Überlebende gefangene deutsche Soldaten nach der Schlacht um Stalingrad 1943

Von den rund 270.000 im Kessel von Stalingrad eingeschlossenen Soldaten der deutschen Wehrmacht gerieten 91.000 nach dem Ende der Schlacht am 02. Februar 1943 in sowjetische Kriegsgefangenschaft. Bis Mai 1943 überlebten diese nur geschätzte 15.000 Soldaten und nur 5.000 sollten wieder nach Ende des Krieges Deutschland zurückkehren.

Sowjetische Kriegsgefangenschaft

Die Kriegsgefangenenlager der Sowjetunion erstreckten sich über das weitläufige russische Hinterland, von Sibirien im Norden bis zu den Wüsten Zentralasiens im Süden. Gemeinsam hatten sie jedoch die weit entfernte Lage von der Front und die unwirtlichen Bedingungen ihrer direkten Umwelt. Viele deutsche Kriegsgefangene starben bereits auf dem langem Marsch während des harten russischen Winters auf dem Weg zu den Lagern. Erschwerend hinzu kam die ohnehin bereits desolate körperliche Verfassung der Soldaten, geprägt durch die langen Monate der Kälte, des Kämpfens und der Mangelversorgung. Auch nahmen russische Zivilisten und Soldaten unterwegs Rache für die begangenen deutschen Kriegsverbrechen.
In den Lagern waren harte, körperliche Arbeit und Mangelversorgung an der Tagesordnung, was die Todesrate erhöhte.

Die Schlacht von Stalingrad

1941 begann mit dem Unternehmen Barbarossa der deutsche Überfall auf die Sowjetunion. Die Deutschen kämpften einen Vernichtungskrieg gegen das russische Volk mit dem erklärten Ziel sich die "Untermenschen" Untertan zu machen. Zahlreiche Kriegsverbrechen waren die Folge.
Die deutsche 6. Armee rückte als Teil der neuen Heeresgruppe B zusammen mit Teilen der 4. Panzerarmee, welche aus der Heeresgruppe Süd entsprangen, in Richtung Osten auf Stalingrad vor. Durch heftige deutsche Bombenangriffe war der Großteil der Stadt zerstört und bot den Verteidigern exzellente Abwehrstellungen. Die Deutschen konnten nicht mehr wie zuvor im "Blitzkrieg" vorrücken und mussten stattdessen um jedes Haus erbittert kämpfen. Nach langsamen Vormarsch waren 90 Prozent der Stadtfläche in Deutscher Hand, als eine massive Gegenoffensive der Roten Armee die Stadt einschloss. General Paulus, der Befehlshaber der 6. Armee, bat Hitler wiederholt um die Erlaubnis zur Kapitulation, was stets abgelehnt wurde. Der harte russische Winter und die mangelnde Versorgung führten zusammen mit entschlossenen russischen Angriffen schließlich doch zur Kapitulation der Deutschen.
Die Schlacht um Stalingrad gilt als einer der entscheidenden Wendepunkte des Zweiten Weltkriegs.

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Überlebende gefangene deutsche Soldaten nach der Schlacht um Stalingrad vom 02. Februar 1943

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Quelle

Veröffentlichungsdatum

1992

Region

Russland

Erhebungszeitraum

23. August 1942 bis 02. Februar 1943

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