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Statistiken zum Thema Ärzte

In Deutschland waren im Jahr 2020 insgesamt rund 409.121 Ärzte berufstätig. Damit setzte sich der kontinuierliche Anstieg der Arztzahlen der letzten Jahre fort: sowohl der ambulante Bereich, als auch der zahlenmäßig etwas bedeutendere stationäre Bereich verzeichnen stetige Zuwachsraten, so dass sich - trotz eines zunehmenden Durchschnittsalters - der Anteil der unter 35-jährigen Ärzte in den letzten Jahren auf rund 19 Prozent wieder leicht erhöht hat (15 Prozent 2005). Infolge dessen stieg die Bereitschaft, auch in einer Praxis eine Anstellung anzunehmen. Die Zahl der ambulant angestellten Ärzte hat sich in den letzten zehn Jahren mehr als verdreifacht.

Bei einer relativ konstanten Gesamtbevölkerung ist die durchschnittliche Arztdichte in der Bundesrepublik von 279 Einwohner pro Arzt im Jahr 2000 auf 203 Einwohner je Arzt 2020 gestiegen. Allerdings bedeutet die Entwicklung keinesfalls eine generell bessere Versorgungssituation, da sich die Arztdichte je nach Region stark unterscheidet. So findet sich in Ballungsgebieten tendenziell eine Überversorgung – Hamburg, Bremen und Berlin weisen die höchste Arztdichte auf -, wohingegen ländlich geprägte Bundesländer wie Brandenburg, Sachen-Anhalt oder Niedersachen mit Werten zwischen 248 und 227 Einwohner je Arzt deutlich unterversorgt sind. In den ostdeutschen Ländern finden sich auch deutlich häufiger unbesetzte Arztpraxen, als in alten Bundesländern – mit Ausnahme Niedersachsens.

Die größte Arztgruppe innerhalb der deutschen Ärzteschaft sind die inneren Mediziner, gefolgt von Allgemeinmedizinern und Chirurgen. Von den rund 72.000 Arztpraxen in Deutschland waren knapp 40 Prozent Allgemeinmedizin- und praktische Arztpraxen. Mit rund 41,1 Milliarden Euro waren ärztliche Behandlungen im Jahr 2019 der zweitgrößte Ausgabenposten der GKV. Der größte Anteil davon entfiel auf die Gruppe der Allgemeinmediziner und der hausärztlichen Internisten. Die mit Abstand höchsten Honorarumsätze entfielen auf innere Mediziner und Radiologen, die durchschnittlich rund 413.120 bzw 367.130 Euro je Arzt erwirtschafteten.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Ärzte" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Ambulante und stationäre Ärzte

Krankenkassenausgaben für Ärzte

Arztpraxen

Arzthonorare

Interessante Statistiken

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Ärzte in Deutschland

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In Deutschland waren im Jahr 2020 insgesamt rund 409.121 Ärzte berufstätig. Damit setzte sich der kontinuierliche Anstieg der Arztzahlen der letzten Jahre fort: sowohl der ambulante Bereich, als auch der zahlenmäßig etwas bedeutendere stationäre Bereich verzeichnen stetige Zuwachsraten, so dass sich - trotz eines zunehmenden Durchschnittsalters - der Anteil der unter 35-jährigen Ärzte in den letzten Jahren auf rund 19 Prozent wieder leicht erhöht hat (15 Prozent 2005). Infolge dessen stieg die Bereitschaft, auch in einer Praxis eine Anstellung anzunehmen. Die Zahl der ambulant angestellten Ärzte hat sich in den letzten zehn Jahren mehr als verdreifacht.

Bei einer relativ konstanten Gesamtbevölkerung ist die durchschnittliche Arztdichte in der Bundesrepublik von 279 Einwohner pro Arzt im Jahr 2000 auf 203 Einwohner je Arzt 2020 gestiegen. Allerdings bedeutet die Entwicklung keinesfalls eine generell bessere Versorgungssituation, da sich die Arztdichte je nach Region stark unterscheidet. So findet sich in Ballungsgebieten tendenziell eine Überversorgung – Hamburg, Bremen und Berlin weisen die höchste Arztdichte auf -, wohingegen ländlich geprägte Bundesländer wie Brandenburg, Sachen-Anhalt oder Niedersachen mit Werten zwischen 248 und 227 Einwohner je Arzt deutlich unterversorgt sind. In den ostdeutschen Ländern finden sich auch deutlich häufiger unbesetzte Arztpraxen, als in alten Bundesländern – mit Ausnahme Niedersachsens.

Die größte Arztgruppe innerhalb der deutschen Ärzteschaft sind die inneren Mediziner, gefolgt von Allgemeinmedizinern und Chirurgen. Von den rund 72.000 Arztpraxen in Deutschland waren knapp 40 Prozent Allgemeinmedizin- und praktische Arztpraxen. Mit rund 41,1 Milliarden Euro waren ärztliche Behandlungen im Jahr 2019 der zweitgrößte Ausgabenposten der GKV. Der größte Anteil davon entfiel auf die Gruppe der Allgemeinmediziner und der hausärztlichen Internisten. Die mit Abstand höchsten Honorarumsätze entfielen auf innere Mediziner und Radiologen, die durchschnittlich rund 413.120 bzw 367.130 Euro je Arzt erwirtschafteten.

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