Spar Schweiz

Spar Schweiz ist ein Verbund rechtlich selbstständiger Kaufleute zu einer Handelskette, die Nutzungsrechte für Namen und Logo der Spar Gruppe haben. Das zugrunde liegende Konzept stammt aus den Niederlanden und wurde schnell weltweit adaptiert. Der Name war ursprünglich nicht etwa als Hinweis auf günstige Preise gedacht, sondern als Akronym des niederländischen Ausspruchs „Door Eendrachtig Samenwerken Profiteren Allen Regelmatig“ („Von einträchtiger Zusammenarbeit profitieren alle gleichermaßen“, De Spar). Nachdem die deutsche Spar in der Edeka-Gruppe aufgegangen ist, ist Spar Österreich heute die größte Spar-Gesellschaft der Welt. 1989 wurde die Spar Gruppe in der Schweiz am Standort St. Gallen/Winkeln gegründet. Später im Jahr 2000 wurde Spar Schweiz zur Spar Holding, einer Dachgesellschaft mit einer Beteiligung an drei Firmen: Spar Handels AG, TopCC AG und Spar Management AG.


Die Schweizer Bevölkerung gibt jährlich mehr als 30 Milliarden Schweizer Franken für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke aus. Trotz schwankender Konsumentenpreise und sinkender Preiserhöhungen für Genussmittel stagnieren sowohl die Ausgaben für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke als auch die Konsumausgaben für Alkoholika und Tabakwaren. Im europäischen Vergleich liegt das Preisniveau der Schweiz für Lebensmittel insgesamt über dem europäischen Durchschnitt. Hinter Norwegen ist die Schweiz das teuerste Land in Europa bezüglich Nahrungsmitteln.

Der Lebensmittelhandel in der Schweiz macht jährlich einen Umsatz von mehr als 32 Milliarden Schweizer Franken, wobei vor allem die führenden Detailhandelsunternehmen Coop und Migros den höchsten Umsatz einfahren. Zusammen erreichen die beiden Großverteiler einen kumulierten Marktanteil von fast 70 Prozent.

In den letzten Jahren verzeichnete Spar Schweiz sowohl stagnierende Umsätze als auch eine geringer werdene Zahl an Mitarbeitern. Im Jahr 2015 erwirtschaftete das Unternehmen rund eine Milliarde Schweizer Franken Umsatz. Während die Umsätze der Spar Partner in den letzten Jahren leicht stiegen, waren sowohl die Erlöse in den Spar Filialen als auch die vom Cash-and-Carry-Tochterunternehmen TopCC rückläufig. Ebenfalls musste der Abholgroßhändler TopCC an Verkaufsfläche einbüßen. Die Filialen des Spar express hingegen konnten die Umsätze im Lebensmitteleinzelhandel steigern und ihre Anzahl an Filialen innerhalb eines Jahres verdoppeln. Insgesamt stagniert allerdings die Anzahl an Filialen von Spar Schweiz und geht mit einer kleiner werdenen Verkaufsfläche einher.

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