Die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie haben den Fluggastverkehr stark beeinträchtigt. Mittlerweile nähert sich das Aufkommen der einsteigenden Fluggäste in Deutschland mit einem Reiseziel im Ausland allerdings weitgehend wieder dem Vorkrisenniveau an. In manchen Monaten sind sogar mehr Passagiere unterwegs als noch vor der Pandemie. So sind im Dezember 2025 insgesamt 7,1 Millionen Passagiere mit einem Flugziel im Ausland eingestiegen. Im Februar 2019 waren es mit 6,99 Millionen Passagieren rund 100.000 weniger. Bei Flügen mit einem Ziel innerhalb von Deutschland ist die Differenz allerdings weiterhin groß: So sind im Dezember 2025 rund 900.000 Passagiere mit einem Ziel in der Bundesrepublik eingestiegen - im Dezember 2019 waren es hingegen 1,7 Millionen. Quelle der Daten ist jeweils das Statistische Bundesamt.
Ein Grund für die relativ geringe Zahl an Inlandsflügen ist die deutlich gesunkene Zahl der Geschäftsreisen: Viele Unternehmen haben Reisebudgets gekürzt, Termine stärker gebündelt und prüfen kritischer, ob eine Geschäftsreise wirklich notwendig ist. Gleichzeitig hat sich der Einsatz von Videokonferenzen und digitalen Kollaborationstools etabliert, sodass insbesondere kurze Präsenztermine durch virtuelle Meetings ersetzt werden und das frühere Volumen klassischer Dienstreisen auch mittelfristig nicht mehr erreicht wird.





















