Hugo Boss AG: Daten & Fakten
Aktuelle wirtschaftliche Entwicklung und Struktur von Hugo Boss
Seit dem Jahr der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise 2009 konnte Hugo Boss seinen weltweiten Umsatz nahezu stetig steigern. Im Corona-Jahr 2020 brach der Umsatz dann allerdings - infolge der Lockdowns und damit verbundenen Ladenschließungen - vergleichsweise ein, erholte sich in den Folgejahren aber wieder und lag im Jahr 2024 bei einem bisherigen Rekordwert von mehr als 4,3 Milliarden Euro. Der Umsatz mit Herrenmode macht nach wie vor den größten Umsatzanteil aus. Die Angestelltenanzahl weltweit ist zuletzt leicht gesunken, die Anzahl der konzerneigenen Einzelhandelsgeschäfte, zu denen freistehende Geschäfte, Shop-in-Shops und Outlets zählen, hat das Unternehmen in den letzten Jahren im Trend erweitert, auf zuletzt über 1.500. Infolge dessen ist der konzerneigene Einzelhandel seit dem Jahr 2012 der umsatzstärkste Vertriebskanal vor Großhandel, E-Commerce und Lizenznehmergeschäften, auch wenn der Anteil des digitalen Umsatzes seit Corona einen ebenfalls wichtigen Stellenwert einnimmt.Hugo Boss an der Börse
Seit dem Jahr 1999 ist die Hugo Boss AG ist im MDAX notiert. Die Dividende je Aktie von Hugo Boss stieg im Geschäftsjahr 2024 weiter auf 1,40 Euro, nachdem zuvor infolge der Covid-19 Pandemie nahezu keine Dividende gezahlt wurde. Die Aktie von Hugo Boss befindet sich mehrheitlich im Streubesitz, wobei die meisten Aktionäre aus Nordamerika, Großbritannien, Irland und Deutschland kommen.Hugo Boss konnte zwar zum dritten Mal in Folge einen neuen Rekordumsatz erzielen, das schwierige Marktumfeld sorgte jedoch dafür, dass die Gewinne um mehr als 17 Prozent im letzten Geschäftsjahr gesunken sind. Es bleibt abzuwarten, wie krisenfest sich Hugo Boss und die andere Unternehmen im Premium- und Luxusbereich des Bekleidungsmarktes in Zukunft darstellen werden.