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Statistiken zum Fußball

Kaum ein anderer Sport lockt seit vielen Jahrzehnten weltweit mehr Menschen vor die Fernseher und in die Stadien als der Profifußball. Mit Blick auf die durchschnittlichen Zuschauerzahlen in den europäischen Topligen zeigt sich, dass die Fußballstadien in der deutschen Bundesliga über Jahre hinweg die meisten Fans begrüßten. Bis zu Beginn der Corona-Pandemie feuerten durchschnittlich mehr als 43.000 Menschen die Teams vor Ort an. Mithalten konnte auf europäischer Ebene lediglich die Premier League. Schon zu Zeiten von Größen wie Pelé, Franz Beckenbauer oder Lothar Matthäus hatte der Weltfußball eine hohe Relevanz für Gesellschaften auf allen Kontinenten. Doch von heutigen Rekordtransfers, die teils eine Größenordnung von dreistelligen Millionenbeträgen erreichen, bis hin zu Fußballclubs, die einen Wert von mehreren Milliarden Euro besitzen, war der Fußball damals weit entfernt. Einen umfassenden Blick von Fußballfans aus sieben Ländern auf Ligen, Vereine, Sponsoren und die wichtigsten aktuellen Fußballthemen enthält der European Football Benchmark 2021 von Statista.

Die FIFA: Zwischen Euphorie und Skandalen

Sämtliche nationale Profifußball-Ligen befinden sich organisatorisch unter dem Dach der FIFA (Fédération Internationale de Football Association) , dem Weltfußballverband. Die zugehörigen Ligen werden von der FIFA finanziell und logistisch unterstützt. Gleichzeitig verpflichtet sich eine nationale Liga bei Eintritt in die FIFA deren Statuten und Ideale einzuhalten. Die höchste Instanz im Weltfußball entscheidet unter anderem über die Austragung der Weltmeisterschaften im Frauen- und Männerfußball, die gleichzeitig ein entscheidender Faktor bei den Einnahmen der Organisation sind und weltweit alle vier Jahre für große Euphorie sorgen. 2018 fand die Weltmeisterschaft im Männerfußball in Russland statt. Im selben Jahr belief sich der Umsatz der FIFA auf mehr als 4,6 Milliarden US-Dollar. Dieser setzte sich vor allem durch Erträge aus Lizenz-, Marketing- und Fernsehrechten zusammen. Wie spätestens mit der Vergabe der WM an Russland (2018) oder Katar (2022) deutlich wurde, bietet die Auswahl der Austragungsländer immer wieder Grundlage für Korruptionsvorwürfe an die FIFA. Die größten untersuchten Eklats beziehen sich auf Vorwürfe zur Korruption und Geldwäsche in der Ära von FIFA-Präsident Joseph Blatter (1998 bis 2015 im Amt).

UEFA: Champions League sorgt für Milliarden-Einnahmen

Für den europäischen Profifußball ist die UEFA (Union des Associations Européennes de Football) verantwortlich. In der Saison 2019/2020 zählte der europäische Fußballverband mit seinen 54 nationalen Verbänden insgesamt mehr als 500 Mitarbeitende. Ihren Verbänden zahlte die UEFA in dieser Spielzeit Beiträge in Höhe von rund 35,6 Millionen Euro aus – deutlich weniger als vier Jahre zuvor. Dass diese Beiträge nach 2015/2016 niedriger ausfielen, könnte unter anderem an dem negativen Nettoergebnis liegen, das nach dem Eintritt der Corona-Pandemie für die Saison 2019/2020 auf fast 74 Millionen Euro Nettoverlust beziffert wurde. Die Ausbreitung des Virus und die damit einhergehenden Maßnahmen versetzten das Milliarden-Geschäft um den internationalen Fußball und die Vereine in eine Krise. Innerhalb des Zuständigkeitsbereichs des europäischen Fußballverbands sind große Wettbewerbe wie die UEFA Champions League und die UEFA Europa League zuhause. Die Saison 2018/2019 erzielte mit 2.354 ausgetragenen Fußballspielen durch die UEFA einen Höchstwert der vorausgegangen zehn Jahre. Bis zum Eintritt der Corona-Pandemie und dem damit verbundenen Rückgang ausgetragener Spiele befanden sich die Gesamteinnahmen der UEFA Champions League auf einem steigenden Niveau. Zu den ökonomisch erfolgreichsten europäischen Fußballclubs zählen der FC Barcelona, Real Madrid und der deutsche Rekordmeister Bayern München, der 2019/2020 einen Jahresumsatz von 634,1 Millionen Euro verzeichnen konnte.

Deutscher Profifußball: Kluft zwischen den Vereinen wird größer

Der FC Bayern München ist seit vielen Jahren das Maß aller Dinge, wenn es um sportlichen und ökonomischen Erfolg in Deutschland geht. Die anhaltende Dominanz sorgt unter Fans und Kritikern für gespaltene Meinungen. Zwar entsteht innerhalb der 1. Bundesliga ein starkes Ungleichgewicht bei z.B. den Marktwerten und den Transferausgaben, auf internationaler Bühne wird der Verein jedoch zum Aushängeschild für den deutschen Fußball. Die Bundesliga wird folglich auch für ausländische Zuschauerinnen und Zuschauer interessanter und im Sinne wirtschaftlicher Interessen lukrativer. In den Saisons von 2017/2018 bis 2020/2021 lagen die TV-Einnahmen aus dem Verkauf der Fernsehübertragungsrechte für die 1. und 2. Fußball Bundesliga bei rund 4,6 Milliarden Euro. Welchen Betrag die Klubs anteilig aus der Ausschüttung der Medienerlöse erhalten, entscheidet der Verteilerschlüssel der DFL (Deutsch Fußball Liga e.V.). Der Umsatz der 1. Fußball-Bundesliga verzeichnete jahrelang einen anhaltenden Anstieg und belief sich in der Saison 2018/19 auf einen Rekordwert von über 3,81 Milliarden Euro. In der Folgesaison bekamen die Vereine die wirtschaftlichen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie zu spüren und der Gesamtumsatz der 1. und 2. Bundesliga sank deutlich.

Deutscher Amateursport: Beliebtheit wie nie zuvor

Der Fußballsport erfreut sich jedoch nicht nur auf der Profiebene großer Beliebtheit. Gemessen an der Häufigkeit der Ausübung ist Fußball die meistgetätigte Ballsportart bei den Deutschen. Wie der DFB ausweist, konnten für das Jahr 2021 rund sieben Millionen Mitglieder des Deutschen Fußball Bundes gezählt werden. Im Vergleich zu den Vorjahren zeigte sich mit dem Eintreten der globalen Pandemie erstmals ein Mitglieder-Rückgang. Etwa ein Sechstel der Mitglieder im DFB waren zuletzt Frauen. Als mitgliedsstärkster Sportverband Deutschlands umfasst der DFB rund 24.300 Vereine. Auch der Dachverband aller deutschen Fußballverbände kommt in seiner Historie nicht ohne Eklats aus. Dies spiegelt sich auch in der Länge der Amtszeiten der DFB-Präsidenten wieder. Seit 2012 ist eine deutlich kürzere Zeitspanne der Amtszeiten im Vergleich zu den Vorgängern zu erkennen. Wolfgang Niersbach (2012-2015), Reinhard Grindel (2016-2019) sowie Fritz Keller (2019-2021) waren allesamt nicht länger als drei Jahre im Amt.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Fußball" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Der deutsche Profi-Fußballmarkt

Der europäische Profi-Fußballmarkt

Der Weltfußballverband FIFA

Interessante Statistiken

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Fußballmarkt

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Kaum ein anderer Sport lockt seit vielen Jahrzehnten weltweit mehr Menschen vor die Fernseher und in die Stadien als der Profifußball. Mit Blick auf die durchschnittlichen Zuschauerzahlen in den europäischen Topligen zeigt sich, dass die Fußballstadien in der deutschen Bundesliga über Jahre hinweg die meisten Fans begrüßten. Bis zu Beginn der Corona-Pandemie feuerten durchschnittlich mehr als 43.000 Menschen die Teams vor Ort an. Mithalten konnte auf europäischer Ebene lediglich die Premier League. Schon zu Zeiten von Größen wie Pelé, Franz Beckenbauer oder Lothar Matthäus hatte der Weltfußball eine hohe Relevanz für Gesellschaften auf allen Kontinenten. Doch von heutigen Rekordtransfers, die teils eine Größenordnung von dreistelligen Millionenbeträgen erreichen, bis hin zu Fußballclubs, die einen Wert von mehreren Milliarden Euro besitzen, war der Fußball damals weit entfernt. Einen umfassenden Blick von Fußballfans aus sieben Ländern auf Ligen, Vereine, Sponsoren und die wichtigsten aktuellen Fußballthemen enthält der European Football Benchmark 2021 von Statista.

Die FIFA: Zwischen Euphorie und Skandalen

Sämtliche nationale Profifußball-Ligen befinden sich organisatorisch unter dem Dach der FIFA (Fédération Internationale de Football Association) , dem Weltfußballverband. Die zugehörigen Ligen werden von der FIFA finanziell und logistisch unterstützt. Gleichzeitig verpflichtet sich eine nationale Liga bei Eintritt in die FIFA deren Statuten und Ideale einzuhalten. Die höchste Instanz im Weltfußball entscheidet unter anderem über die Austragung der Weltmeisterschaften im Frauen- und Männerfußball, die gleichzeitig ein entscheidender Faktor bei den Einnahmen der Organisation sind und weltweit alle vier Jahre für große Euphorie sorgen. 2018 fand die Weltmeisterschaft im Männerfußball in Russland statt. Im selben Jahr belief sich der Umsatz der FIFA auf mehr als 4,6 Milliarden US-Dollar. Dieser setzte sich vor allem durch Erträge aus Lizenz-, Marketing- und Fernsehrechten zusammen. Wie spätestens mit der Vergabe der WM an Russland (2018) oder Katar (2022) deutlich wurde, bietet die Auswahl der Austragungsländer immer wieder Grundlage für Korruptionsvorwürfe an die FIFA. Die größten untersuchten Eklats beziehen sich auf Vorwürfe zur Korruption und Geldwäsche in der Ära von FIFA-Präsident Joseph Blatter (1998 bis 2015 im Amt).

UEFA: Champions League sorgt für Milliarden-Einnahmen

Für den europäischen Profifußball ist die UEFA (Union des Associations Européennes de Football) verantwortlich. In der Saison 2019/2020 zählte der europäische Fußballverband mit seinen 54 nationalen Verbänden insgesamt mehr als 500 Mitarbeitende. Ihren Verbänden zahlte die UEFA in dieser Spielzeit Beiträge in Höhe von rund 35,6 Millionen Euro aus – deutlich weniger als vier Jahre zuvor. Dass diese Beiträge nach 2015/2016 niedriger ausfielen, könnte unter anderem an dem negativen Nettoergebnis liegen, das nach dem Eintritt der Corona-Pandemie für die Saison 2019/2020 auf fast 74 Millionen Euro Nettoverlust beziffert wurde. Die Ausbreitung des Virus und die damit einhergehenden Maßnahmen versetzten das Milliarden-Geschäft um den internationalen Fußball und die Vereine in eine Krise. Innerhalb des Zuständigkeitsbereichs des europäischen Fußballverbands sind große Wettbewerbe wie die UEFA Champions League und die UEFA Europa League zuhause. Die Saison 2018/2019 erzielte mit 2.354 ausgetragenen Fußballspielen durch die UEFA einen Höchstwert der vorausgegangen zehn Jahre. Bis zum Eintritt der Corona-Pandemie und dem damit verbundenen Rückgang ausgetragener Spiele befanden sich die Gesamteinnahmen der UEFA Champions League auf einem steigenden Niveau. Zu den ökonomisch erfolgreichsten europäischen Fußballclubs zählen der FC Barcelona, Real Madrid und der deutsche Rekordmeister Bayern München, der 2019/2020 einen Jahresumsatz von 634,1 Millionen Euro verzeichnen konnte.

Deutscher Profifußball: Kluft zwischen den Vereinen wird größer

Der FC Bayern München ist seit vielen Jahren das Maß aller Dinge, wenn es um sportlichen und ökonomischen Erfolg in Deutschland geht. Die anhaltende Dominanz sorgt unter Fans und Kritikern für gespaltene Meinungen. Zwar entsteht innerhalb der 1. Bundesliga ein starkes Ungleichgewicht bei z.B. den Marktwerten und den Transferausgaben, auf internationaler Bühne wird der Verein jedoch zum Aushängeschild für den deutschen Fußball. Die Bundesliga wird folglich auch für ausländische Zuschauerinnen und Zuschauer interessanter und im Sinne wirtschaftlicher Interessen lukrativer. In den Saisons von 2017/2018 bis 2020/2021 lagen die TV-Einnahmen aus dem Verkauf der Fernsehübertragungsrechte für die 1. und 2. Fußball Bundesliga bei rund 4,6 Milliarden Euro. Welchen Betrag die Klubs anteilig aus der Ausschüttung der Medienerlöse erhalten, entscheidet der Verteilerschlüssel der DFL (Deutsch Fußball Liga e.V.). Der Umsatz der 1. Fußball-Bundesliga verzeichnete jahrelang einen anhaltenden Anstieg und belief sich in der Saison 2018/19 auf einen Rekordwert von über 3,81 Milliarden Euro. In der Folgesaison bekamen die Vereine die wirtschaftlichen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie zu spüren und der Gesamtumsatz der 1. und 2. Bundesliga sank deutlich.

Deutscher Amateursport: Beliebtheit wie nie zuvor

Der Fußballsport erfreut sich jedoch nicht nur auf der Profiebene großer Beliebtheit. Gemessen an der Häufigkeit der Ausübung ist Fußball die meistgetätigte Ballsportart bei den Deutschen. Wie der DFB ausweist, konnten für das Jahr 2021 rund sieben Millionen Mitglieder des Deutschen Fußball Bundes gezählt werden. Im Vergleich zu den Vorjahren zeigte sich mit dem Eintreten der globalen Pandemie erstmals ein Mitglieder-Rückgang. Etwa ein Sechstel der Mitglieder im DFB waren zuletzt Frauen. Als mitgliedsstärkster Sportverband Deutschlands umfasst der DFB rund 24.300 Vereine. Auch der Dachverband aller deutschen Fußballverbände kommt in seiner Historie nicht ohne Eklats aus. Dies spiegelt sich auch in der Länge der Amtszeiten der DFB-Präsidenten wieder. Seit 2012 ist eine deutlich kürzere Zeitspanne der Amtszeiten im Vergleich zu den Vorgängern zu erkennen. Wolfgang Niersbach (2012-2015), Reinhard Grindel (2016-2019) sowie Fritz Keller (2019-2021) waren allesamt nicht länger als drei Jahre im Amt.

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