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Statistiken zum Textil- und Bekleidungseinzelhandel in der Schweiz

Der in der Schweiz erzielte Umsatz mit Bekleidung und Schuhen ist seit Jahren rückläufig: Im Jahr 2019 lag dieser bei knapp 8,2 Milliarden Schweizer Franken, was einem Umsatzrückgang von rund 25,5 Prozent gegenüber dem Jahr 2010 entspricht. Die sinkenden Umsätze der vergangenen Jahre zeigen sich auch deutlich in der Umsatzentwicklung des Detailhandels im Segment Bekleidung und Schuhe. Den letzten Umsatzanstieg in diesem Segment konnte der Detailhandel zuletzt im Jahr 2010 verbuchen. Seitdem kommt es zu jährlichem Umsatzverlusten von 1,1 bis 6,3 Prozentpunkten.
Parallel dazu hat auch die Zahl der Verkaufsstellen im Bereich Bekleidung und Schuhe in den letzten Jahren abgenommen. Nachdem im Jahr 2014 ein Höchstwert von rund 3.760 Verkaufsstellen im Schuh- und Modemarkt registriert wurde, waren im Jahr 2017 nur noch etwa 3.050 Bekleidungsläden am Markt (Angaben für 2018 und später liegen hierzu noch nicht vor). Auch H&M, das mit einem Umsatz von 548 Millionen Schweizer Franken größte Detailhandelsunternehmen im Schweizer Bekleidungsmarkt, sah sich aufgrund von Umsatzeinbußen bereits gezwungen, Filialen in der Schweiz zu schließen.
Im Gegensatz zu den Umsätzen des Schweizer Detailhandels, halten sich die Konsumausgaben für Bekleidung und Schuhe in der Schweiz seit 2010 auf einem nahezu unverändert hohem Niveau – im Jahr 2018 lagen diese bei rund 9,5 Milliarden Schweizer Franken.

Die Entwicklung sinkender Umsätze in stationären Detailhandel bei gleichbleibenden Konsumausgaben ist zu großen Teilen auf die zunehmende Konkurrenz des Online-Handels zurückzuführen, der dem stationären Detailhandel für Bekleidung und Schuhe seit Jahren Marktanteile abnimmt. Lag der Online-Anteil am Umsatz mit Bekleidung und Schuhen im Jahr 2014 noch bei 10 Prozent, so waren es im Jahr 2019 bereits 20 Prozent; mit steigender Tendenz. Auch wenn laut einer Umfrage aus 2019 eine kleine Mehrheit der Schweizer Konsumenten Bekleidung immer noch mehrheitlich oder sogar ausschließlich stationär einkauft, geben weitere 23,7 Prozent der befragten Konsumenten an, diese komplett oder mehrheitlich online einzukaufen.
Die Profiteure dieses Trends sind die Bekleidungsunternehmen, die ihre Ware online anbieten. Der mit großem Abstand umsatzstärkste Online-Shop in der Schweiz ist Zalando. 2018 erwirtschaftete der Online-Händler mit seinem Schweizer Shop 662,5 Millionen Schweizer Franken. Weit abgehängt folgen die Online-Shops eboutic.ch (46,5 Millionen Schweizer Franken) und bonprix.ch (41,1 Millionen Schweizer Franken).

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Textil- und Bekleidungseinzelhandel in der Schweiz" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Unternehmen und Verkaufsstellen

Online-Handel mit Bekleidung

Bekleidungsmarken & -händler

Interessante Statistiken

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Textil- und Bekleidungseinzelhandel in der Schweiz

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Der in der Schweiz erzielte Umsatz mit Bekleidung und Schuhen ist seit Jahren rückläufig: Im Jahr 2019 lag dieser bei knapp 8,2 Milliarden Schweizer Franken, was einem Umsatzrückgang von rund 25,5 Prozent gegenüber dem Jahr 2010 entspricht. Die sinkenden Umsätze der vergangenen Jahre zeigen sich auch deutlich in der Umsatzentwicklung des Detailhandels im Segment Bekleidung und Schuhe. Den letzten Umsatzanstieg in diesem Segment konnte der Detailhandel zuletzt im Jahr 2010 verbuchen. Seitdem kommt es zu jährlichem Umsatzverlusten von 1,1 bis 6,3 Prozentpunkten.
Parallel dazu hat auch die Zahl der Verkaufsstellen im Bereich Bekleidung und Schuhe in den letzten Jahren abgenommen. Nachdem im Jahr 2014 ein Höchstwert von rund 3.760 Verkaufsstellen im Schuh- und Modemarkt registriert wurde, waren im Jahr 2017 nur noch etwa 3.050 Bekleidungsläden am Markt (Angaben für 2018 und später liegen hierzu noch nicht vor). Auch H&M, das mit einem Umsatz von 548 Millionen Schweizer Franken größte Detailhandelsunternehmen im Schweizer Bekleidungsmarkt, sah sich aufgrund von Umsatzeinbußen bereits gezwungen, Filialen in der Schweiz zu schließen.
Im Gegensatz zu den Umsätzen des Schweizer Detailhandels, halten sich die Konsumausgaben für Bekleidung und Schuhe in der Schweiz seit 2010 auf einem nahezu unverändert hohem Niveau – im Jahr 2018 lagen diese bei rund 9,5 Milliarden Schweizer Franken.

Die Entwicklung sinkender Umsätze in stationären Detailhandel bei gleichbleibenden Konsumausgaben ist zu großen Teilen auf die zunehmende Konkurrenz des Online-Handels zurückzuführen, der dem stationären Detailhandel für Bekleidung und Schuhe seit Jahren Marktanteile abnimmt. Lag der Online-Anteil am Umsatz mit Bekleidung und Schuhen im Jahr 2014 noch bei 10 Prozent, so waren es im Jahr 2019 bereits 20 Prozent; mit steigender Tendenz. Auch wenn laut einer Umfrage aus 2019 eine kleine Mehrheit der Schweizer Konsumenten Bekleidung immer noch mehrheitlich oder sogar ausschließlich stationär einkauft, geben weitere 23,7 Prozent der befragten Konsumenten an, diese komplett oder mehrheitlich online einzukaufen.
Die Profiteure dieses Trends sind die Bekleidungsunternehmen, die ihre Ware online anbieten. Der mit großem Abstand umsatzstärkste Online-Shop in der Schweiz ist Zalando. 2018 erwirtschaftete der Online-Händler mit seinem Schweizer Shop 662,5 Millionen Schweizer Franken. Weit abgehängt folgen die Online-Shops eboutic.ch (46,5 Millionen Schweizer Franken) und bonprix.ch (41,1 Millionen Schweizer Franken).

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