Statistiken zu den Auswirkungen des Coronavirus auf digitale Medien

Zu Beginn des Jahres hat sich das Leben vieler Menschen jedes Landes drastisch verändert. Das neuartige Virus hat die Welt im Griff – COVID-19 beeinflusst die Massenmedien und hat dramatische Auswirkungen auf die Wirtschaft, von dem Einzelhandel, über die Hotel- und Gastgewerbe bis hin zur Luftfahrt. Die Corona-Krise hat weitreichende Einschränkungen als Folge und wirkt sich dabei nicht nur auf die Wirtschaft, sondern auch auf das private Leben aus. Jeder verbringt viel mehr Zeit zu Hause. Viele der Lieblingsaktivitäten sind nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr möglich. Gleichzeitig wird die Zeit deutlich mehr mit der Nutzung digitaler Medien verbracht.

Die Nutzung von Videostreaming-Diensten ist während der Corona-Krise besonders hoch. Rund 33 Prozent der Deutschen nutzen Streaming-Dienste (z. B. Netflix) in der aktuellen Situation häufiger als noch vor der Corona-Krise. Netflix war der meistgenutzte Videostreaming-Dienst in Deutschland im April 2020. Darüber hinaus erzielte Netflix auch auf der Weltbühne große Erfolge: Die Anzahl der Visits von netflix.com ist im März 2020 weltweit um rund 530 Millionen gewachsen. Zudem ist die Zahl der zahlenden Netflix-Abonnenten im ersten Quartal 2020 gestiegen, sodass das Unternehmen einen Höchstwert von 183 Millionen Abonnenten vermelden konnte. Die steigende Anzahl der zahlenden Mitglieder spiegelt sich auch im Umsatzwachstum von Netflix wider: Im ersten Quartal 2020 belief sich der Umsatz des Videostreaming-Dienstes auf rund 5,77 Milliarden US-Dollar.

Neben der verstärkten Nutzung von VoD-Portalen gibt es eine erhöhte Nutzungszeit von Messaging-Diensten (wie z.B. WhatsApp, Facebook Messenger usw.). Erhöhte Nutzung gilt auch für soziale Netzwerke und Apps. Soziale Netzwerke und Messenger wie z.B. Facebook, Instagram, TikTok und WhatsApp ermöglichen weiterhin mit Familie und Freunden trotz der Einschränkungen während der Pandemie in Kontakt zu bleiben. Im Ranking der beliebtesten Social-Media-Apps aus dem Google Play Store nach der Anzahl der täglich aktiven Nutzer weltweit belegte Facebook im März 2020 den ersten Platz. Auf dem zweiten Platz folgte Instagram mit 73 Millionen täglich aktiven Nutzern. Die am schnellsten wachsende Social-Media-App innerhalb der letzten zwei Jahre, TikTok, belegte den dritten Platz. Die Anzahl der Visits von Social-Media-Plattformen ist ebenfalls gestiegen. Die Anzahl der Visits beispielsweise von facebook.com ist um rund 4,4 Milliarden im März 2020 im Vergleich zum Vormonat gestiegen.

Der Einsatz der digitalen Technologien hat sich im Kampf gegen das COVID-19 in China gut bewährt. Dies erleichterte die Identifikation und Verfolgung der Infizierten sowie ihre Isolation. Der personenbezogene Datenschutz in China obliegt mäßigen Restriktionen im Vergleich zu Europa. Nichtsdestotrotz ist die Frage zu einer "Anti-Corona-App" in Deutschland noch nicht geklärt. So wären 44 Prozent der Deutschen bereit, eine "Anti-Corona-App" auf dem Smartphone zu installieren. Eine solche App soll durch die anonymisierte Speicherung von Handydaten möglich machen, Personen, die sich laut der App-Ortung in der Nähe von Infizierten aufgehalten haben, zu finden und zu warnen.

Das Coronavirus breitet sich nicht nur biologisch aus, sondern auch digital in den Medien und sozialen Netzwerken. Die Anzahl der Erwähnungen von COVID-19 lag in sozialen Medien in der Woche vom 15. bis 21. April 2020 weltweit bei 59,2 Millionen.

Ein Ausbruch von COVID-19 wurde erstmals im Dezember 2019 in Wuhan in der chinesischen Provinz Hubei registriert. Seitdem hat sich das neuartige Virus COVID-19 in der ganzen Welt verbreitet. Am 11. März 2020 gab die WHO bekannt, dass aus dem Ausbruch eine Pandemie geworden sei.

Interessante Statistiken

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Auswirkungen des Coronavirus (COVID-19) auf digitale Medien

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