Statistiken zum Retail Banking

Retail Banking bezeichnet das standardisierte Privatkundengeschäft von Banken. Im Gegensatz zum Private Banking, welches sich an vermögende Privatkunden richtet, stehen beim Retail Banking keine individuellen Lösungen im Vordergrund, sondern der Vertrieb von Standardprodukten wie beispielsweise die Vergabe von Krediten an Privatpersonen. Mit rund 30 Prozent können in diesem Geschäftssegment traditionell die Sparkassen den größten Marktanteil verzeichnen.


Die Sparkassen sind auch die verbreitetsten Institute zum Führen eines Gehalts- oder Girokontos. Neben dem Bereich Kontoführung gehört das Einlagengeschäft, die Abwicklung des Zahlungsverkehrs privater Haushalte (Überweisungen, Lastschrift etc.) oder die Ausgabe von Kreditkarten ebenfalls zum Retailgeschäft. Im Jahr 2011 lag die Anzahl der ausgegebenen Kreditkarten deutschlandweit bei etwa 26,6 Millionen. Die Erträge im deutschen Retail Banking insgesamt beliefen sich in 2011 auf eine Summe von rund 64,2 Milliarden Euro.




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