Absatz von E-Bikes in Deutschland bis 2024
Die Verkaufszahlen von E-Bikes in Deutschland stagnieren seit dem Höchststand im Jahr 2022, lagen mit im Jahr 2024 insgesamt rund 2,1 Millionen abgesetzten Rädern aber weiterhin auf hohem Niveau. Im Vergleich zum Vorjahr war die Zahl damit unverändert.
Deutschlandweit mehr E-Bikes als Fahrräder verkauft
Der Anteil von E-Bikes am gesamten Fahrradabsatz in Deutschland stieg 2023 erstmals auf über 50 Prozent und auch 2024 lagen die Verkaufszahlen bei den E-Bikes höher als bei den Fahrrädern ohne E-Antrieb. Beim Fahrradabsatz nach Modellgruppe zeigt sich, dass bei den E-Bikes vor allem Mountainbikes beliebt sind. Der Anteil der importierten Elektro-Fahrräder ist allerdings gefallen. So wurden im Jahr 2023 noch über die Hälfte der hierzulande verkauften E-Bikes eingeführt. 2024 lag die Zahl der nach Deutschland eingeführten E-Bikes mit rund 860.000 deutlich niedriger.
Unterschiedliche Arten von Elektrofahrrädern
Die gängigste Form von E-Fahrrädern sind Pedelecs (Pedal Electric Cycle), bei denen der Fahrer durch einen Elektromotor bis maximal 250 Watt unterstützt wird. Die Unterstützung wirkt nur während des Tretens und bis zu einer Geschwindigkeit von 25 Km/h. Der Unterstützungsgrad kann dabei, beispielsweise in Abhängigkeit von der Steigung einer Strecke oder bei Gegenwind, vom Fahrer variiert werden. Pedelecs mit einem Motor von bis zu 500 Watt werden als schnelle Pedelecs bzw. S-Klasse oder Schweizer Klasse bezeichnet. Die Motorunterstützung wird erst ab einer Geschwindigkeit von 45 Km/h abgeschaltet. Schnelle Pedelecs benötigen eine Betriebserlaubnis sowie ein Versicherungskennzeichen.