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Wie wirkt sich das Coronavirus auf die Nutzung digitaler Medien aus?

Seit Beginn des Jahres 2020 hatte das neuartige Coronavirus die Welt im Griff – COVID-19 dominiert nicht nur die Berichterstattung der Massenmedien. Auch die Erwähnungen von COVID-19 in den sozialen Medien waren zahlreich und lagen in der Woche vom 11. bis 17. März 2020 weltweit bei mehr als 162 Millionen. Die Corona-Krise hatte nicht nur dramatische Auswirkungen auf die Wirtschaft, vom Einzelhandel, über das Hotel- und Gastgewerbe bis hin zur Luftfahrt, sondern auch auf das private Leben. Viele Menschen verbrachten mehr Zeit zu Hause, während viele ihrer Lieblingsaktivitäten nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr möglich waren. Folglich war deutlich mehr Zeit für die Nutzung digitaler Medien vorhanden.

Die Nutzung von Videostreaming-Diensten war während der Corona-Krise besonders stark. Rund 33 Prozent der Deutschen nutzten Streaming-Dienste (z. B. Netflix oder Amazon Prime) im April häufiger als noch vor der Corona-Krise. Netflix war der meistgenutzte Videostreaming-Dienst in Deutschland im April 2020, Amazon und TVNOW lagen auf den Plätzen zwei und drei. Die großen VoD-Anbieter konnten auch weltweit durch das gesteigerte Nutzungsinteresse profitieren: Zum Ende des zweiten Quartals 2020 zählte allein Netflix knapp 193 Millionen zahlende Nutzer.

Neben den VoD-Portalen verzeichneten auch Messaging-Dienste (wie z.B. WhatsApp oder Facebook Messenger) und soziale Netzwerke eine erhöhte Nutzungsintensität. Anbieter und Plattformen wie z.B. Facebook, Instagram, TikTok und WhatsApp ermöglichen es ihren Nutzern auch während der Pandemie, mit Freunden oder der Familie in Kontakt zu bleiben. Im Ranking der beliebtesten Social-Media-Apps aus dem Google Play Store nach der Anzahl der täglich aktiven Nutzer weltweit lagen Facebook, Instagram, Twitter und TikTok auf den ersten Rängen.

Auf den Einsatz digitaler Technologien im Kampf gegen COVID-19 wurde vielerorts gesetzt. Auch in Deutschland wurde eine Corona-Warn-App entwickelt, um Infektionsketten unterbrechen und die weitere Ausbreitung der Pandemie verhindern zu können. Wenn ein App-Nutzer positiv auf COVID-19 getestet wurde, kann er diese Information (freiwillig) in die App mittels teleTANs oder QR-Codes eingeben. Daraufhin erhalten alle Nutzer, die sich in der Nähe des Betroffenen aufgehalten haben, eine Benachrichtigung über das mögliche Risiko. Trotz Anonymisierung und einer hohen Datensicherheit der App war ein Teil der Bevölkerung der Nutzung gegenüber skeptisch eingestellt. Nichtsdestotrotz wurde die App bis zum 26. Mai 2022 insgesamt rund 45,5 Millionen Mal heruntergeladen. Laut einer Umfrage, die etwa ein Jahr nach der Einführung der Corona-App durchgeführt wurde, empfanden jedoch lediglich 30 Prozent der Befragten die App als eher oder voll und ganz nützlich. Über die Hälfte der Befragten bewertetete die App als eher oder voll und ganz nutzlos.

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