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Power-to-X: Statistiken zur Zukunftstechnologie

Power-to-X-Verfahren beschreiben die Umwandlung von Strom aus Erneuerbaren Energien in Brenn-, Kraft- und Grundstoffe. Die Technologien können nach ihrer Energieform (z.B. Power-to-Gas, Power-to-Liquid) und nach ihrem Verwendungszweck (z.B. Power-to-Fuel, Power-to-Chemicals) unterteilt werden.
Bei dem Verfahren wird mithilfe von Ökostrom aus Wasser Wasserstoff gewonnen. Dem erzeugten Wasserstoff wird anschließend CO₂ hinzugefügt, sodass Gase (wie Methan) oder Flüssigkeiten (wie Kerosin, Benzin) als Kraftstoffe hergestellt werden. Die neu entstandenen Produkte können nun in Wirtschaftssektoren eingesetzt werden, die bisher auf konventionelle, fossile Energie zurückgreifen mussten (z.B. Chemieindustrie, Luftfahrt).

Power-to-X für den Klimaschutz?

Aus ökologischer Sicht sind P2X-Verfahren unter Berücksichtigung einiger Kriterien nachhaltig. Zum Beispiel muss der eingesetzte Strom aus Erneuerbaren Energien erzeugt worden sein. Zudem ist wichtig, dass das benötigte Wasser nur den Regionen entnommen wird, in denen keine Wasserknappheit herrscht oder in denen entsalztes Meerwasser genutzt werden kann. Das benötigte Kohlenstoffdioxid sollte der Luft entnommen werden, sodass gleichzeitig die Dekarbonisierung gefördert wird. Aufgrund der Klimabedingungen sind insbesondere Afrika und Australien aus europäischer Sicht wichtige Anlagenstandorte. Neben der sozialen Vertretbarkeit (z.B. Arbeitsbedingungen) muss gewährleistet werden, dass die Regionen nicht ausschließlich zu Energieexporteuren werden, sondern dabei die lokale Wertschöpfung nicht vernachlässigt wird.

Power-to-X in Deutschland

In Deutschland wurden bereits einige Power-to-X-Anlagen erbaut. Zuletzt waren 36 P2X-Anlagen in Betrieb – davon waren die meisten Power-to-Gas-Anlagen. In Deutschland dienen Power-to-Gas-Anlagen vor allem der Stromnetzentlastung. Doch auch die o.g. Regionen Afrika und Australien haben aufgrund ihrer Klimabedingungen großes Potential für einen P2X-Standort: Ungenutzte Großflächen sowie viel Sonne und Wind sind gute Voraussetzungen, um erneuerbare Energieanlagen, wie Photovoltaik und Windenergieanlagen, zu errichten. Daher setzt Deutschland auf Partnerprojekte mit den genannten Regionen. Zudem investiert Deutschland in Power-to-X, um auch zukünftig weltweit eine wichtige Position im Bereich der Technologie-Exporte einzunehmen.

Hintergrund: Energiewende in Deutschland

Deutschland setzte sich im Rahmen des Pariser Klimaabkommens u.a. das energiepolitische Ziel, die Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2050 um mindestens 80 Prozent zu reduzieren. Zur Zielerreichung muss der Ausbau von Erneuerbaren Energien vorangetrieben werden. Das Problem von Ökostrom war bisher jedoch, dass er bei einer Überproduktion nicht gespeichert werden konnte und die gewonnene Energie verloren ging. Zudem ist es für einige Industrien und Sektoren schier unmöglich, auf Erneuerbare Energien umzusteigen. Durch Power-to-X-Verfahren soll dies nun allerdings möglich werden.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Power-to-X" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Effizienz und Fördermittel

Energiewende

Interessante Statistiken

In den folgenden 4 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 23 Statistiken aus dem Thema "Power-to-X".

Power-to-X

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Power-to-X: Statistiken zur Zukunftstechnologie

Power-to-X-Verfahren beschreiben die Umwandlung von Strom aus Erneuerbaren Energien in Brenn-, Kraft- und Grundstoffe. Die Technologien können nach ihrer Energieform (z.B. Power-to-Gas, Power-to-Liquid) und nach ihrem Verwendungszweck (z.B. Power-to-Fuel, Power-to-Chemicals) unterteilt werden.
Bei dem Verfahren wird mithilfe von Ökostrom aus Wasser Wasserstoff gewonnen. Dem erzeugten Wasserstoff wird anschließend CO₂ hinzugefügt, sodass Gase (wie Methan) oder Flüssigkeiten (wie Kerosin, Benzin) als Kraftstoffe hergestellt werden. Die neu entstandenen Produkte können nun in Wirtschaftssektoren eingesetzt werden, die bisher auf konventionelle, fossile Energie zurückgreifen mussten (z.B. Chemieindustrie, Luftfahrt).

Power-to-X für den Klimaschutz?

Aus ökologischer Sicht sind P2X-Verfahren unter Berücksichtigung einiger Kriterien nachhaltig. Zum Beispiel muss der eingesetzte Strom aus Erneuerbaren Energien erzeugt worden sein. Zudem ist wichtig, dass das benötigte Wasser nur den Regionen entnommen wird, in denen keine Wasserknappheit herrscht oder in denen entsalztes Meerwasser genutzt werden kann. Das benötigte Kohlenstoffdioxid sollte der Luft entnommen werden, sodass gleichzeitig die Dekarbonisierung gefördert wird. Aufgrund der Klimabedingungen sind insbesondere Afrika und Australien aus europäischer Sicht wichtige Anlagenstandorte. Neben der sozialen Vertretbarkeit (z.B. Arbeitsbedingungen) muss gewährleistet werden, dass die Regionen nicht ausschließlich zu Energieexporteuren werden, sondern dabei die lokale Wertschöpfung nicht vernachlässigt wird.

Power-to-X in Deutschland

In Deutschland wurden bereits einige Power-to-X-Anlagen erbaut. Zuletzt waren 36 P2X-Anlagen in Betrieb – davon waren die meisten Power-to-Gas-Anlagen. In Deutschland dienen Power-to-Gas-Anlagen vor allem der Stromnetzentlastung. Doch auch die o.g. Regionen Afrika und Australien haben aufgrund ihrer Klimabedingungen großes Potential für einen P2X-Standort: Ungenutzte Großflächen sowie viel Sonne und Wind sind gute Voraussetzungen, um erneuerbare Energieanlagen, wie Photovoltaik und Windenergieanlagen, zu errichten. Daher setzt Deutschland auf Partnerprojekte mit den genannten Regionen. Zudem investiert Deutschland in Power-to-X, um auch zukünftig weltweit eine wichtige Position im Bereich der Technologie-Exporte einzunehmen.

Hintergrund: Energiewende in Deutschland

Deutschland setzte sich im Rahmen des Pariser Klimaabkommens u.a. das energiepolitische Ziel, die Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2050 um mindestens 80 Prozent zu reduzieren. Zur Zielerreichung muss der Ausbau von Erneuerbaren Energien vorangetrieben werden. Das Problem von Ökostrom war bisher jedoch, dass er bei einer Überproduktion nicht gespeichert werden konnte und die gewonnene Energie verloren ging. Zudem ist es für einige Industrien und Sektoren schier unmöglich, auf Erneuerbare Energien umzusteigen. Durch Power-to-X-Verfahren soll dies nun allerdings möglich werden.

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