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Statistiken zur 3. Fußball-Liga

Zur Saison 2008/2009 wurde das deutsche (Profi-)Fußball-Ligasystem um die 3. Liga erweitert. Ziel dieser Einführung war laut dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) die Steigerung der Leistungsdichte und der Stärkung des Unterbaus im Profifußball. Von Beginn an sollte die 3. Liga als Bindeglied zwischen der 2. Bundesliga und der Regionalliga funktionieren und so die Strukturen des Ligasystems erweitern. Genau wie in der 2. Bundesliga steigen auch in der 3. Liga die ersten zwei Vereine in die höhere Spielklasse auf, der Drittplatzierte muss in die Relegation. Die letzten vier Klubs steigen am Ende der Saison in die viertklassige Regionalliga ab. Ein gutes Abschneiden wird nicht nur mit einem Aufstieg belohnt, die vier besten Teams qualifizieren sich zudem für den prestigereichen DFB-Pokal. Verschiedene Teams tragen seit 2008 den Titel “Meister der 3. Liga”. Dynamo Dresden konnte den Titel schon zwei Mal für sich entscheiden. Wie die Ewige Tabelle jedoch zeigt, ist der SV Wehen Wiesbaden das erfolgreichste Team.

3. Liga als Sprungbrett in höhere Spielklassen

Die 3. Liga kann auch als Sprungbrett für Talente genutzt werden. Dort treten die Amateurmannschaften von Profi-Teams wie Borussia Dortmund oder dem VfB Stuttgart an. Spieler wie Thomas Müller oder Hakan Calhanoglu richteten hier die Aufmerksamkeit auf ihr Talent. Am Ende der Saison 2019/2020 stand beispielsweise der FC Bayern München II auf Platz eins der Tabelle. Da jedoch schon eine Mannschaft des Vereins am Spielbetrieb der Lizenzligen teilnimmt, war es dem Amateurklub nicht möglich aufzusteigen. Unter den erfolgreichsten Torschützen seit Gründung der 3. Liga sind auch Spieler, die zu einem späteren Zeitpunkt die höheren Spielklassen aufgemischt haben. Rekordspieler der 3. Liga ist Robert Müller. In über 330 Spielen lief der Innenverteidiger für verschiedene Vereine, darunter SV Wehen Wiesbaden sowie FC Hansa Rostock, auf.

Wachsende Attraktivität der 3. Liga im TV-Geschäft

Die Beliebtheit und der Erfolg der 3. Liga hat in den vergangenen Jahren zugenommen. Dies zeigen die Zahlen zum Zuschauerschnitt sowie zu den Erträgen. Nie besuchten mehr Fans die Stadien als in der Saison 2018/2019. Der durchschnittliche Gesamtertrag je Verein lag hingegen nach der Saison 2020/2021 bei einem Höchstwert von rund 11.400 Euro. In der Vergangenheit entstand ein wachsendes Interesse bei Anbietern des Pay-TV. Die Telekom sicherte sich zur Saison 2017/2018 die Rechte für de 3. Liga und verfügte über den Großteil der Beitragsdauer. Die größten Beträge hingegen fließen in der 1. Fußball-Bundesliga. In den Saisons von 2021/2022 bis 2024/2025 liegen die durchschnittlichen Einnahmen aus dem Verkauf der Fernsehübertragung jährlich bei 1,1 Milliarden Euro. Auch ein Vergleich der von den Vereinen gezahlten Spielergehälter zeigt einen großen Unterschied zwischen den Spielklassen. In der 3. Liga gaben Vereine zuletzt durchschnittlich etwa 4,2 Millionen Euro für die Gehälter ihrer Spieler aus. Der Aufwand für Spieler- und Trainergehälter lag in der höchsten deutschen Spielklasse hingegen bei über 1,7 Milliarden Euro.

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