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Statistiken zu Saudi-Arabien

Die Bevölkerung von Saudi-Arabien beträgt im Jahr 2020 circa 34,8 Millionen Menschen. Die größten Städte in Saudi-Arabien sind Riad, Jiddah und Mekka. Mit einer Landesfläche von rund 2,15 Millionen Quadratkilometern liegt Saudi-Arabien auf Rang 13 der größten Länder der Welt.

Saudi-Arabien zählt zur Gruppe der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G-20); zudem ist es das bedeutendste Mitglied der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC): Das Land verfügt mit rund 38,9 Milliarden Tonnen über die größten nachgewiesenen Erdölreserven weltweit, ist mit einer Ölproduktion von rund 557 Millionen Tonnen (2019) nach den USA der größte Erdölförderer und schließlich mit weitem Abstand der größte Erdölexporteur.
Mit einem Bruttoinlandsprodukt (BIP) von geschatzt rund 701,5 Milliarden US-Dollar (2020) steht Saudi-Arabien auf Rang 20 der größten Volkswirtschaften der Welt. Das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf lag 2020 bei circa 20.178 US-Dollar je Einwohner. Nachdem das Bruttoinlandsprodukt in den Jahren 2018 und 2019 jeweils leicht gewachsen war, wird 2020 mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um rund 4,15 Prozent gerechnet. Für 2021 wird ein Wachstum von circa 2,9 Prozent prognostiziert. Die Arbeitslosenquote von Saudi-Arabien betrug im Jahr 2019 circa 5,6 Prozent. Die Inflationsrate lag 2020 noch bei 3,4 Prozent; 2021 soll diese bei etwa 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr liegen.

Im Jahr 2020 exportierte Saudi-Arabien Waren (hierzu zählen auch Rohstoffe) im Wert von circa 173,5 Milliarden US-Dollar und importierte Güter für circa 133 Milliarden US-Dollar. 2012 exportiere Saudi-Arabien noch Waren im Wert von rund 388,4 Milliarden US-Dollar. Der Rückgang steht in direktem Zusammenhang mit dem Verfall des Ölpreises; dieser erreichte im Jahr 2016 den Tiefpunkt der letzten Jahre und somit nur noch knapp 40 Prozent des Preisniveaus von 2012. Nach einem kurzen Aufschwung sank der Ölpreis im Jahr 2020 wieder fast auf das Niveau von 2016. Das Land gehört aufgrund der Ölpreisentwicklung derzeit nicht mehr zu den wichtigsten Exportländern; unter den 20 bedeutendsten Importnationen war es hingegen auch vorher nicht vertreten. Saudi-Arabien erzielte dank seiner Ölexporte seit Jahren hohe Überschüsse in der Handelsbilanz; der Exportüberschuss von gut 233 Milliarden US-Dollar 2011 war der höchste weltweit. 2020 betrug der Handelsbilanzüberschuss nur noch 40,7 Milliarden US-Dollar, womit Saudi-Arabien inzwischen Rang 13 der Staaten mit den höchsten Überschüssen belegt. Wichtigster Handelspartner für Saudi-Arabien sowohl im Export als auch im Import ist China.

In Deutschland stehen Waffenexporte in das streng islamische Land aufgrund der dortigen Menschenrechtslage regelmäßig zur Diskussion. Für 2018 genehmigte die Bundesregierung Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien im Wert von rund 416 Millionen Euro; 2012 betrug der Wert der Rüstungsausfuhren rund 1,24 Milliarden Euro. Seit einem 2018 verhängten Exportstopp ist das Volumen deutscher Waffenlieferungen nach Saudi-Arabien jedoch deutlich gesunken.

Saudi-Arabiens Staatsverschuldung belief sich im Jahr 2020 auf rund 32,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, der höchste Wert seit über zehn Jahren, womit das Land nicht mehr in der Liste der Länder mit der niedrigsten Staatsverschuldung auftaucht. Im Jahr 2014 erzielte Saudi-Arabien mit rund 1,6 Prozent den niedrigsten Wert in diesem Zeitraum.
Das Land erzielte in den letzten Jahren kontinuierlich Haushaltsdefizite. 2008 konnte noch ein Haushaltsüberschuss von fast 30 Prozent des BIP erzielt werden - einer der damals höchsten Haushaltsüberschüsse weltweit. 2016 dagegen betrug das Haushaltsdefizit rund 17,2 Prozent. Im Jahr 2019 konnte das Staatsdefizit auf rund 4,45 Prozent des Bruttoinlandsprodukts verringert werden, 2020 lag es bei knapp 11,1 Prozent. Auch für die kommenden Jahre wird mit einem weiteren Rückgang gerechnet.

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In den folgenden 4 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 47 Statistiken aus dem Thema "Saudi-Arabien".

Saudi-Arabien

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Statistiken zu Saudi-Arabien

Die Bevölkerung von Saudi-Arabien beträgt im Jahr 2020 circa 34,8 Millionen Menschen. Die größten Städte in Saudi-Arabien sind Riad, Jiddah und Mekka. Mit einer Landesfläche von rund 2,15 Millionen Quadratkilometern liegt Saudi-Arabien auf Rang 13 der größten Länder der Welt.

Saudi-Arabien zählt zur Gruppe der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G-20); zudem ist es das bedeutendste Mitglied der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC): Das Land verfügt mit rund 38,9 Milliarden Tonnen über die größten nachgewiesenen Erdölreserven weltweit, ist mit einer Ölproduktion von rund 557 Millionen Tonnen (2019) nach den USA der größte Erdölförderer und schließlich mit weitem Abstand der größte Erdölexporteur.
Mit einem Bruttoinlandsprodukt (BIP) von geschatzt rund 701,5 Milliarden US-Dollar (2020) steht Saudi-Arabien auf Rang 20 der größten Volkswirtschaften der Welt. Das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf lag 2020 bei circa 20.178 US-Dollar je Einwohner. Nachdem das Bruttoinlandsprodukt in den Jahren 2018 und 2019 jeweils leicht gewachsen war, wird 2020 mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um rund 4,15 Prozent gerechnet. Für 2021 wird ein Wachstum von circa 2,9 Prozent prognostiziert. Die Arbeitslosenquote von Saudi-Arabien betrug im Jahr 2019 circa 5,6 Prozent. Die Inflationsrate lag 2020 noch bei 3,4 Prozent; 2021 soll diese bei etwa 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr liegen.

Im Jahr 2020 exportierte Saudi-Arabien Waren (hierzu zählen auch Rohstoffe) im Wert von circa 173,5 Milliarden US-Dollar und importierte Güter für circa 133 Milliarden US-Dollar. 2012 exportiere Saudi-Arabien noch Waren im Wert von rund 388,4 Milliarden US-Dollar. Der Rückgang steht in direktem Zusammenhang mit dem Verfall des Ölpreises; dieser erreichte im Jahr 2016 den Tiefpunkt der letzten Jahre und somit nur noch knapp 40 Prozent des Preisniveaus von 2012. Nach einem kurzen Aufschwung sank der Ölpreis im Jahr 2020 wieder fast auf das Niveau von 2016. Das Land gehört aufgrund der Ölpreisentwicklung derzeit nicht mehr zu den wichtigsten Exportländern; unter den 20 bedeutendsten Importnationen war es hingegen auch vorher nicht vertreten. Saudi-Arabien erzielte dank seiner Ölexporte seit Jahren hohe Überschüsse in der Handelsbilanz; der Exportüberschuss von gut 233 Milliarden US-Dollar 2011 war der höchste weltweit. 2020 betrug der Handelsbilanzüberschuss nur noch 40,7 Milliarden US-Dollar, womit Saudi-Arabien inzwischen Rang 13 der Staaten mit den höchsten Überschüssen belegt. Wichtigster Handelspartner für Saudi-Arabien sowohl im Export als auch im Import ist China.

In Deutschland stehen Waffenexporte in das streng islamische Land aufgrund der dortigen Menschenrechtslage regelmäßig zur Diskussion. Für 2018 genehmigte die Bundesregierung Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien im Wert von rund 416 Millionen Euro; 2012 betrug der Wert der Rüstungsausfuhren rund 1,24 Milliarden Euro. Seit einem 2018 verhängten Exportstopp ist das Volumen deutscher Waffenlieferungen nach Saudi-Arabien jedoch deutlich gesunken.

Saudi-Arabiens Staatsverschuldung belief sich im Jahr 2020 auf rund 32,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, der höchste Wert seit über zehn Jahren, womit das Land nicht mehr in der Liste der Länder mit der niedrigsten Staatsverschuldung auftaucht. Im Jahr 2014 erzielte Saudi-Arabien mit rund 1,6 Prozent den niedrigsten Wert in diesem Zeitraum.
Das Land erzielte in den letzten Jahren kontinuierlich Haushaltsdefizite. 2008 konnte noch ein Haushaltsüberschuss von fast 30 Prozent des BIP erzielt werden - einer der damals höchsten Haushaltsüberschüsse weltweit. 2016 dagegen betrug das Haushaltsdefizit rund 17,2 Prozent. Im Jahr 2019 konnte das Staatsdefizit auf rund 4,45 Prozent des Bruttoinlandsprodukts verringert werden, 2020 lag es bei knapp 11,1 Prozent. Auch für die kommenden Jahre wird mit einem weiteren Rückgang gerechnet.

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