Verluste der Wehrmacht während des Zweiten Weltkrieges 1939 und 1940

Während der Überfälle des nationalsozialistischen Deutschlands auf seine Nachbarstaaten Polen, Dänemark und Norwegen sowie Belgien, Frankreich, die Niederlande und Großbritannien in den Jahren 1939 und 1940 wurden rund 40.000 Soldaten der deutschen Wehrmacht getötet, weitere 143.000 wurden verwundet und rund 24.200 galten als vermisst.

Der Verlauf des Krieges

In den ersten beiden Jahren des Zweiten Weltkrieges besetzte die deutsche Wehrmacht zahlreiche Länder in Europa. Zunächst überfiel die Wehrmacht Polen ohne Kriegsgrund. Die polnische Armee war hinsichtlich Menschen und Material der Wehrmacht hoffnungslos unterlegen und nach vier Wochen mussten sie kapitulieren. Sechs Monate später besetzten die Deutschen die neutralen Länder Dänemark und Norwegen. Zwar landeten kurzzeitig alliierte Truppen in Norwegen, diese wurden aber zurück geschlagen. Im Mai desselben Jahres griff die Wehrmacht nun auch im Westen die neutralen Benelux-Staaten sowie Frankreich an.. Nach weiteren sechs Wochen mussten auch die Franzosen kapitulieren und die Briten ließen bei ihrer hastigen Evakuierung bei Dünkirchen große Teile ihrer schweren Waffensysteme zurück. Es folgte die Luftschlacht um England.
In all den besetzten Gebieten deportierte und ermordete das Deutsche Reich die jüdische Bevölkerung.

Der Blitzkrieg

Grund für diese schnellen und auch unterwarteten militärischen Siege der Wehrmacht waren neben der massiven Aufrüstung und der Qualität der vorhandenen Ausrüstung auch die neue Denkweise im Bereich der militärischen Taktik. Panzer galten nicht mehr als reine Unterstützungswaffen der Infanterie, sondern sollten stattdessen in massierter Stärke selbstständig angreifen und tiefe Geländegewinne erzielen. Ergänzend hierzu wurde in bisher nicht bekannten Umfang die Luftwaffe als Unterstützung eingesetzt. Erschwerend hinzu gesellte sich auch eine Veränderung in der militärischen Denkweise hinsichtlich der Befehlskette. Offiziere und Soldaten der Wehrmacht wurden dazu ermutigt im Feld gemessen an der jeweiligen Situation eigenständige Entscheidungen zu treffen. Dies erhöhte die Flexibilität deutlich.
Im Zweiten Weltkrieg wurden mehr als 70 Millionen Menschen getötet und zahlreiche Kriegsverbrechen verübt.

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Verluste der Wehrmacht während des Zweiten Weltkrieges in den Jahren 1939 und 1940

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Quelle

Experte(n) (V.E. Tarrant)

Veröffentlichungsdatum

1992

Region

Europa

Erhebungszeitraum

1939 und 1940

Hinweise und Anmerkungen

* Belgien, Frankreich, Großbritannien, Niederlande.

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