Statistiken zu Energiespeichern

Energiespeicher dienen der Speicherung von Energie, um diese zu einem späteren Zeitpunkt wieder abzugeben. Die aufgenommene Energie kann in verschiedenen Zuständen, wie zum Beispiel in Form von Elektrizität, Wärme oder Kälte gespeichert werden. Ein Speicherzyklus läuft in der Regel in drei Stufen ab: zunächst wird dem Speicher Energie zugeführt. Dies ist die sogenannte Ladephase. Anschließend wird die aufgenommene Energie gespeichert und im dritten Schritt wieder abgegeben. Durch den Prozess der Umwandlung oder Speicherung treten Energieverluste auf. Die Forschung steht daher vor der Herausforderung, Technologien zu entwickeln, welche die Energieverluste minimieren.

Interessante Statistiken

In den folgenden 3 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 23 Statistiken aus dem Thema "Energiespeicher".

Aktuell weisen Lithium-Ionen-Akkumulatoren einen sehr hohen Wirkungsgrad auf. Diese Akkus werden beispielsweise in Elektrofahrzeugen verbaut. Im Jahr 2017 wurden weltweit etwa 3,2 Millionen Elektroautos auf den Straßen gezählt. Bevor Elektroautos im Straßenverkehr etabliert sein werden, muss noch an einer ausgereiften Infrastruktur für die Ladung der Fahrzeuge sowie einer Kostensenkung oder Effizienzsteigerung der Energiespeicher gearbeitet werden.
Neben batterieangetriebenen Fahrzeugen arbeiten einige Automobilkonzerne - wie Daimler - an der Erforschung des Brennstoffzellen-Elektroantriebs. Hierbei wird bei der Reaktion des Wasserstoffs in der Brennstoffzelle Strom produziert. Die deutsche Brennstoffzellenindustrie prognostiziert in den nächsten Jahren ein Umsatzwachstum von fast 600 Prozent. Jedoch wird bei der energieintensiven Produktion des Wasserstoffs noch zu viel Strom verbraucht und daher ist die allgemeine CO2-Bilanz bei Brennstoffzellen schlechter als im Vergleich zu Lithium-Ionen-Akkus.

Um die Energiewende in Deutschland voranzutreiben, wird der Anteil der Erneuerbaren Energie immer weiter ausgebaut. Die Windenergie spielt dabei die bedeutendste Rolle im Bereich der Stromversorgung. Der regenerativ erzeugte Strom muss effizient gespeichert werden können, da sich Energieangebot und -nachfrage nicht dauerhaft im Gleichgewicht befinden. In nachfragearmen Zeiten kann durch die Erneuerbaren Energien ein Überschussangebot erzeugt werden, welches so effizient wie möglich gespeichert werden muss, damit bei einer erhöhten Nachfrage diese Speicher entladen werden und damit eine konstante Netzspannung gewährleistet werden kann. Die Bundesregierung hat die Dringlichkeit der Erforschung von Energiespeichern erkannt und investierte im Jahr 2016 rund 50 Millionen Euro.

Damit die eingespeiste und gespeicherte Energie effizient genutzt werden kann, bedarf es auch eines intelligenten Stromnetzes, dem sogenannten smart grid. Das intelligente Stromnetz optimiert die Zusammenarbeit von Stromproduzenten, Speichern, Verbrauchern und Energieübertragungs- und -verteilungsnetzen, indem die Bestandteile durch kommunikative Vernetzung und Steuerung optimal miteinander verbunden und überwacht werden.

Energiespeicher

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