Wintertourismus in der Schweiz - Statistiken & Fakten
Wintertourismus bleibt wichtig für die Schweiz
Dennoch bleibt der Wintertourismus ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Schweiz. Zuletzt stieg die Anzahl der Logiernächte in Hotels und Kurbetrieben an, sodass in der Wintersaison 2023/2024 ein neuer Höchstwert von 18 Millionen Nächten verzeichnet wurde. Im Vergleich zur Vorsaison stieg auch die Anzahl der Skier-Days, den Ersteintritten an Liftanlagen pro Person und Tag.Die wirtschaftliche Bedeutung des Schweizer Wintertourismus zeigt sich unter anderem an den Transportumsätzen an den Skistationen. Diese lagen in der Wintersaison 2023/2024 bei rund 828 Millionen Schweizer Franken und blieben damit auf einem recht hohen Niveau. Parallel dazu erzielte die Bruttowertschöpfung der Bergbahnen im Jahr 2023 einen neuen Rekordwert von circa 632 Millionen Schweizer Franken.
Wallis ist die beliebteste Wintersportregion
Mit einer Pistenlänge von insgesamt 580 Kilometern ist das Gebiet „Les Portes du Soleil“ im französischsprachigen Teil des Landes das größte Skigebiet in der Schweiz. Das Skigebiet „4 Vallées" in den Walliser Alpen folgt mit einer Pistenlänge von 412 Kilometern. Nach Anzahl der Skier-days ist das Wallis die beliebteste Region unter Skifahrer:innen in der Schweiz: Rund 8,5 Millionen Skier-days wurden in der Wintersaison 2023/24 im Wallis gezählt. Das Gebiet mit den zweitmeisten Skier-days war Graubünden mit knapp 6,5 Millionen Skier-days. Das Wallis verfügt gleichzeitig über die meisten Seilbahnen in der Schweiz. Von den insgesamt 2.414 Seilbahnen befinden sich 570 Bahnen im Wallis. Die zweitmeisten gibt es in Graubünden.Wintersport wird immer teurer
Ein Winterurlaub in der Schweiz kann kostspielig werden, vor allem, wenn die ganze Familie Skifahren möchte. Der mittlere Preis für einen Tages-Skipass für Erwachsene lag für den Volltarif zuletzt bei rund 70,80 Schweizer Franken und war damit so hoch wie nie zuvor. Besonders teuer wird es am Matterhorn. Hier lag der Preis für den Skipass zuletzt bei 110 Euro und damit deutlich über dem Durchschnitt.Die steigenden Preise und der Klimawandel mit der nachlassenden Schneesicherheit gehören zu den größten Herausforderungen der Wintertourismusbranche in der Schweiz. Wie die steigende Anzahl an Logiernächten zeigt, beleibt der Wintertourismus trotzdem ein wichtiger Wirtschaftsfaktor im Land.