Spar Österreich

Spar Österreich ist ein Verbund rechtlich selbständiger Kaufleute zu einer Handelskette, der zu den führenden Unternehmen im österreichischen Einzelhandel gehört. Das zugrunde liegende Konzept stammt aus den Niederlanden da und wurde schnell weltweit adaptiert. Der Name war ursprünglich nicht etwas als Hinweis auf günstige Preise gedacht, sondern als Akronym des niederländischen Ausspruchs „Door Eendrachtig Samenwerken Profiteren Allen Regelmatig“ („Von einträchtiger Zusammenarbeit profitieren alle gleichermaßen“, De Spar). Nachdem die deutsche Spar in der Edeka-Gruppe aufgegangen ist, ist Spar Österreich heute die größte Spar-Gesellschaft der Welt.


Der gesamte Verkaufsumsatz der insgesamt 3.164 Standorte beläuft sich auf über vierzehn Milliarden Euro, wovon das Kerngeschäft des Lebensmitteleinzelhandels in Österreich etwas weniger als die Hälfte ausmacht. Der Rest entfällt auf die Auslandsgesellschaft Austria Spar International (ASPIAG) sowie die Tochterunternehmen Hervis (Sportfachhandel) und SES (Shopping-Center-Betreiber). Dies entspricht einem Umsatzwachstum von 6,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr, was unter Anderem durch die in Kroatien übernommenen Billa-Standorte erwirkt werden konnte. Die Spar Österreich-Gruppe beschäftigt derzeit in acht Ländern 81.394 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und bildet 3.300 Lehrlinge aus. 2017 hat das Unternehmen damit 3.700 Arbeitsplätze geschaffen.

Im Lebensmittelhandel in Österreich ist Spar nach Umsatz und Filialzahl die Nummer zwei nach der Rewe Group (Billa, Bipa und Penny). Der Marktanteil von Spar wird auf über 30 Prozent geschätzt. Der Umsatz von Spar im österreichischen Lebensmitteleinzelhandel ist in den letzten Jahren um insgesamt rund 30 Prozent seit dem Jahr 2009 auf 6,70 Milliarden Euro gewachsen. Im gleichen Zeitraum stieg die Anzahl der Filialen um rund 8,2 und die gesamte Verkaufsfläche um etwa 20 Prozent, so dass sich die Flächenproduktivität des Unternehmens kontinuierlich verbessert hat.

Die Auslandsgesellschaft ASPIAG ist in den benachbarten Ländern Italien, Ungarn, Slowenien und Kroatien aktiv und setzt jährlicht über fünf Milliarden Euro um. Dies bedeutet ein sensationelles Umsatzwachstum von 10 Prozent zum Vorjahr. Die Filialzahl ist gerade seit dem Verkauf der 50 Spar- und Interspar-Standorte in Tschechien an die niederländische Ahold-Gruppe im Jahr 2014 konstant gewachsen, ebenso wie die Verkaufsfläche.

Hatte die größte österreichische Sportfachhandelskette Hervis 2012 und 2013 noch wie die gesamte Branche in besonderem Maße unter dem Vormarsch des E-Commerce zu kämpfen, hat sich das Unternehmen mittlerweile erholt. Während Hervis im Jahr 2017 im Inland vier und im Ausland sechs neue Geschäfte eröffnet hat, sind die Umsätze wieder deutlich auf Wachstumskurs.

Der Shopping-Center-Betreiber SES kann dagegen vom Bedeutungsgewinn von Einkaufszentren auf Kosten von Kauf- und Warenhäusern profitieren und europaweit neue Standorte eröffnen und verfügt nun in Österreich, Italien, Ungarn und Tschechien über eine gesamte Mietfläche von über 800.000 Quadratmetern.



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