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Statistiken zum Thema Strom- und Energiepreise in Österreich

Energie- und Strompreise sind sowohl für private als auch geschäftliche Kunden ein entscheidender Faktor. Diese sollten möglichst stabil und niedrig sein, der endgültige Preis selbst ist dabei von verschiedenen Komponenten abhängig und setzt sich in der Regel aus unterschiedlichen Elementen zusammen. Im Strompreis sind etwa die Kosten für die Erzeugung, die Nutzung der Netze sowie gegebenenfalls Abgaben und Steuern enthalten. Energie- und Strompreise unterliegen aufgrund vieler Einflussfaktoren teilweise starken Schwankungen, die Hintergründe dazu sind für das Beispiel Rohöl in unserem DossierPlus aufbereitet. Allein für Strom, Gas und andere Brennstoffe gaben die österreichischen Haushalte 2020 etwa 7,25 Milliarden Euro aus. Hinzu kommen unter anderem Ausgaben für Treibstoff.

Anstieg bei Diesel- und Benzinpreisen

Im letzten Jahr stieg der Dieselpreis stark an. Lag der Preis im November 2020 noch knapp unter einem Euro, so betrug er im November 2021 rund 1,40 pro Liter. Ähnlich verlief die Kurve beim Benzinpreis. Die hohen Preise bei Diesel und Benzin lassen sich unter anderem durch gestiegene Rohölpreise erklären - mit dem Rückgang der Corona-Pandemie und dem Wiederaufschwung der Wirtschaft erhöht sich die Nachfrage. Zudem trägt der Wechselkurs von Dollar zu Euro zu einem teureren Erlebnis an den Tankstellen bei. Generell ist Kraftstoff ab Herbst meist teurer als im Rest des Jahres, da dann wieder mehr geheizt wird. Die Betrachtung der langfristigen Entwicklung zeigt die Volatilität des wöchentlichen Dieselpreises. Innerhalb weniger Wochen kann der Literpreis an den Tankstellen in Österreich deutlich schwanken, aber auch längerfristig gibt es große Unterschiede. Bei der Betrachtung des Literpreises im Jahresvergleich zeigt sich etwa der Einfluss der Finanz- und Wirtschaftskrise des Jahres 2008. Der durchschnittliche Preis fiel von 1,24 Euro auf 0,97 Euro im Jahr 2009. Anschließend stieg der Preis in den Folgejahren wieder.

Strom und Gas

Der Strompreis in Österreich lag 2021 bei etwa 22 Cent pro Kilowattstunde für Haushaltskunden und bei 8,8 Cent für Industriekunden. Enthalten ist dabei jeweils auch eine Abgabe zur Förderung der erneuerbaren Energien, diese Kosten betrugen im Jahr 2020 für private Kunden 2,6 Cent und für geschäftliche Kunden 0,57 Cent pro Kilowattstunde.

Beim Erdgas waren die Netznutzungsgebühren im Jahr 2021 für etwa 30 Prozent des gesamten Preises verantwortlich. Der eigentliche Preis für die Energie umfasste circa 37 Prozent der Kosten für den Endkunden.

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