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Statistiken zu Wasch-, Putz- und Reinigungsmitteln

Die Wasch- und Reinigungsmittelindustrie beliefert als Subbranche der chemischen Industrie einen sehr reifen Markt, der von den internationalen FMCG-Konzernen Procter & Gamble (Ariel, Febreze, Meister Proper u. a.), Unilever (Coral, Domestos, Viss) und Henkel (Persil, Pril, Weißer Riese, Spee, Somat u. a.) geprägt ist. Der US-Konzern Procter & Gamble ist der Branchenprimus mit einem Umsatz von rund 26 Milliarden US-Dollar in diesem Segment, gefolgt vom britisch-niederländischen Unilever-Konzern, der auf etwa 10,5 Milliarden Euro kommt. Das deutsche Unternehmen Henkel erwirtschaftete zuletzt einen Umsatz von rund 6,7 Milliarden Euro in dieser Sparte.

Herstellung und Außenhandel von Wasch-, Putz- und Reinigungsmitteln

In der Herstellung von Wasch-, Putz- und Reinigungsmitteln arbeiten in Deutschland rund 21.500 Beschäftigte in 134 Betrieben. Insgesamt erwirtschaften diese Unternehmen einen Branchenumsatz von über 6,6 Milliarden Euro. Mehr als ein Drittel der Umsätze wird dabei im Ausland erzielt. In der deutschen Chemiebranche insgesamt liegt die Exportquote deutlich höher. Die wichtigsten Abnehmerländer für Wasch- und Reinigungsmittel aus Deutschland stellen Frankreich, die Niederlande und Österreich dar. Das wichtigste Herkunftsland für Importe von Wasch- und Reinigungsmitteln für den deutschen Markt sind die Niederlande.

Struktur des deutschen Marktes für Wasch-, Putz- und Reinigungsmittel

Der Markt für Wasch- und Reinigungsmittel umfasst in Deutschland ein Volumen von über fünf Milliarden Euro. Sowohl bei Waschmitteln als auch bei Reinigungsprodukten ist für die Mehrzahl der deutschen Verbraucher der Preis eher für den Kauf entscheidend als die Marke. Dennoch halten die großen Marken nach wie vor beeindruckende Marktanteile. Mehr als ein Viertel aller Deutschen hatte laut einer Verbraucherumfrage im Jahr 2020 innerhalb der letzten drei Monate Ariel verwendet, was es zur beliebtesten Waschmittelmarke macht. Bei Haushaltsreinigern haben die Handelsmarken von Aldi, Lidl und Co. die Nase vorn. Die Branche war wegen der Einspeisung schädlicher Chemikalien in den Wasserkreislauf in der Vergangenheit in die öffentliche Kritik geraten. Für rund ein Drittel der Deutschen spielt deshalb Nachhaltigkeit bei Putz- und Reinigungsmitteln eine zunehmend wichtige Rolle. Diese Entwicklung zeigt sich auch an den kontinuierlich steigenden Umsätzen von Werner & Mertz, dem Produzenten nachhaltiger Reinigungsmittel der Marke Frosch.

Marketing und F&E-Aktivitäten

Die Produktentwicklung scheint weitgehend ausgereizt. Bei den meisten Big Playern der Branche übersteigen die Werbeausgaben sowohl für Wasch- als auch für Putzmittel die Investitionen in Forschung und Entwicklung um ein Vielfaches. Procter & Gamble investiert beispielsweise jährlich rund 8,2 Milliarden US-Dollar in Werbung, aber nur rund zwei Milliarden in Forschung und Entwicklung. Bei Henkel fällt dieses Verhältnis noch deutlicher aus: Der Konzern steckt etwa zehnmal so viel in Marketing und Vertrieb seiner Produkte als er für die Forschung und Entwicklung aufwendet.

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