Plug-in-Hybride in Deutschland bis 2025
Das Wachstum des Bestandes von Plug-in-Hybridautos in Deutschland ist seit 2022 stark gefallen. Am 1. Januar 2025 wurden rund 967.400 der Fahrzeuge gezählt, was einem Anstieg von knapp fünf Prozent im Vorjahresvergleich entsprach. 2022 wurde noch eine Wachstumsrate von über 100 Prozent verzeichnet.
Plug-in-Hybride (PHEV) sind Autos, welche mit einem elektrischen und einem Verbrennungsmotor angetrieben werden. Dabei können sie, im Gegensatz zu anderen Hybridautos, auch am Stromnetz geladen werden.
Weiterhin mehr Hybride als reine Stromer
Anfang 2025 lag die Anzahl der gemeldeten Hybridautos in Deutschland, mit rund 3,6 Millionen Fahrzeugen, weiter über der Zahl der rein batteriebetriebenen E-Autos (BEV). Der Bestand der BEV lag zum 1. Januar 2025 bei rund 1,65 Millionen. Auch bei den Neuzulassungen lagen die Hybridautos bis 2024 vorn. Mit rund 947.400 Pkw gab es deutlich mehr Neuzulassungen mit Hybridantrieb als mit reinem E-Antrieb. Die deutlich höhere Reichweite macht Hybridfahrzeuge vor allem für Verbraucher, die regelmäßig längere Strecken zurücklegen, attraktiver als BEV-Fahrzeuge. Hier kommen auch die Modelle mit den größten Reichweiten in der Regel nicht über 500 bis 600 Kilometer hinaus.
Neuzulassungen von Plug-in-Hybriden erholen sich leicht
Am 1. Januar 2023 endete die Förderung, auch bekannt als Umweltbonus, für Plug-in-Hybride. Das Ende der Förderung zeigte sich deutlich in den monatlichen Neuzulassungen nach Antriebsart. 2023 wurde insgesamt ein Rückgang von fast 63 Prozent bei den Plug-in-Neuzulassungen verzeichnet. Auch 2024 bewegten sich die Neuzulassungen deutlich unter dem Niveau von 2022, legten im Vorjahresvergleich allerdings wieder leicht zu.