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Entwicklung der bestätigten Fallzahl des Coronavirus (COVID-19) in Gütersloh 2021

Am 1. Mai 2020 wurden 587 Fälle des neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) im Landkreis Gütersloh registriert. Die bestätigte Fallzahl der Erkrankungen entwickelte sich bis zum 17. Juni in moderater Weise auf knapp 900. Anschließend folgte ein großer Ausbruch des Coronavirus, der auf das Fleischwerk der Firma Tönnies in Rheda-Wiedenbrück, das im Landkreis Gütersloh liegt, zurückzuführen ist. Der Ausbruch entfachte eine öffentliche Diskussion über die Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie in Deutschland.
Bis zum 15. Januar 2021 belief sich die bestätigte Fallzahl der Corona-Erkrankungen im Landkreis Gütersloh auf 12.051. Ende des Jahres 2019 lebten rund 365.000 Menschen im Landkreis Gütersloh. Diese Statistik wird wöchentlich aktualisiert. Die täglichen Fallzahlen für Nordrhein-Westfalen können Sie hier nachvollziehen.

Aktuelle Situation in Deutschland

Die Anzahl der Neuinfektionen in Deutschland ist in den letzten Wochen wieder deutlich angestiegen. Mittlerweile zählt die Mehrheit aller Kreise in Deutschland als Risikogebiet (über 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner*innen in den vergangen sieben Tagen). Waren es zu Beginn der zweiten "Welle" hauptsächlich die Großstädte mit einer hohen 7-Tage-Inzidenz, gilt dies nun für nahezu alle Regionen Deutschlands. Zuletzt gab es in Deutschland keinen Kreis ohne Corona-Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen.

"Lockdown light 2.0" in Deutschland

Im Zuge der ansteigenden Fallzahlen wurden einige bundesweiten Verschärfungen der Corona-Maßnahmen beschlossen. So wurde auf einer Ministerkonferenz von Bund und Ländern am 28. Oktober ein sogenannter "Lockdown light" beschlossen, der am 2. November in Kraft getreten ist und zuletzt bis zum 20. Dezember verlängert wurde. Vermutlich werden diese bis Januar verlängert werden, sollte sich die Infektionslage nicht gravierend. Die Verlängerung, die ab dem 26. November wirksam ist, beinhaltet auch einige Verschärfungen der bisher geltenden Regeln. Die Maßnahmen, die sowohl Befürwortung als auch Kritik hervorgerufen haben, im kurzen Überblick:
  • Es dürfen sich nur noch Angehörige zweier Haushalte treffen und maximal fünf Personen (Kinder unter 14 Jahren sind davon ausgeschlossen).
  • Die Weihnachtstage werden gesondert behandelt. Vom 23. Dezember 2020 bis längstens 01. Januar 2021 ist die Zusammenkunft im engsten Familien- oder Freundeskreis bis maximal 10 Personen insgesamt erlaubt.
  • Öffentliches Silvesterfeuerwerk wird untersagt. Von privater Nutzung der Feuerwerkskörper wird abgeraten, auf öffentlichen Plätzen wird sie gänzlich verboten.
  • Alle gastronomischen Betriebe bleiben geschlossen, nur Kantinen können weiterhin geöffnet bleiben. Lieferung und Abholung von Essen ist ebenfalls weiterhin erlaubt.
  • Die Maskenpflicht gilt wie bisher in Einkaufsläden, öffentlichen Verkehrsmitteln und Arbeitsplätzen, an denen der Mindestabstand nicht gewährleistet werden kann. Dazu kommen Orte mit hohem Personenaufkommen auch unter freiem Himmel, die von den Behörden festgelegt werden.
  • Alle Freizeit-, Sport- und Kultureinrichtungen bleiben geschlossen. Lediglich Gottesdienste bleiben erlaubt. Über die Weihnachtsgottesdienste wird aktuell mit den Kirchen verhandelt. Der Amateursportbetrieb ist weiterhin eingestellt, Profisport ist ohne Zuschauer*innen erlaubt.
  • Schulen, Kindertagesstätten und Einrichtungen der Sozial- und Jugendhilfe bleiben geöffnet. Je nach Höhe der regionalen Inzidenzwerte sollen dabei verschiedene Zusatzregelungen in Kraft treten, die die Unterrichtsgestaltung beeinflussen können.
  • Universitäten sind dazu angehalten, Präsenzveranstaltungen, bis auf Labortätigkeiten sowie Praktika, online abzuhalten.
  • Dienstleistungsbetriebe, bei denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, bleiben geschlossen, ausgenommen Friseurbetriebe. Medizinisch notwendige Dienstleistungen bleiben erlaubt.
  • Der Einzelhandel bleibt geöffnet. Dabei ist zu gewährleisten, dass sich pro zehn Quadratmeter Verkaufsfläche nur eine Person in dem Geschäft aufhält.
  • Hotel-Betriebe dürfen keine Gäste aus touristischen Zwecken aufnehmen.
  • Alle Betriebe, Selbstständige und Vereine, die schließen müssen, sollen entschädigt werden. Betriebe mit maximal 50 Mitarbeiter*innen sollen 75 Prozent des letztjährigen November-Umsatzes vom Bund erhalten. Diese Regelung wird im Zuge der Verlängerung für den Dezember übernommen.
  • Die Dauer der häuslichen Quarantäne-Zeit von Kontaktpersonen (unter der Bedingung eines negativen Testergebnisses) wird ab dem 1. Dezember auf zehn Tage reduziert.

Entwicklung der bestätigten Fallzahl des Coronavirus (COVID-19) im Landkreis Gütersloh seit Mai 2020

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Quelle

Robert Koch-Institut

Veröffentlichungsdatum

Januar 2021

Region

Deutschland (Nordrhein-Westfalen)

Erhebungszeitraum

2020-21

Hinweise und Anmerkungen

Seit dem 17.3.2020 werden ausschließlich die dem RKI von den Gesundheitsämtern übers Bundesland elektronisch übermittelten Fälle dargestellt. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden von Fällen vor Ort und der Übermittlung an das RKI kann es Abweichungen zu den z.B. von den Bundesländern aktuell herausgegebenen Zahlen geben.

Der Datenstand bezieht sich auf 00:00 Uhr.

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