Ausländer in Deutschland (gemäß AZR) bis 2024
Ende des Jahres 2024 lebten nach vorläufigen Angaben ca. 14,1 Millionen Ausländer in Deutschland. Somit hat sich die Zahl der ausländischen Bürger in der Bundesrepublik erneut erhöht. Der Anstieg fiel aber deutlich niedriger aus als in den Vorjahren. Insbesondere die Zahl der Ausländer mit ukrainischer Staatsbürgerschaft hat sich 2022 durch den Krieg in der Ukraine im Vergleich zu den Vorjahren enorm gesteigert.
Entwicklung der ausländischen Bevölkerung
Die Zahl der in Deutschland lebenden Ausländer ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Besonders stark war der Anstieg im Jahr 2022, als viele Menschen aus der Ukraine aufgrund des Krieges nach Deutschland flohen. Ende 2024 lag die Zahl der Ausländer in Deutschland bei etwa 14 Millionen. Die meisten in Deutschland lebenden Ausländer haben die türkische Staatsbürgerschaft. Dahinter folgen Ukrainer und Syrer.
Abgrenzung zu Personen mit Migrationshintergrund
Die Gruppe der Bevölkerung mit Migrationshintergrund umfasst mehr Personen, da Ausländer nur ein Teil diese Gruppe sind. Menschen haben einen Migrationshintergrund, wenn sie selbst oder mindestens ein Elternteil nicht mit der deutschen Staatsangehörigkeit geboren wurden. Dazu zählen:
- Ausländer
- Eingebürgerte: Menschen, welche mit einer anderen Nationalität geboren wurden, aber durch Einbürgerung die deutsche Staatsangehörigkeit erhalten haben
- (Spät-)Aussiedler:
- Personen, die die deutsche Staatsangehörigkeit durch Adoption durch einen deutschen Elternteil erhalten haben
- mit deutscher Staatsangehörigkeit geborene Nachkommen der vier zuvor genannten Gruppen









