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Arztdichte in Deutschland nach Bundesländern bis 2018

Arztdichte in Deutschland nach Bundesländern in den Jahren 2014 bis 2018 (Einwohner je berufstätigen Arzt)

Arztdichte in Deutschland nach Bundesländern bis 2018 Die Arztdichte in Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten kontinuierlich erhöht und belief sich im Jahr 2018 auf durchschnittlich 211 Einwohner je Arzt. Damit hat sich die Arztdichte seit den 1980er Jahren mehr als verdoppelt. Im internationalen Vergleich der ärztlichen Versorgung belegt Deutschland einen Spitzenplatz.
Regionale Unterschiede

Der Anstieg der Arztdichte bedeutet aber nicht zwangsläufig eine generell bessere bzw. ausreichende Versorgungssituation, da sich die Arztdichte nach Region stark unterscheidet. So findet sich in Ballungsgebieten tendenziell eine Überversorgung – Hamburg, Bremen und Berlin weisen die höchste Arztdichte auf - wohingegen ländlich geprägte Bundesländer wie Brandenburg oder Sachsen-Anhalt mit 249 bzw. 236 Einwohnern je Arzt unterversorgt sind. Dementsprechend finden sich in ostdeutschen Ländern auch häufiger unbesetzte Arztpraxen, als in alten Bundesländern mit Ausnahme des Flächenlandes Niedersachsen.

Ärztemangel?

In Deutschland waren im Jahr 2018 insgesamt rund 392.402 Ärzte berufstätig. Damit setzte sich der kontinuierliche Anstieg der Arztzahlen sowohl im ambulanten, als auch im zahlenmäßig etwas bedeutenderen stationären Bereich fort. Basierend auf der Bedarfsplanung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) aus Ärzten, Krankenhäusern und Krankenkassen liegt der Gesamtversorgungsgrad bei sämtlichen niedergelassen Arztgruppen über dem Soll. Laut des G-BA, der für die räumlichen Planungen und die für eine bedarfsgerechte Versorgung nötige Anzahl von Ärzten zuständig ist, besteht derzeit für Deutschland zumindest rechnerisch kein Ärztemangel.
Mehr erfahren

Arztdichte in Deutschland nach Bundesländern in den Jahren 2014 bis 2018 (Einwohner je berufstätigen Arzt)

201420162018
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Die Arztdichte in Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten kontinuierlich erhöht und belief sich im Jahr 2018 auf durchschnittlich 211 Einwohner je Arzt. Damit hat sich die Arztdichte seit den 1980er Jahren mehr als verdoppelt. Im internationalen Vergleich der ärztlichen Versorgung belegt Deutschland einen Spitzenplatz.
Regionale Unterschiede

Der Anstieg der Arztdichte bedeutet aber nicht zwangsläufig eine generell bessere bzw. ausreichende Versorgungssituation, da sich die Arztdichte nach Region stark unterscheidet. So findet sich in Ballungsgebieten tendenziell eine Überversorgung – Hamburg, Bremen und Berlin weisen die höchste Arztdichte auf - wohingegen ländlich geprägte Bundesländer wie Brandenburg oder Sachsen-Anhalt mit 249 bzw. 236 Einwohnern je Arzt unterversorgt sind. Dementsprechend finden sich in ostdeutschen Ländern auch häufiger unbesetzte Arztpraxen, als in alten Bundesländern mit Ausnahme des Flächenlandes Niedersachsen.

Ärztemangel?

In Deutschland waren im Jahr 2018 insgesamt rund 392.402 Ärzte berufstätig. Damit setzte sich der kontinuierliche Anstieg der Arztzahlen sowohl im ambulanten, als auch im zahlenmäßig etwas bedeutenderen stationären Bereich fort. Basierend auf der Bedarfsplanung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) aus Ärzten, Krankenhäusern und Krankenkassen liegt der Gesamtversorgungsgrad bei sämtlichen niedergelassen Arztgruppen über dem Soll. Laut des G-BA, der für die räumlichen Planungen und die für eine bedarfsgerechte Versorgung nötige Anzahl von Ärzten zuständig ist, besteht derzeit für Deutschland zumindest rechnerisch kein Ärztemangel.
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Dr. Felix Wunderer

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VP Business Communication Products, Deutsche Telekom AG

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