Truppenstärke und Gefallene in der Schlacht um Okinawa 1945

In der Schlussphase des Zweiten Weltkrieges, vom 01. April bis zum 22. Juni 1945, attackierten 500.000 amerikanischen Soldaten die japanische Insel Okinawa, dies entsprach ungefähr der Gesamteinwohnerzahl der Insel. Die Verteidiger konnten nur 100.000 Soldaten aufbieten, etwa ein Drittel davon Milizen. Trotz der überwältigenden Überlegenheit der Amerikaner tobte die Schlacht für mehr als zwei Monate. Es starben 70.000 japanische Verteidiger, fast das siebenfache der amerikanischen Verluste. Okinawa fiel am Ende der Schlacht an die Amerikaner.

Die Schlacht um Okinawa

Die Insel Okinawa stellte im Verlauf des Pazifikkrieges ein wichtiges Ziel für die amerikanischen Streitkräfte dar. Okinawa war die erste größere Landmasse, die auch vor Ausbruch des Kriegs bereits zum japanischen Mutterland gezählt wurde. Dementsprechend war die symbolische Bedeutung groß. Die Amerikaner mobilisierten gewaltige Ressourcen an Menschen und Material bei dem Unterfangen diese Insel einzunehmen. Die Japaner unterdessen hatten, ähnlich wie zuvor Iwo Jima, das gesamte Eiland zu einer Festung ausgebaut. Dementsprechend langsam kamen die Amerikaner, trotz heftiger Bomberangriffe, auch voran. Nach Ende der Schlacht warf dieser Sieg düstere Schatten auf die Kosten einer mögliche Invasion des japanischen Festlandes. Nicht zuletzt flossen die Erfahrungen von Okinawa in die Entscheidung der Amerikaner ein, statt einer Invasion lieber die Atombomben einzusetzen.

Der Pazifikkrieg

Nachdem bereits seit dem Jahr 1937 der Japanisch-Chinesische Krieg auf dem asiatischen Festland tobte, erweiterte sich dieser Schauplatz mit dem japanischen Angriff auf den amerikanischen Flottenstützpunkt Pearl Harbor am 07. Dezember 1941 auf den ganzen asiatischen Pazifikraum. Gemeinsam mit diesem Angriff, welcher ohne eine Kriegserklärung erfolgte, führten die japanischen Streitkräfte eine Reihe weiterer Operationen gegen alliierte Ziele im ganzen Pazifikraum durch. In der Folge erklärten die Vereinigten Staaten dem Kaiserreich Japan den Krieg und in den kommenden Jahren wurden die japanischen Streitkräfte Stück für Stück, im so genannten "Inselspringen", zu den eigenen Grenzen zurückgedrängt. Auch nach der Kapitulation der restlichen Achsenmächte in Europa verweigerte Japan weiterhin die Kapitulation, was in den beiden Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki mündete.
Während des Zweiten Weltkriegs starben weltweit mehr als 70 Millionen Menschen.

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Truppenstärke und Gefallene in der Schlacht um Okinawa während des Zweiten Weltkrieges vom 01. April bis zum 22. Juni 1945 nach Kriegspartei

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Quelle

Veröffentlichungsdatum

2009

Region

Australien und Ozeanien

Erhebungszeitraum

01. April 1945 bis 22. Juni 1945

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