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Beschäftigte im Braunkohlebergbau in Deutschland bis 2018

Anzahl der Beschäftigten im Braunkohlenbergbau in Deutschland in den Jahren von 1950 bis 2018

Beschäftigte im Braunkohlebergbau in Deutschland bis 2018 Die Statistik bildet die Anzahl der Beschäftigten im Braunkohlenbergbau in Deutschland in den Jahren von 1950 bis 2018 ab. Im Jahr 2018 waren 20.851 Personen (einschließlich Beschäftigter in den Braunkohlekraftwerken der allgemeinen Versorgung) im Braunkohlenbergbau in Deutschland beschäftigt.
Beschäftigte im Braunkohlebergbau in Deutschland

Braunkohle wird in verschiedenen Revieren deutschlandweit in Tagebauen mit Hilfe von Braunkohlebaggern und Förderbrücken gewonnen. Die Arbeit im Braunkohlebergbau verhalf zwischen 1950 und 1990 vielen Regionen zu einer soliden Beschäftigungsquote. Nach 1990 wurden jedoch tiefgreifende Umstrukturierungs- und Anpassungsmaßnahmen, besonders in den ostdeutschen Revieren, ergriffen. So wurde beispielsweise in dem Revier Lausitz in Brandenburg die Braunkohleförderung zwischen 1985 und 1992 um hundert Millionen Tonnen gesenkt. Diese Entwicklung schlug sich auch deutlich in den Beschäftigungszahlen nieder. So sank die Zahl der Beschäftigten zwischen 1990 und 2000 von knapp 130.000 auf knapp 21.000.
Das größte Braunkohle-Revier in Deutschland ist das rheinische Revier, in dem im Jahr 2014 ca. 94 Millionen Tonnen gefördert wurden. Die Kohle wird hauptsächlich für die Stromerzeugung genutzt. So wurden im Jahr 2018 11,9 Terawattstunden Strom des Anbieters Vattenfall aus Steinkohle erzeugt, was den höchsten Anteil aller Energieträger ausmacht.

Da Braunkohlebergbau aufgrund gravierender Umweltschädigungen immer wieder Kritik ausgesetzt ist, ergreifen Politik und Wirtschaft umfassende Maßnahmen um die schädigenden Folgen für die Natur einzudämmen. So wurden im Jahr 2017 etwa 124.000 Hektar der Bergbauflächen wieder nutzbar gemacht. Dies entspricht einem Anteil von etwa 70 Prozent der gesamten Fläche im Braunkohlebergbau in Deutschland. Prognosen gehen davon aus, dass der Anteil von Braunkohle an der Stromerzeugung von 24 Prozent im Jahr 2010 auf 11,5 Prozent im Jahr 2050 sinken wird. Gleichzeitig wird der Anteil von Erneuerbaren Energien um knapp 40 Prozent steigen.
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Anzahl der Beschäftigten im Braunkohlenbergbau in Deutschland in den Jahren von 1950 bis 2018

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Die Statistik bildet die Anzahl der Beschäftigten im Braunkohlenbergbau in Deutschland in den Jahren von 1950 bis 2018 ab. Im Jahr 2018 waren 20.851 Personen (einschließlich Beschäftigter in den Braunkohlekraftwerken der allgemeinen Versorgung) im Braunkohlenbergbau in Deutschland beschäftigt.
Beschäftigte im Braunkohlebergbau in Deutschland

Braunkohle wird in verschiedenen Revieren deutschlandweit in Tagebauen mit Hilfe von Braunkohlebaggern und Förderbrücken gewonnen. Die Arbeit im Braunkohlebergbau verhalf zwischen 1950 und 1990 vielen Regionen zu einer soliden Beschäftigungsquote. Nach 1990 wurden jedoch tiefgreifende Umstrukturierungs- und Anpassungsmaßnahmen, besonders in den ostdeutschen Revieren, ergriffen. So wurde beispielsweise in dem Revier Lausitz in Brandenburg die Braunkohleförderung zwischen 1985 und 1992 um hundert Millionen Tonnen gesenkt. Diese Entwicklung schlug sich auch deutlich in den Beschäftigungszahlen nieder. So sank die Zahl der Beschäftigten zwischen 1990 und 2000 von knapp 130.000 auf knapp 21.000.
Das größte Braunkohle-Revier in Deutschland ist das rheinische Revier, in dem im Jahr 2014 ca. 94 Millionen Tonnen gefördert wurden. Die Kohle wird hauptsächlich für die Stromerzeugung genutzt. So wurden im Jahr 2018 11,9 Terawattstunden Strom des Anbieters Vattenfall aus Steinkohle erzeugt, was den höchsten Anteil aller Energieträger ausmacht.

Da Braunkohlebergbau aufgrund gravierender Umweltschädigungen immer wieder Kritik ausgesetzt ist, ergreifen Politik und Wirtschaft umfassende Maßnahmen um die schädigenden Folgen für die Natur einzudämmen. So wurden im Jahr 2017 etwa 124.000 Hektar der Bergbauflächen wieder nutzbar gemacht. Dies entspricht einem Anteil von etwa 70 Prozent der gesamten Fläche im Braunkohlebergbau in Deutschland. Prognosen gehen davon aus, dass der Anteil von Braunkohle an der Stromerzeugung von 24 Prozent im Jahr 2010 auf 11,5 Prozent im Jahr 2050 sinken wird. Gleichzeitig wird der Anteil von Erneuerbaren Energien um knapp 40 Prozent steigen.
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Dr. Felix Wunderer

Dr. Felix Wunderer
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