häufiger in Selbstisolation und verspüren verstärkt Angst vor einer Infizierung mit dem Virus.
Des Weiteren stellt die aktuelle Situation vor allem für Eltern eine Doppelbelastung dar: Durch Homeschooling und geschlossene Betreuungseinrichtungen müssen sie neben Haushalt und Job die Kinderbetreuung sowie Lernunterstützung unter einen Hut bekommen. Doch die Corona-Pandemie hat auch Auswirkungen auf das Leben der Kinder und Jugendlichen: Sie belastet die Einsamkeit, die soziale Isolation oder eine schwierige Lage zuhause. Gleichzeitig bestimmen Angst, Enttäuschung und Wut die Gefühlswelt. Sie fühlen sich ihrer Erfahrungen, Erlebnisse und Möglichkeiten beraubt, die das Leben ohne Pandemie für sie bereitgehalten hätte. Gleichzeitig gaben im Rahmen einer Umfrage im November 2020 rund 45 Prozent der befragten Jugendlichen und jungen Erwachsenen an, dass sie Angst vor ihrer Zukunft haben.

Wie sieht die Zukunft aus?

Die Hoffnung, bald wieder ins alte Leben und damit zu gewohnten und geordneten Strukturen zurückkehren zu können, ist mit dem Start der Impfkampagne gewachsen. Und trotz der Maßnahmenlockerungen, zahlreicher Öffnungen und steigender Impfzahlen, befürchten die Menschen in Deutschland mit dem Auftauchen der Corona-Mutation B.1.617.2 (Delta) eine erneute Corona-Welle sowie die damit einhergehenden Einschränkungen auf Deutschland zukommen.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) unterstützt in dieser schwierigen Zeit mit Ratschlägen für den Alltag, um seelisch im Gleichgewicht zu bleiben: Beispielsweise ist es hilfreich den Tag zu strukturieren und Aktivitäten und Gewohnheiten einzuplanen, die guttun. Weitere Tipps und Informationen zu einer professionellen Hilfestellung gibt die BZgA hier.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Psyche" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Lage vor Ausbruch der Pandemie

Ängste und Sorgen

Stress und psychische Belastung

Interessante Statistiken

In den folgenden 7 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 51 Statistiken aus dem Thema "Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Psyche".

Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Psyche

Dossier zum Thema

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Statistiken zu den Auswirkungen des Coronavirus (COVID-19) auf die Psyche

Anfang des Jahres 2020 löste die Corona-Pandemie eine weltweite Krise aus. Wie die meisten Länder hat auch Deutschland weitreichende Maßnahmen erlassen, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen bzw. stoppen. Die neuen Regeln betreffen alle Lebensbereiche - die Auswirkungen auf das gesellschaftliche Leben und das Privatleben der Menschen sind weitreichend.

Wie wirkt sich die Pandemie auf die Psyche aus?

Die Veränderungen im Alltag stellen für viele Menschen eine Belastung der Psyche dar: Durch Isolations- und Quarantänemaßnahmen werden die sozialen Kontakte eingeschränkt, wodurch sich viele Menschen einsam fühlen, was Folgen für die psychische Gesundheit haben kann und sogar als eine der wichtigsten Ursachen für psychische Belastungen in der Corona-Krise gilt. Dabei leiden die Jüngeren deutlich häufiger unter Einsamkeit als die älteren Generationen: Nach einer Umfrage aus dem Oktober 2020 hat sich rund die Hälfte der 18- bis 24-Jährigen in den letzten zwei Monaten laut eigener Aussage sehr bzw. eher oft einsam gefühlt. Unter den Befragten ab 55 Jahren traf dies auf rund 16 Prozent zu. Hinzu kommen mitunter die Angst vor Ansteckung, Existenzängste und auch die Unsicherheit über den weiteren Verlauf der Pandemie. Symptome sind Stress, Überforderung und depressive Verstimmungen. Diese werden auch durch die fehlenden Strukturen, die negativen Eindrücke, die nicht kompensiert werden können, sowie fehlende Inspiration ausgelöst. Daneben kann sich der emotionale Stress auch durch physische Symptome bemerkbar machen. Im Jahr 2020 berichteten noch rund 27 Prozent der Deutschen, dass sie in Zeiten von Corona weniger Stress hatten, im Vergleich zu vorher. Im Jahr 2021 traf dies auf rund 11 Prozent der Befragten zu, während rund ein Viertel angab, vermehrt Stress zu verspüren. Vor allem Menschen, die von der Pandemie weniger stark betroffen waren, nutzten die ersten Monate der Pandemie als Auszeit und genossen ihre gewonnene Freizeit.

Wer ist besonders betroffen?

Während die einen ihren Alltag entschleunigen, stehen andere seit dem Pandemieausbruch unter einem besonders starken Druck: Das Gesundheitspersonal wie Krankenpfleger:innen und Ärzt:innen ist im Vergleich mit der deutschen Allgemeinbevölkerung überdurchschnittlich stark von Depressionen und Angststörungen betroffen. Besonders gefährdet, was die Auswirkungen der Corona-Maßnahmen auf die Psyche angeht, sind Menschen mit einer psychischen Vorerkrankung. Und auch Menschen, die Teil einer Risikogruppe sind, begeben sich deutlich häufiger in Selbstisolation und verspüren verstärkt Angst vor einer Infizierung mit dem Virus.
Des Weiteren stellt die aktuelle Situation vor allem für Eltern eine Doppelbelastung dar: Durch Homeschooling und geschlossene Betreuungseinrichtungen müssen sie neben Haushalt und Job die Kinderbetreuung sowie Lernunterstützung unter einen Hut bekommen. Doch die Corona-Pandemie hat auch Auswirkungen auf das Leben der Kinder und Jugendlichen: Sie belastet die Einsamkeit, die soziale Isolation oder eine schwierige Lage zuhause. Gleichzeitig bestimmen Angst, Enttäuschung und Wut die Gefühlswelt. Sie fühlen sich ihrer Erfahrungen, Erlebnisse und Möglichkeiten beraubt, die das Leben ohne Pandemie für sie bereitgehalten hätte. Gleichzeitig gaben im Rahmen einer Umfrage im November 2020 rund 45 Prozent der befragten Jugendlichen und jungen Erwachsenen an, dass sie Angst vor ihrer Zukunft haben.

Wie sieht die Zukunft aus?

Die Hoffnung, bald wieder ins alte Leben und damit zu gewohnten und geordneten Strukturen zurückkehren zu können, ist mit dem Start der Impfkampagne gewachsen. Und trotz der Maßnahmenlockerungen, zahlreicher Öffnungen und steigender Impfzahlen, befürchten die Menschen in Deutschland mit dem Auftauchen der Corona-Mutation B.1.617.2 (Delta) eine erneute Corona-Welle sowie die damit einhergehenden Einschränkungen auf Deutschland zukommen.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) unterstützt in dieser schwierigen Zeit mit Ratschlägen für den Alltag, um seelisch im Gleichgewicht zu bleiben: Beispielsweise ist es hilfreich den Tag zu strukturieren und Aktivitäten und Gewohnheiten einzuplanen, die guttun. Weitere Tipps und Informationen zu einer professionellen Hilfestellung gibt die BZgA hier.

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