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Statistiken zu Fahrrädern in der Schweiz

Gut für die Umwelt, gut für die eigene körperliche Aktivität und in Zeiten der Corona-Pandemie nochmal verstärkt als verlässliches und sicheres Verkehrsmittel wahrgenommen - die Beliebtheit der Fahrräder nimmt keinen Abbruch. Dass das Velo immer wichtiger für die Schweizer wird, bestätigte sich nicht zuletzt bei einer Volksabstimmung im September 2018. Mit 73,6 Prozent stimmten die Schweizer für den Bundesbeschluss über die Fahrradwege, der diese rechtlich aufwertet und sie mit Fuß- und Wanderwegen gleichstellt. Durch die angestrebte Gesetzesanpassung kann sich der Bund unterstützend und koordinierend bei der Planung und Realisierung des Fahrradwegenetzes einbringen und Grundsätze für die Wege festlegen. An der grundsätzlichen Zuständigkeit der Kantone wird hingegen nichts geändert. Die Initiatoren erhoffen sich durch die daraus entstehenden Effekte eine Steigerung der Verkehrssicherheit.

Ein Blick auf die Verkehrsleistung der Fahrradfahrer unterstreicht die Notwendigkeit einer koordinierten Radwegeplanung. Die Zahl der gefahrenen Kilometer stieg im Jahr 2019 erneut auf 2,54 Milliarden Personenkilometer. Die erbrachte Leistung für das Jahr 2019 entsprach (zusammen mit Fußgängern) etwa 6 Prozent des gesamten Personenverkehrs in der Schweiz. Bis zum Jahr 2040 wird der Anteil am Modal Split weiter steigen, je nach betrachtetem Szenario auf 6,9 oder sogar auf 7,8 Prozent.

Sportfahrräder sind am beliebtesten

Der Absatz von Fahrrädern stieg in der Schweiz in den letzten Jahren wieder an und lag 2020 bei etwa 501.800. Im Vergleich zu 2019 entspricht dies einer sehr deutlichen Steigerung um circa 138.300. Mit rund 46 Prozent des gesamten Fahrradabsatzes ist das Sportfahrrad weiterhin das beliebteste Modell. Elektrofahrräder sind aber auch in der Schweiz immer gefragter, ihr Anteil liegt bei mittlerweile über 34 Prozent aller Verkäufe. Die durch einen Akku unterstützten Velos verdrängten so 2018 die Citybikes erstmals auf den dritten Platz. Wurden 2006 gerade einmal 3.181 E-Bikes in der Schweiz abgesetzt, lag die Zahl im Jahr 2020 bei 171.133.

Straßenverkehrssicherheit für Fahradfahrende

Durch die intensivere Nutzung des Fahrrads stiegen auch die Unfallzahlen, die Erhöhung der Verkehrssicherheit der Radwege ist ein Ansatzpunkt zur Reduktion dieser Zahlen. Über 3.400 Radfahrer wurden 2019 im Schweizer Straßenverkehr verletzt, 16 davon verstarben sogar. 1980 verletzten sich noch über 1.100 Personen weniger. Dabei sind vor allem ältere Fahrradfahrer gefährdet: Der Anteil der Unfalltoten ab 45 Jahren lag zwischen 2015 und 2019 im Durchschnitt bei 64 Prozent. Das Bewusstsein für dieses Problem scheint jedoch noch nicht besonders ausgeprägt zu sein. Zwar stieg die Quote der Helmträger bei Radfahrern auf 52 Prozent im Jahr 2019, ein Blick auf die Altersstruktur verrät hingegen, dass die Bereitschaft einen Helm zu tragen mit dem Alter abnahm und unter dem Durchschnitt lag.

Wichtige Kennzahlen

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In den folgenden 8 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten {amountStatistics} Statistiken aus dem Thema "Fahrräder in der Schweiz".

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Gut für die Umwelt, gut für die eigene körperliche Aktivität und in Zeiten der Corona-Pandemie nochmal verstärkt als verlässliches und sicheres Verkehrsmittel wahrgenommen - die Beliebtheit der Fahrräder nimmt keinen Abbruch. Dass das Velo immer wichtiger für die Schweizer wird, bestätigte sich nicht zuletzt bei einer Volksabstimmung im September 2018. Mit 73,6 Prozent stimmten die Schweizer für den Bundesbeschluss über die Fahrradwege, der diese rechtlich aufwertet und sie mit Fuß- und Wanderwegen gleichstellt. Durch die angestrebte Gesetzesanpassung kann sich der Bund unterstützend und koordinierend bei der Planung und Realisierung des Fahrradwegenetzes einbringen und Grundsätze für die Wege festlegen. An der grundsätzlichen Zuständigkeit der Kantone wird hingegen nichts geändert. Die Initiatoren erhoffen sich durch die daraus entstehenden Effekte eine Steigerung der Verkehrssicherheit.

Ein Blick auf die Verkehrsleistung der Fahrradfahrer unterstreicht die Notwendigkeit einer koordinierten Radwegeplanung. Die Zahl der gefahrenen Kilometer stieg im Jahr 2019 erneut auf 2,54 Milliarden Personenkilometer. Die erbrachte Leistung für das Jahr 2019 entsprach (zusammen mit Fußgängern) etwa 6 Prozent des gesamten Personenverkehrs in der Schweiz. Bis zum Jahr 2040 wird der Anteil am Modal Split weiter steigen, je nach betrachtetem Szenario auf 6,9 oder sogar auf 7,8 Prozent.

Sportfahrräder sind am beliebtesten

Der Absatz von Fahrrädern stieg in der Schweiz in den letzten Jahren wieder an und lag 2020 bei etwa 501.800. Im Vergleich zu 2019 entspricht dies einer sehr deutlichen Steigerung um circa 138.300. Mit rund 46 Prozent des gesamten Fahrradabsatzes ist das Sportfahrrad weiterhin das beliebteste Modell. Elektrofahrräder sind aber auch in der Schweiz immer gefragter, ihr Anteil liegt bei mittlerweile über 34 Prozent aller Verkäufe. Die durch einen Akku unterstützten Velos verdrängten so 2018 die Citybikes erstmals auf den dritten Platz. Wurden 2006 gerade einmal 3.181 E-Bikes in der Schweiz abgesetzt, lag die Zahl im Jahr 2020 bei 171.133.

Straßenverkehrssicherheit für Fahradfahrende

Durch die intensivere Nutzung des Fahrrads stiegen auch die Unfallzahlen, die Erhöhung der Verkehrssicherheit der Radwege ist ein Ansatzpunkt zur Reduktion dieser Zahlen. Über 3.400 Radfahrer wurden 2019 im Schweizer Straßenverkehr verletzt, 16 davon verstarben sogar. 1980 verletzten sich noch über 1.100 Personen weniger. Dabei sind vor allem ältere Fahrradfahrer gefährdet: Der Anteil der Unfalltoten ab 45 Jahren lag zwischen 2015 und 2019 im Durchschnitt bei 64 Prozent. Das Bewusstsein für dieses Problem scheint jedoch noch nicht besonders ausgeprägt zu sein. Zwar stieg die Quote der Helmträger bei Radfahrern auf 52 Prozent im Jahr 2019, ein Blick auf die Altersstruktur verrät hingegen, dass die Bereitschaft einen Helm zu tragen mit dem Alter abnahm und unter dem Durchschnitt lag.

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