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Statistiken zu Inflation und Preisentwicklung in Österreich

Der Begriff Inflation bezeichnet die ansteigende Entwicklung der Preise. Bei fallenden Preisen spricht man dagegen von Deflation. In Österreich wird die Inflationsrate über den Verbraucherpreisindex (VPI) gemessen. Der Index misst die Preisentwicklung der für die privaten Haushalte bedeutsamen Waren und Dienstleistungen anhand des sogenannten Warenkorbs. Dem sich im Zeitablauf verändernden Konsumverhalten der Haushalte wird durch eine jährliche Anpassung und Neugewichtung des Warenkorbs Rechnung getragen. Die wichtigsten Posten im Warenkorb sind mit Stand 2021 Wohnen und Energie mit 18,7 Prozent, Verkehr mit 13,8 Prozent sowie Restaurants und Hotels mit 12,5 Prozent. Preisveränderungen in diesen Kategorien haben daher tendenziell einen großen Einfluss auf die Inflationsrate.

Inflationsrate

Im Jahr 2020 stiegen die Verbraucherpreise in Österreich um 1,4 Prozent; damit schwächte sich die Teuerung das dritte Jahr in Folge ab. Für 2021 sagen erste Prognosen eine höhere Inflationsrate zwischen 1,5 und 2 Prozent voraus. Generell kann die von den Verbrauchern gefühlte Preisentwicklung z.T. deutlich von den offiziellen amtlichen Zahlen abweichen; in der Regel wird dabei eine stärkere Teuerung empfunden.

Preisniveau

Zu dieser Einschätzung tragen sicherlich die recht hohen Lebenshaltungskosten bei, die insbesondere im internationalen Vergleich hervorstechen. So lag das Preisniveau in Österreich 2019 rund 14,2 Prozent über dem Schnitt der EU-Staaten. Am deutlichsten war der Preisunterschied dabei im Bildungswesen mit einem Aufschlag von 68 Prozent, gefolgt von Gesundheitspflege mit 27,2 Prozent sowie Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken mit 24,6 Prozent. Billiger als im EU-Durchschnitt waren hingegen die Nachrichtenübermittlung mit -16,6 Prozent sowie Alkohol, Tabakwaren und Drogen mit -6,5 Prozent.

Weitere Preisindizes

Neben den Verbraucherpreisen werden in Österreich noch weitere Preisindizes erhoben, deren Entwicklung meist die der Verbraucherpreise vorwegnimmt: Der Erzeugerpreisindex der Industrie misst die Preisentwicklung von verkauften Produkten ab Hersteller. Er sank 2020 um -1,6 Prozent. Die Importpreise fielen noch deutlicher um -2,8 Prozent - der Importpreisindex misst den Preis, zu dem die eingeführten Güter an der Einfuhrgrenze nachgewiesen werden. Im Großhandel schließlich betrug der Preisrückgang sogar -4,1 Prozent.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Inflation und Preisentwicklung in Österreich" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Inflationsrate

Verbraucherpreise nach Hauptgruppen

Preisniveau

Weitere Preisindizes

Interessante Statistiken

In den folgenden 4 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten {amountStatistics} Statistiken aus dem Thema "Inflation und Preisentwicklung in Österreich".

Inflation und Preisentwicklung in Österreich

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Statistiken zu Inflation und Preisentwicklung in Österreich

Der Begriff Inflation bezeichnet die ansteigende Entwicklung der Preise. Bei fallenden Preisen spricht man dagegen von Deflation. In Österreich wird die Inflationsrate über den Verbraucherpreisindex (VPI) gemessen. Der Index misst die Preisentwicklung der für die privaten Haushalte bedeutsamen Waren und Dienstleistungen anhand des sogenannten Warenkorbs. Dem sich im Zeitablauf verändernden Konsumverhalten der Haushalte wird durch eine jährliche Anpassung und Neugewichtung des Warenkorbs Rechnung getragen. Die wichtigsten Posten im Warenkorb sind mit Stand 2021 Wohnen und Energie mit 18,7 Prozent, Verkehr mit 13,8 Prozent sowie Restaurants und Hotels mit 12,5 Prozent. Preisveränderungen in diesen Kategorien haben daher tendenziell einen großen Einfluss auf die Inflationsrate.

Inflationsrate

Im Jahr 2020 stiegen die Verbraucherpreise in Österreich um 1,4 Prozent; damit schwächte sich die Teuerung das dritte Jahr in Folge ab. Für 2021 sagen erste Prognosen eine höhere Inflationsrate zwischen 1,5 und 2 Prozent voraus. Generell kann die von den Verbrauchern gefühlte Preisentwicklung z.T. deutlich von den offiziellen amtlichen Zahlen abweichen; in der Regel wird dabei eine stärkere Teuerung empfunden.

Preisniveau

Zu dieser Einschätzung tragen sicherlich die recht hohen Lebenshaltungskosten bei, die insbesondere im internationalen Vergleich hervorstechen. So lag das Preisniveau in Österreich 2019 rund 14,2 Prozent über dem Schnitt der EU-Staaten. Am deutlichsten war der Preisunterschied dabei im Bildungswesen mit einem Aufschlag von 68 Prozent, gefolgt von Gesundheitspflege mit 27,2 Prozent sowie Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken mit 24,6 Prozent. Billiger als im EU-Durchschnitt waren hingegen die Nachrichtenübermittlung mit -16,6 Prozent sowie Alkohol, Tabakwaren und Drogen mit -6,5 Prozent.

Weitere Preisindizes

Neben den Verbraucherpreisen werden in Österreich noch weitere Preisindizes erhoben, deren Entwicklung meist die der Verbraucherpreise vorwegnimmt: Der Erzeugerpreisindex der Industrie misst die Preisentwicklung von verkauften Produkten ab Hersteller. Er sank 2020 um -1,6 Prozent. Die Importpreise fielen noch deutlicher um -2,8 Prozent - der Importpreisindex misst den Preis, zu dem die eingeführten Güter an der Einfuhrgrenze nachgewiesen werden. Im Großhandel schließlich betrug der Preisrückgang sogar -4,1 Prozent.

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