Statistiken zum Textil- und Bekleidungseinzelhandel in Österreich

Im österreichischen Bekleidungseinzelhandel existieren über 3.500 Unternehmen. Zusammen unterhalten sie knapp 6.000 Verkaufsstellen und beschäftigen über 42.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2012 erhielt ein Arbeiter in der österreichischen Textilindustrie einen Stundenlohn von rund 10,76 Euro, das entspricht einem das durchschnittlichen Monatsgehalt von 3.168 Euro brutto.

Peek & Cloppenburg ist mit einem Jahresumsatz von 735 Millionen mit großem Abstand der Marktführer im österreichischen Bekleidungshandel. H&M erreichte 2018 mit einem Umsatz von rund vier Milliarden Euro Rang zwei dieser Liste vor C&A auf Platz drei. Der Bereich des Textil-, Bekleidungs- und Schuhhandels wächst langsamer als der restliche Einzelhandel: 2018 wurde nominell wie real ein Umsatzminus verbucht. Der stationäre Einzelhandel mit Schuhen und Lederwaren wies im selben Jahr sogar die höchsten nominellen Umsatzrückgänge der gesamten Einzelhandelsbranche auf. Ebenfalls vergleichsweise niedrig ist die Rentabilität in diesen Segmenten. Trotzdem sind über hundert Modegeschäfte auf der Suche nach neuen Standorten in Österreich.

Die Konsumausgaben der privaten Haushalte in Österreich für Bekleidung sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen und erreichen derzeit über 9 Milliarden Euro im Jahr. Ausgaben für Bekleidung und Schuhe machen nach nationaler Berechnung (VPI) rund 5 Prozent und nach international harmonisierter Berechnung (HVPI) circa 7,4 Prozent des durchschnittlichen Warenkorbs privater Haushalte in Österreich aus.

Derzeit steht der Einzelhandel mit Mode in Österreich vor der Herausforderung der Konkurrenz durch Online-Händler. Während der stationäre Bekleidungshandel nur gering steigt, wächst der Online-Anteil ununterbrochen, wobei im Segment Bekleidung 60 Prozent der Ausgaben beim Online-Shopping auf die internationale Konkurrenz entfallen und 40 Prozent auf heimische Online-Händler. Bekleidung und Textilien zählen zu den beliebtesten Onlineshopping-Produkten, die Bücher vom ersten Platz auf der Internet-Einkaufsliste verdrängt haben. Im Jahr 2018 bestellten 40 Prozent der Österreicher ab 15 Jahre Bekleidung im Internet. In Summe fließt bereits fast ein Viertel der gesamten Bekleidungsausgaben der Österreicher zu Onlinehändlern – mit steigender Tendenz. Zalando liegt abgeschlagen auf Platz eins der Online-Shops für Mode in Österreich. Die nachfolgenden Online-Shops H&M, bonprix und Esprit erreichen zusammen nicht einmal die Hälfte des Umsatzes von Zalando.

In Österreich wird Kleidung produziert in Höhe eines Umsatzes von rund 2,5 Milliarden Euro jährlich. Die meisten Betriebe in der Textilindustrie in Österreich befinden sich im Bundesland Vorarlberg. Die Textilindustrie in Österreich zählt über 11.000 Beschäftigte. Den intensivsten Außenhandel mit Textilien betreibt Österreich mit dem Nachbarland Deutschland. An zweiter Stelle der Importländer nach Importwert steht China, an dritter Bangladesh. Exportiert wird neben Deutschland vor allem nach Polen, Italien und Frankreich.



Interessante Statistiken

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Textil- und Bekleidungseinzelhandel in Österreich

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