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Statistiken zum Einzelhandel in Österreich

Aktuell stehen den Konsumenten und Konsumentinnen in Österreich rund 37.300 Einzelhandelsgeschäfte mit einer Verkaufsfläche von rund 13,7 Millionen m² für ihren Einkauf zur Verfügung. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern zeigt Österreich ein ausgesprochen gutes Angebot an Einzelhandelsflächen. Im letzten Jahrzehnt verringerte sich die Zahl der Verkaufsstellen um fast 18 Prozent, während der Umsatz um fast 32 Prozent zunahm. Dadurch stieg die Flächenproduktivität, der Umsatz je Quadratmeter Verkaufsfläche. 2020 erwirtschaftete der österreichische Einzelhandel einen Jahresumsatz von rund 70 Milliarden Euro. Die Top-4-Branchen sind Lebensmitteleinzelhandel, Bekleidungseinzelhandel, Möbeleinzelhandel und Einzelhandel mit Bau- und Heimwerkerbedarf.

Der österreichische Lebensmittelhandel im internationalen Vergleich

Den größten Teilmarkt des Einzelhandels stellt der Handel mit Lebensmitteln dar. Der österreichische Lebensmitteleinzelhandel ist durch eine überaus hohe Dichte von Verkaufsstellen sowie eine hohe Marktkonzentration gekennzeichnet. In den letzten Jahren festigte sich die Marktposition der Marktführer Spar, Rewe und Hofer wegen der Verringerung der Ladendichte. Zusammen erreichen die Top 3 einen Marktanteil von über 84 Prozent. Trotz Verkaufsflächenrückgängen in den letzten Jahren liegt die Einzelhandelsverkaufsfläche pro Kopf in Österreich im europäischen Spitzenfeld. Lebensmittel und alkoholfreie Getränke sind in Österreich vergleichsweise teuer. Innerhalb der EU sind die Preise nur in Norwegen, Dänemark und Luxemburg höher. Alkoholische Getränke und Tabak sind hingegen deutlich billiger als in vielen anderen EU-Ländern. Bemerkenswert ist hohe Zahlungsbereitschaft der Österreicher für Produkte mit besonderen Attributen wie Frische, regionale Herkunft und biologische Produktionsweise.

Steigende Bedeutung der Digitalisierung für den Einzelhandel

Der Großteil der Einzelhandelsumsätze wird nach wie vor auf klassischem Weg über den stationären Handel erwirtschaftet doch der Online-Handel verzeichnet stetig steigende Zuwächse. Der österreichische Internet-Einzelhandel hat von der Corona-Krise stark profitiert und erreichte 2020 einen Anteil von sechs Prozent des gesamten Einzelhandelsvolumens. Im Einzelhandel war Billa der große Gewinner: Die Rewe-Supermarktkette, die über eine etablierten Lebensmittel-Online-Shop verfügt, verzeichnete gerade während des Corona-Shutdown eine deutliche Steigerung der Reichweite. Auch andere Online-Supermärkte wie Hofer, Spar und Lidl sind digitaler geworden und bieten ihren Kunden einen Lieferservice für online bestellte Lebensmittel an. Elektronische Übermittlung von Quittungen und kontaktlose Bezahlung mit dem Smartphone verbessern das Einkaufserlebnis des Konsumenten. In Österreich erfolgten 2020 im Handel bereits rund 83 Prozent aller Zahlungen kontaktlos.

Corona: Auswirkungen auf stationären Einzelhandel

Aufgrund der Corona-Pandemie waren seit dem 16. März 2020 rund 22.400 Geschäfte für mehrere Wochen geschlossen. Ausnahmen galten zunächst nur für systemrelevante Zweige wie den Lebensmittelhandel und der Brennstoffhandel (Tankstellen). Durch Hamsterkäufe stiegen die Umsätze im Lebensmittelhandel. Die Lebensmittel-Einzelhändler gehören mit einem Umsatzplus von knapp 9 Prozent in Österreich zu den Profiteuren der Corona-Pandemie. Viele Verbraucher kauften vermehrt Produkten wie Toilettenpapier und Desinfektionsmittel und deckten sich mit Lebensmitteln mit einer langen Haltbarkeitsdauer ein. So stieg besonders die Nachfrage nach Nudeln und Konserven. Doch andere Segmente wie der Einzelhandel mit Textilien und Schuhen erlitten große Umsatzeinbußen, die besonders die Existenz kleinerer Unternehmen bedrohen.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Einzelhandel in Österreich" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

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Interessante Statistiken

In den folgenden 6 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 47 Statistiken aus dem Thema "Einzelhandel in Österreich".

Einzelhandel in Österreich

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Aktuell stehen den Konsumenten und Konsumentinnen in Österreich rund 37.300 Einzelhandelsgeschäfte mit einer Verkaufsfläche von rund 13,7 Millionen m² für ihren Einkauf zur Verfügung. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern zeigt Österreich ein ausgesprochen gutes Angebot an Einzelhandelsflächen. Im letzten Jahrzehnt verringerte sich die Zahl der Verkaufsstellen um fast 18 Prozent, während der Umsatz um fast 32 Prozent zunahm. Dadurch stieg die Flächenproduktivität, der Umsatz je Quadratmeter Verkaufsfläche. 2020 erwirtschaftete der österreichische Einzelhandel einen Jahresumsatz von rund 70 Milliarden Euro. Die Top-4-Branchen sind Lebensmitteleinzelhandel, Bekleidungseinzelhandel, Möbeleinzelhandel und Einzelhandel mit Bau- und Heimwerkerbedarf.

Der österreichische Lebensmittelhandel im internationalen Vergleich

Den größten Teilmarkt des Einzelhandels stellt der Handel mit Lebensmitteln dar. Der österreichische Lebensmitteleinzelhandel ist durch eine überaus hohe Dichte von Verkaufsstellen sowie eine hohe Marktkonzentration gekennzeichnet. In den letzten Jahren festigte sich die Marktposition der Marktführer Spar, Rewe und Hofer wegen der Verringerung der Ladendichte. Zusammen erreichen die Top 3 einen Marktanteil von über 84 Prozent. Trotz Verkaufsflächenrückgängen in den letzten Jahren liegt die Einzelhandelsverkaufsfläche pro Kopf in Österreich im europäischen Spitzenfeld. Lebensmittel und alkoholfreie Getränke sind in Österreich vergleichsweise teuer. Innerhalb der EU sind die Preise nur in Norwegen, Dänemark und Luxemburg höher. Alkoholische Getränke und Tabak sind hingegen deutlich billiger als in vielen anderen EU-Ländern. Bemerkenswert ist hohe Zahlungsbereitschaft der Österreicher für Produkte mit besonderen Attributen wie Frische, regionale Herkunft und biologische Produktionsweise.

Steigende Bedeutung der Digitalisierung für den Einzelhandel

Der Großteil der Einzelhandelsumsätze wird nach wie vor auf klassischem Weg über den stationären Handel erwirtschaftet doch der Online-Handel verzeichnet stetig steigende Zuwächse. Der österreichische Internet-Einzelhandel hat von der Corona-Krise stark profitiert und erreichte 2020 einen Anteil von sechs Prozent des gesamten Einzelhandelsvolumens. Im Einzelhandel war Billa der große Gewinner: Die Rewe-Supermarktkette, die über eine etablierten Lebensmittel-Online-Shop verfügt, verzeichnete gerade während des Corona-Shutdown eine deutliche Steigerung der Reichweite. Auch andere Online-Supermärkte wie Hofer, Spar und Lidl sind digitaler geworden und bieten ihren Kunden einen Lieferservice für online bestellte Lebensmittel an. Elektronische Übermittlung von Quittungen und kontaktlose Bezahlung mit dem Smartphone verbessern das Einkaufserlebnis des Konsumenten. In Österreich erfolgten 2020 im Handel bereits rund 83 Prozent aller Zahlungen kontaktlos.

Corona: Auswirkungen auf stationären Einzelhandel

Aufgrund der Corona-Pandemie waren seit dem 16. März 2020 rund 22.400 Geschäfte für mehrere Wochen geschlossen. Ausnahmen galten zunächst nur für systemrelevante Zweige wie den Lebensmittelhandel und der Brennstoffhandel (Tankstellen). Durch Hamsterkäufe stiegen die Umsätze im Lebensmittelhandel. Die Lebensmittel-Einzelhändler gehören mit einem Umsatzplus von knapp 9 Prozent in Österreich zu den Profiteuren der Corona-Pandemie. Viele Verbraucher kauften vermehrt Produkten wie Toilettenpapier und Desinfektionsmittel und deckten sich mit Lebensmitteln mit einer langen Haltbarkeitsdauer ein. So stieg besonders die Nachfrage nach Nudeln und Konserven. Doch andere Segmente wie der Einzelhandel mit Textilien und Schuhen erlitten große Umsatzeinbußen, die besonders die Existenz kleinerer Unternehmen bedrohen.

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