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Leerstandsquote von Wohnungen in Leipzig von 2001 bis 2017
Leerstandsquote von Wohnungen in Leipzig bis 2017
Wohnungsleerstand in Leipzig weiterhin rückläufig – im Jahr 2017 standen etwa 3,5 Prozent der Wohnungen in der sächsischen Stadt leer. Das sind rund 26 Prozent weniger als im Vorjahr. Im Vergleich zum Jahr 2006 ist die Leerstandsquote in Leipzig sogar um ca. 68 Prozent gesunken.

Was besagt die Leerstandsquote?

Die CBRE-empirica-Leerstandsquote setzt die Zahl der leerstehenden Wohneinheiten in Bezug zum gesamten Wohnungsbestand. Betrachtet wird dabei lediglich der marktaktive Leerstand von Geschosswohnungen*. Der marktaktive Leerstand umfasst leer stehende Wohnungen, die unmittelbar disponibel sind, sowie leer stehende Wohnungen, die aufgrund von Mängeln derzeit nicht zur Vermietung anstehen, aber gegebenenfalls mittelfristig aktivierbar wären (<6 Monate). Bundesweit liegt die (marktaktive) Leerstandsquote bei etwa 2,9 Prozent.
Im Gegensatz dazu weist das Statistische Bundesamt Zahlen zum totalen Leerstand aus. Dieser umfasst neben dem marktaktiven Leerstand auch Ruinen und dysfunktionalen Leerstand (nicht kurzfristig aktivierbar; > 6 Monate). Dementsprechend höher fällt der totale Leerstand aus – bezogen auf Geschosswohnungen beläuft sich die Leerstandsquote für Deutschland auf ca. 5,3 Prozent.

Bundesweiter Leerstand

Die höchsten Leerstandsraten Deutschlands werden in den östlichen Bundesländern gemessen. Im Westen führend in dieser Kategorie ist das Saarland. Die Stadt mit der derzeit höchsten Leerstandsquote liegt mit dem rheinland-pfälzischen Pirmasens (8,8 Prozent) ebenfalls im Westteil des Landes. Gefolgt von den ostdeutschen Städten Schwerin und Chemnitz. Die niedrigsten Leerstände werden aktuell in München (0,2 Prozent) sowie in Frankfurt am Main, Freiburg im Breisgau und Münster (jeweils 0,4 Prozent) verzeichnet.
Leerstandsquote von Wohnungen in Leipzig von 2001 bis 2017
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Quellen

Veröffentlichungsdatum

Januar 2019

Region

Deutschland (Sachsen)

Erhebungszeitraum

2001 bis 2017

Hinweise und Anmerkungen

* empirica berechnet auf Basis der Bewirtschaftungsdaten des Immobiliendienstleisters CBRE (ca. 900 Tsd. Wohneinheiten) den marktaktiven Leerstand in Geschosswohnungen jeweils zum Stichtag 31. Dezember.

Leerstandsquote von Wohnungen in Leipzig bis 2017
Wohnungsleerstand in Leipzig weiterhin rückläufig – im Jahr 2017 standen etwa 3,5 Prozent der Wohnungen in der sächsischen Stadt leer. Das sind rund 26 Prozent weniger als im Vorjahr. Im Vergleich zum Jahr 2006 ist die Leerstandsquote in Leipzig sogar um ca. 68 Prozent gesunken.

Was besagt die Leerstandsquote?

Die CBRE-empirica-Leerstandsquote setzt die Zahl der leerstehenden Wohneinheiten in Bezug zum gesamten Wohnungsbestand. Betrachtet wird dabei lediglich der marktaktive Leerstand von Geschosswohnungen*. Der marktaktive Leerstand umfasst leer stehende Wohnungen, die unmittelbar disponibel sind, sowie leer stehende Wohnungen, die aufgrund von Mängeln derzeit nicht zur Vermietung anstehen, aber gegebenenfalls mittelfristig aktivierbar wären (<6 Monate). Bundesweit liegt die (marktaktive) Leerstandsquote bei etwa 2,9 Prozent.
Im Gegensatz dazu weist das Statistische Bundesamt Zahlen zum totalen Leerstand aus. Dieser umfasst neben dem marktaktiven Leerstand auch Ruinen und dysfunktionalen Leerstand (nicht kurzfristig aktivierbar; > 6 Monate). Dementsprechend höher fällt der totale Leerstand aus – bezogen auf Geschosswohnungen beläuft sich die Leerstandsquote für Deutschland auf ca. 5,3 Prozent.

Bundesweiter Leerstand

Die höchsten Leerstandsraten Deutschlands werden in den östlichen Bundesländern gemessen. Im Westen führend in dieser Kategorie ist das Saarland. Die Stadt mit der derzeit höchsten Leerstandsquote liegt mit dem rheinland-pfälzischen Pirmasens (8,8 Prozent) ebenfalls im Westteil des Landes. Gefolgt von den ostdeutschen Städten Schwerin und Chemnitz. Die niedrigsten Leerstände werden aktuell in München (0,2 Prozent) sowie in Frankfurt am Main, Freiburg im Breisgau und Münster (jeweils 0,4 Prozent) verzeichnet.
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