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Statistiken zum Coronavirus (COVID-19) in der Schweiz

Diese Themenseite liefert einen Überblick über das Geschehen in der Schweiz und wird regelmäßig aktualisiert. Die nächste Aktualisierung findet am 26. Januar 2022 statt. Für detaillierte Informationen zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Schweizer Wirtschaft oder der internationalen Verbreitung des Coronavirus besuchen Sie bitte unsere separaten Themenseiten.

Anfang Dezember 2019 traten in der zentralchinesischen Stadt Wuhan die ersten Fälle einer neuartigen Lungenkrankheit auf, die sich innerhalb weniger Monate zu einer weltweiten Pandemie ausweitete. Verantwortlich für diese Lungenkrankheit ist ein neuartiges Coronavirus, das SARS-CoV-2. Die Infektion mit diesem Virus kann die Lungenerkrankung COVID-19 auslösen, die mit ähnlichen Symptomen wie bei einer Grippe einhergeht, aber auch teilweise von unspezifischen Symptomen geprägt ist und bei einem schweren Krankheitsverlauf zum Tode führen kann. Der erste bestätigte Corona-Fall in der Schweiz wurde am 25. Februar 2020 von der Tessiner Gesundheitsbehörden erfasst. Bis zum 17. Januar 2022 hatten sich in der Schweiz bereits rund 1,73 Millionen Personen mit dem Virus infiziert.

Statistik: Entwicklung der Coronavirus-Epidemie (COVID-19) in der Schweiz seit Februar 2020 (Stand: 06. April 2020, 09:00 CET) | Statista

Das Ausmaß der Verbreitung des Coronavirus ist von Kanton zu Kanton unterschiedlich. Genf ist mit 28.482 Erkrankungsfällen je 100.000 Einwohner (Stand 17. Januar 2022) der Kanton mit dem höchsten Inzidenz-Wert seit Beginn der Pandemie. Auch bei der Betrachtung nach der Inzidenz der letzten 14 Tage verzeichnet der Kanton Genf die höchste Zahl an Erkrankungsfällen je 100.000 Einwohner. Die Reproduktionszahl des Coronavirus liegt, Stand Anfang Januar 2022, bei 1,12 und somit über dem kritischen Wert von 1. Diese Zahl, auch R-Wert genannt, gibt die Anzahl der Personen an, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Die Zahl der Todesfälle aufgrund des Coronavirus liegt in der Schweiz bei 12.089 (Stand 17. Januar 2022).

Politische Maßnahmen

Als Reaktion auf die zunehmende Ausbreitung des Coronavirus in der Schweiz hatte der Bundesrat ab Ende Februar 2020 strikte Maßnahmen beschlossen, wie etwa das Verbot von öffentlichen Veranstaltungen sowie Einreisebeschränkungen, um die weitere Verbreitung einzudämmen und damit eine Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern. Aufgrund sinkender Fallzahlen wurden ab dem 27. April erste Lockerungen beschlossen. Nachdem sich die Zahlen der täglichen Neuinfizierten im Mai und Juni auf niedrigem Niveau gehalten hatten, stiegen sie seit Anfang Juli wieder an. Als ein Grund für die steigenden Fallzahlen wird der steigende Reiserverkehr gesehen, der vor allem in der Ferienzeit zugenommen hatte. Die Schweiz hat im Vergleich zu anderen Ländern einen Sonderweg begangen, der recht geringe gesetzliche Einschränkungen vorsah.

Aktuelle COVID-19-Schutzmaßnahmen

Die Lage in der Schweiz stabilisierte sich im Sommer 2021 zunehmend, was unter anderem auf die Situation bei der Auslastung von Intensivbetten und der voranschreitenden Durchimpfung zurückzuführen war. Nachdem sich die Zahlen im Herbst in eine kritische Phase bewegten, gelten seit dem 20. Dezember bis voraussichtlich Ende März 2022 deutlich verstärkte Maßnahmen. Im Innenbereich gilt eine Verschärfung der Zertifikatspflicht. Bei Kultur, Freizeit, Restaurants und Sport gilt 2G und eine Maskenpflicht. Überall dort, wo Maskenpflicht bei Konsumation nicht möglich ist, gilt gar 2G-Plus. Neben deutlich eingeschränkten Kontaktmöglichkeiten wurde auch die Homeoffice-Pflicht wieder eingeführt. Darüber hinaus ist das Zertifikat nur noch 270 Tage gültig. Als eine der wirksamsten Maßnahmen zur Bekämpfung der Epidemie zählt unter anderem die Rückverfolgung der Infektionen. Um die Rückverfolgung gewährleisten zu können, wurde die SwissCovid App entwickelt, die seit dem 26. Juni 2020 zugänglich ist und auch bereits über 3 Millionen Mal heruntergeladen wurde.



Statistik: Gesamtzahl gemeldeter Impfungen gegen das Coronavirus (COVID-19) je 100 Einwohner in der Schweiz nach Kanton (Stand: 17. Februar 2021) | Statista

Impfgeschehen in der Schweiz

Bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie wird der Impfkampagne eine absolute Schlüsselrolle zugesprochen. Mithilfe der Impfungen soll eine „Herdenimmunität“ erreicht werden, die eine Verbreitung des Erregers deutlich reduzieren kann und einen indirekten Schutz für nicht-immune Personen darstellt. Eine Herdenimmunität ist erreicht, wenn mindestens 70 Prozent der Bevölkerung eine Immunität gegen das Virus erlangt hat. Die Schweiz hat bei insgesamt fünf Herstellern bisher mehr als 32 Millionen Dosen Impfstoff bestellt. Nachdem am 19.12.2020 der erste Impfstoff von BioNTech zugelassen wurde, haben einige Kantone schon im Dezember angefangen Impfungen vorzunehmen. Mit der Zulassung von einem weiteren Vakzin (Moderna) im Januar, konnte die Zahl der Impfungen erhöht werden. Trotz dieser Entwicklung herrscht derzeit noch immer ein akuter Impfstoff-Mangel, so dass ein Impfprogramm erarbeitet wurde. Dieser Impfplan sieht einen priorisierten Zugang für besonders gefährdete Gruppen und Institutionen wie Alten- und Pflegeheime sowie Krankenanstalten vor. Am 04. Januar 2021 erfolgte der flächendeckende Impfstart in der Schweiz. Bis zum 19. Januar 2022 wurden bereits rund 14,89 Millionen Impfungen gegen das Coronavirus durchgeführt. Mittlerweile liegt der Anteil der Personen, die einen vollständigen Impfschutz besitzen, bei rund 67,96 Prozent. Je nach Kanton variiert die Impfquote deutlich. Die Kantone Basel-Stadt und Schaffhausen weisen die höchste Impfquote mit 203 bzw. 184 Impfungen je 100 Einwohnerinnen und Einwohnern auf (zum 12. Januar 2022).

Alltags- und Informationsverhalten

Die überwiegende Zahl der Schweizer passt ihr Verhalten an die aktuellen Gegebenheiten an und hält sich an die Empfehlungen von Regierung und Behörden. In einer Umfrage im März 2020 gaben 89 Prozent der Befragten an, mehr Zeit zuhause zu verbringen. Zudem werden öffentliche Verkehrsmittel von 74 Prozent der Befragten seltener genutzt als vor der Corona-Krise und auch die Häufigkeit von Einkäufen im Supermarkt hat sich bei 46 Prozent der befragten Personen im Vergleich zu vor der Krise verringert.

Wenn es um Informationen zum Coronavirus geht, vertrauen die Schweizer vor allem dem Bundesamt für Gesundheit (8,9 von 10 Punkten). Aber auch Hausärzten (8,73 Punkte) und Pflegefachkräften (8,7 Punkte) wird diesbezüglich viel Vertrauen geschenkt. Verhaltensregeln und Vorsichtsmaßnahmen, die das Risiko einer Ansteckung mit dem Virus verringern, sind den meisten Schweizern bekannt. Dies lässt sich unter anderem damit begründen, dass in Zeiten der Corona-Pandemie der Nachrichtenkonsum höher ausfällt als normalerweise.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Coronavirus (COVID-19) in der Schweiz" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Infektionsgeschehen

Politische Maßnahmen zur Eindämmung

Alltagsverhalten

Informationsverhalten

Interessante Statistiken

In den folgenden 5 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 46 Statistiken aus dem Thema "Coronavirus (COVID-19) in der Schweiz".

Coronavirus (COVID-19) in der Schweiz

Dossier zum Thema

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Anfang Dezember 2019 traten in der zentralchinesischen Stadt Wuhan die ersten Fälle einer neuartigen Lungenkrankheit auf, die sich innerhalb weniger Monate zu einer weltweiten Pandemie ausweitete. Verantwortlich für diese Lungenkrankheit ist ein neuartiges Coronavirus, das SARS-CoV-2. Die Infektion mit diesem Virus kann die Lungenerkrankung COVID-19 auslösen, die mit ähnlichen Symptomen wie bei einer Grippe einhergeht, aber auch teilweise von unspezifischen Symptomen geprägt ist und bei einem schweren Krankheitsverlauf zum Tode führen kann. Der erste bestätigte Corona-Fall in der Schweiz wurde am 25. Februar 2020 von der Tessiner Gesundheitsbehörden erfasst. Bis zum 17. Januar 2022 hatten sich in der Schweiz bereits rund 1,73 Millionen Personen mit dem Virus infiziert.

Statistik: Entwicklung der Coronavirus-Epidemie (COVID-19) in der Schweiz seit Februar 2020 (Stand: 06. April 2020, 09:00 CET) | Statista

Das Ausmaß der Verbreitung des Coronavirus ist von Kanton zu Kanton unterschiedlich. Genf ist mit 28.482 Erkrankungsfällen je 100.000 Einwohner (Stand 17. Januar 2022) der Kanton mit dem höchsten Inzidenz-Wert seit Beginn der Pandemie. Auch bei der Betrachtung nach der Inzidenz der letzten 14 Tage verzeichnet der Kanton Genf die höchste Zahl an Erkrankungsfällen je 100.000 Einwohner. Die Reproduktionszahl des Coronavirus liegt, Stand Anfang Januar 2022, bei 1,12 und somit über dem kritischen Wert von 1. Diese Zahl, auch R-Wert genannt, gibt die Anzahl der Personen an, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Die Zahl der Todesfälle aufgrund des Coronavirus liegt in der Schweiz bei 12.089 (Stand 17. Januar 2022).

Politische Maßnahmen

Als Reaktion auf die zunehmende Ausbreitung des Coronavirus in der Schweiz hatte der Bundesrat ab Ende Februar 2020 strikte Maßnahmen beschlossen, wie etwa das Verbot von öffentlichen Veranstaltungen sowie Einreisebeschränkungen, um die weitere Verbreitung einzudämmen und damit eine Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern. Aufgrund sinkender Fallzahlen wurden ab dem 27. April erste Lockerungen beschlossen. Nachdem sich die Zahlen der täglichen Neuinfizierten im Mai und Juni auf niedrigem Niveau gehalten hatten, stiegen sie seit Anfang Juli wieder an. Als ein Grund für die steigenden Fallzahlen wird der steigende Reiserverkehr gesehen, der vor allem in der Ferienzeit zugenommen hatte. Die Schweiz hat im Vergleich zu anderen Ländern einen Sonderweg begangen, der recht geringe gesetzliche Einschränkungen vorsah.

Aktuelle COVID-19-Schutzmaßnahmen

Die Lage in der Schweiz stabilisierte sich im Sommer 2021 zunehmend, was unter anderem auf die Situation bei der Auslastung von Intensivbetten und der voranschreitenden Durchimpfung zurückzuführen war. Nachdem sich die Zahlen im Herbst in eine kritische Phase bewegten, gelten seit dem 20. Dezember bis voraussichtlich Ende März 2022 deutlich verstärkte Maßnahmen. Im Innenbereich gilt eine Verschärfung der Zertifikatspflicht. Bei Kultur, Freizeit, Restaurants und Sport gilt 2G und eine Maskenpflicht. Überall dort, wo Maskenpflicht bei Konsumation nicht möglich ist, gilt gar 2G-Plus. Neben deutlich eingeschränkten Kontaktmöglichkeiten wurde auch die Homeoffice-Pflicht wieder eingeführt. Darüber hinaus ist das Zertifikat nur noch 270 Tage gültig. Als eine der wirksamsten Maßnahmen zur Bekämpfung der Epidemie zählt unter anderem die Rückverfolgung der Infektionen. Um die Rückverfolgung gewährleisten zu können, wurde die SwissCovid App entwickelt, die seit dem 26. Juni 2020 zugänglich ist und auch bereits über 3 Millionen Mal heruntergeladen wurde.



Statistik: Gesamtzahl gemeldeter Impfungen gegen das Coronavirus (COVID-19) je 100 Einwohner in der Schweiz nach Kanton (Stand: 17. Februar 2021) | Statista

Impfgeschehen in der Schweiz

Bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie wird der Impfkampagne eine absolute Schlüsselrolle zugesprochen. Mithilfe der Impfungen soll eine „Herdenimmunität“ erreicht werden, die eine Verbreitung des Erregers deutlich reduzieren kann und einen indirekten Schutz für nicht-immune Personen darstellt. Eine Herdenimmunität ist erreicht, wenn mindestens 70 Prozent der Bevölkerung eine Immunität gegen das Virus erlangt hat. Die Schweiz hat bei insgesamt fünf Herstellern bisher mehr als 32 Millionen Dosen Impfstoff bestellt. Nachdem am 19.12.2020 der erste Impfstoff von BioNTech zugelassen wurde, haben einige Kantone schon im Dezember angefangen Impfungen vorzunehmen. Mit der Zulassung von einem weiteren Vakzin (Moderna) im Januar, konnte die Zahl der Impfungen erhöht werden. Trotz dieser Entwicklung herrscht derzeit noch immer ein akuter Impfstoff-Mangel, so dass ein Impfprogramm erarbeitet wurde. Dieser Impfplan sieht einen priorisierten Zugang für besonders gefährdete Gruppen und Institutionen wie Alten- und Pflegeheime sowie Krankenanstalten vor. Am 04. Januar 2021 erfolgte der flächendeckende Impfstart in der Schweiz. Bis zum 19. Januar 2022 wurden bereits rund 14,89 Millionen Impfungen gegen das Coronavirus durchgeführt. Mittlerweile liegt der Anteil der Personen, die einen vollständigen Impfschutz besitzen, bei rund 67,96 Prozent. Je nach Kanton variiert die Impfquote deutlich. Die Kantone Basel-Stadt und Schaffhausen weisen die höchste Impfquote mit 203 bzw. 184 Impfungen je 100 Einwohnerinnen und Einwohnern auf (zum 12. Januar 2022).

Alltags- und Informationsverhalten

Die überwiegende Zahl der Schweizer passt ihr Verhalten an die aktuellen Gegebenheiten an und hält sich an die Empfehlungen von Regierung und Behörden. In einer Umfrage im März 2020 gaben 89 Prozent der Befragten an, mehr Zeit zuhause zu verbringen. Zudem werden öffentliche Verkehrsmittel von 74 Prozent der Befragten seltener genutzt als vor der Corona-Krise und auch die Häufigkeit von Einkäufen im Supermarkt hat sich bei 46 Prozent der befragten Personen im Vergleich zu vor der Krise verringert.

Wenn es um Informationen zum Coronavirus geht, vertrauen die Schweizer vor allem dem Bundesamt für Gesundheit (8,9 von 10 Punkten). Aber auch Hausärzten (8,73 Punkte) und Pflegefachkräften (8,7 Punkte) wird diesbezüglich viel Vertrauen geschenkt. Verhaltensregeln und Vorsichtsmaßnahmen, die das Risiko einer Ansteckung mit dem Virus verringern, sind den meisten Schweizern bekannt. Dies lässt sich unter anderem damit begründen, dass in Zeiten der Corona-Pandemie der Nachrichtenkonsum höher ausfällt als normalerweise.

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