Statistiken zur OPEC

Veröffentlicht von M. Hohmann, 24.06.2019
Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC), mit Hauptsitz in Wien, wurde 1960 in Bagdad von den fünf Staaten - Iran, Irak, Kuwait, Saudi-Arabien und Venezuela - gegründet. Im Jahr 2019 gehören insgesamt vierzehn Mitgliedsländer der OPEC an. Neben den fünf Gründungsmitgliedern sind dies: Algerien, Angola, Ecuador, Äquatorialguinea, Gabun, Libyen, Nigeria, Republik Kongo und die Vereinigten Arabischen Emirate.

Im Jahr 2018 verfügen die OPEC-Länder über Erdölreserven von rund 1,24 Billionen Barrel. Im genannten Jahr förderten die OPEC-Staaten ein Erdölvolumen in Höhe von rund rund 1,85 Milliarden Tonnen. Führendes Förderland der OPEC ist Saudi-Arabien mit einer Erdölproduktion von 9,96 Millionen Barrel pro Tag. Der aggregierte Wert der Erdölexporte belief sich im Vorjahr auf etwa 1,06 Billionen US-Dollar.

Die OPEC einigte sich im Dezember 2018 mit zehn weiteren erdölproduzierenden Ländern darauf, die tägliche Erdölfördermenge um etwa 1,2 Millionen Barrel pro Tag zur Stabilisierung des Ölpreises zu reduzieren.

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